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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tiefgründiger, praktischer und amüsanter Wissens-Reiseführer,
Rezension bezieht sich auf: Infonautik. Wege durch den Wissensdschungel (Gebundene Ausgabe)
Ja, ja, es sind mittlerweile viel zu viele Wissens- und Weisheitsführer auf dem Markt. Viel zu viele Ratgeber, die einem sagen möchten, was man heute gefälligst wissen sollte. Vor allem die vielen neuen Sammelsurien-Trittbrett-Fahrer nerven mit ihren Auflistungen „wissenswerter interessanter Nebensächlichkeiten“. Das Buch „Infonautik – Wege durch den Wissensdschungel“ des Wissenschaftsjournalisten Joscha Remus ist, um es gleich zu sagen, erfrischend anders. Ganz anders. Wunderbar anders.Der Autor beginnt seine Wissensreisen in jedem Kapitel mit einer tatsächlichen Reise. Er hat dabei Wissenschaftler und Schriftsteller in ihren Labors oder zuhause besucht. Darunter so bekannte, wie den Science-Fiction Autor Stanislaw Lem oder Antonio Damasio, weniger bekannte, wie den Nobelpreisträger Gerald Edelman oder, (mir zumindest) unbekannte wie Vilaynur S. Ramachandran. Das Buch ist also, wie Remus es eingangs verspricht, auch ein Wissens-Reiseführer. Schade, das die Interviews so kurz sind. Der Autor hat sie zwar in voller Länge auf seine Webseite gestellt, aber ich hätte mir hier doch längere Passagen schon im Buch gewünscht. Mehr als aufgewogen wird dieser Mangel durch ein wahres Feuerwerk an neuen Ideen, verrückten Geschichten, praktischen, sehr sinnvollen Tipps und unerwarteter Aufklärung. Wer weiß schon, dass der Schweizer Forscher Gustav von Bunge, als er den Eisengehalt im Spinat gemessen hat, dazu getrockneten Spinat verwendete? Da hat sich also niemand in der berühmten Eisen/Spinat-Geschichte um eine Kommastelle vertan, wie überall behauptet wird. Sondern 100 Gramm Spinat enthalten tatsächlich relativ viel Eisen, nämlich 42 Milligramm pro 100 Gramm, nur eben nicht als frischer Spinat – sondern in getrockneter Pulverform. Weitgehend unbekannt ist wohl auch, dass es eine Internet-Zeitmaschine gibt, mit der man auf längst nicht mehr existierende oder verschollene Webseiten gelangt. Schön dass der Autor nicht in die Falle der billigen und schnellen Small-Talk-Ratgeber getappt ist. Die „Wege durch den Wissensdschungel“ sind tiefgründig, praktisch und amüsant zugleich, ein richtiger Wissens-Schmöcker. Langweilige Passagen kommen im Buch höchst selten vor. Volle Sternenzahl also. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tiefgründiger, praktischer und amüsanter Wissens-Reiseführer,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Infonautik. Wege durch den Wissensdschungel (Gebundene Ausgabe)
Ja, ja, es sind mittlerweile viel zu viele Wissens- und Weisheitsführer auf dem Markt. Viel zu viele Ratgeber, die einem sagen möchten, was man heute gefälligst wissen sollte. Vor allem die vielen neuen Sammelsurien-Trittbrett-Fahrer nerven mit ihren Auflistungen „wissenswerter interessanter Nebensächlichkeiten“. Das Buch „Infonautik – Wege durch den Wissensdschungel“ des Wissenschaftsjournalisten Joscha Remus ist, um es gleich zu sagen, erfrischend anders. Ganz anders. Wunderbar anders.Der Autor beginnt seine Wissensreisen in jedem Kapitel mit einer tatsächlichen Reise. Er hat dabei Wissenschaftler und Schriftsteller in ihren Labors oder zuhause besucht. Darunter so bekannte, wie den Science-Fiction Autor Stanislaw Lem oder Antonio Damasio, weniger bekannte, wie den Nobelpreisträger Gerald Edelman oder, (mir zumindest) unbekannte wie Vilaynur S. Ramachandran. Das Buch ist also, wie Remus es eingangs verspricht, auch ein Wissens-Reiseführer. Schade, das die Interviews so kurz sind. Der Autor hat sie zwar in voller Länge auf seine Webseite gestellt, aber ich hätte mir hier doch längere Passagen schon im Buch gewünscht. Mehr als aufgewogen wird dieser Mangel durch ein wahres Feuerwerk an neuen Ideen, verrückten Geschichten, praktischen, sehr sinnvollen Tipps und unerwarteter Aufklärung. Wer weiß schon, dass der Schweizer Forscher Gustav von Bunge, als er den Eisengehalt im Spinat gemessen hat, dazu getrockneten Spinat verwendete? Da hat sich also niemand in der berühmten Eisen/Spinat-Geschichte um eine Kommastelle vertan, wie überall behauptet wird. Sondern 100 Gramm Spinat enthalten tatsächlich relativ viel Eisen, nämlich 42 Milligramm pro 100 Gramm, nur eben nicht als frischer Spinat – sondern in getrockneter Pulverform. Weitgehend unbekannt ist wohl auch, dass es eine Internet-Zeitmaschine gibt, mit der man auf längst nicht mehr existierende oder verschollene Webseiten gelangt. Schön dass der Autor nicht in die Falle der billigen und schnellen Small-Talk-Ratgeber getappt ist. Die „Wege durch den Wissensdschungel“ sind tiefgründig, praktisch und amüsant zugleich, ein richtiger Wissens-Schmöcker. Langweilige Passagen kommen im Buch höchst selten vor. Volle Sternenzahl also. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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