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Information: Roman [Taschenbuch]

Martin Amis
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 575 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359614048X
  • ISBN-13: 978-3596140480
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.460.500 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Amis, der 1949 in Oxford geboren wurde, ist der Autor von neun Romanen, einer Sammlung von Kurzgeschichten und drei Sachbüchern. Er lebt in London.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Nächtliche Städte, das ist meine Empfindung, sind voll von Männern, die im Schlaf weinen, und dann sagen sie: Nichts! Es war gar nichts. Nur ein trauriger Traum. Oder so was in der Art ... Flöge man tief über die Häuser im Tränenschiff, mit den Schluchzscannern und den Heuldetektoren, dann könnte man sie alle ermitteln. Frauen - und das können Gattinnen sein, Geliebte, hagere Musen, dicke Krankenschwestern, Obsessionen, verschlingende Mütter, Verflossene, Rachefurien - erwachen und drehen sich zu diesen Männern hin und fragen (unter dem weiblichen Zwang, daß man Bescheid wissen muß): »Was ist denn?« Und die Männer sagen: »Nichts. Nein, wirklich, war gar nichts. Nur ein trauriger Traum.«

Nur ein trauriger Traum. Ja, klar, sicherlich. Nur ein trauriger Traum. Oder so was in der Art.

Richard Tull weinte im Schlaf. Die Frau neben ihm, seine Ehefrau Gina, erwachte und drehte sich zu ihm. Sie schob sich von hinten an ihn heran und legte die Hände auf seine blassen, sich krampfenden Schultern. Es lag etwas Professionelles in ihrem Blinzeln und Stirnrunzeln und Flüstern - wie die Person am Schwimmbeckenrand, die sich sofort mit Erster Hilfe auskennt, wie die Figur, die auf dem blutverschmierten Asphalt mit raschem Schritt zur Stelle ist, ein herantretender Christus der Mund-zu-Mund-Beatmung. Sie war eine Frau. Sie kannte sich mit Tränen ja viel, viel besser aus als er. Sie kannte Swifts Jugendschriften und Wordsworths Alterswerk nicht oder das wechselhafte Schicksal Cressidas bei Boccaccio, Chaucer, Robert Henryson, Shakespeare; sie kannte Proust nicht. Aber mit Tränen kannte sie sich aus. Tränen waren kein Problem für Gina.

»Was ist denn?« fragte sie.

Richard legte den angewinkelten Arm an die Stirn. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich unkorrekt! 13. September 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wow! Das Buch ist gnadenlos...gut! Ein erfolgreicher Schriftsteller, der nur oberflächliche Scheiße schreibt, und ein erfolgloser Autor, der meint, ein großer Geist zu sein. Letzterer will ersteren vernichten, weil sie mal zusammen gewohnt haben und er dem andern den Erfolg mit seinem Mist nicht gönnt. Intrigen, Mobbing, Verschwörungen - was Richard Tull auch anfängt - es scheitert grandios und es wendet sich immer gnadenlos gegen ihn selbst. Der Wahnsinn dabei: 500 und mehr Seiten lesen wir Richards Leidensweg, sind auf seiner Seite, sehen ihn leiden und am Ende, am Tiefpunkt von Richards Karriere kommt - der absolute Tiefpunkt, eine absolute Gemeinheit! Und dann ist Schluß. Die dramtische Gerechtigkeit siegt nicht! Daß sich ein Autor sowas traut! Klasse. Normalerweise leidet man mit einem Helden, um ihn am Schluß triumphieren zu sehen, aber hier - das Gegenteil. Man denkt: So ist es! Und trotzdem: Richard ist kein Held. Man denkt zwischendurch durchaus, was für ein Arschloch, aber der andere ist eben ein noch größeres Schwein. Aber bei dem klappt alles. Ein unglaubliches Buch. Unglaublich gut.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sprachlich erfrischendes Werk 10. Februar 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In diesem Buch findet man fast alles was der anspruchsvolle Leser sich wuenscht: bitterboesen Zynismus und schwarzen Humor, treffende Beschreibungen und bildhafte Darstellungen. Die Handlung selbst verliert auch bei den oftmals eingestreuten Intermezzi nie den Faden und bleibt ueber die gesamte Laenge spannend und erfrischend zu lesen. Insgesamt wirklich gelungen.
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