8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alone in the Dark: The new NIGHTMARE, 21. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Alone in the Dark: The new Nightmare (Videospiel)
Meiner Meinung nach ist Alone in the Dark eins der besten Action/Horror-Adventures überhaupt, was vor allem an der trotz einiger nicht nachvollziehbarer Nörgeleien grandiosen Grafik, dem passendem Sound, der interessanten uns spannenden Story um die Familie Morton und einen Indianerkult und vor allem durch die extrem dichte Atmosphäre, wie ich sie bis jetzt nur in Silent Hill erlebt hab. Plötzliche durchs Fenster krachende Monster sind zwar keine Neuheit, aber wenn man einen bereits gesäuberten Raum betritt und auf einmal für wenige Sekunden blinkende Zombies und andere Sachen auftreten, ist das Shocking perfekt. Außerdem gibt es zwei verschiedene Handlungswege bzw. Hauptpersonen, deren Spielverlauf sich deutlich unterscheidet und es sich also lohnt das Spiel zweimal durchzuspielen, vor allem auch wegen den teilweise komplexen Story-Zusammenhängen.
Pro:
-spitzen Grafik und Sound(Taschenlampen-feature!)
-extrem spannende Atmosphäre
-zwei verschiedene Spielwege
-sehr interessante Story
-Rätsel/Action-Verhältnis ausgeglichen
Contra:
-teilweise nervige Gegner
-Munitions/Speicher-System teilweise komisch
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klassischer Spukhaus-Grusel mit technischen Mängeln, 14. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Alone in the Dark: The new Nightmare (Videospiel)
Ich kenne nur die PS2-Version dieses Spiels und empfinde diese graphisch alles andere als "nicht PS2-Niveau". Ich geb's zu: die erste halbe Stunde hat mich wie die meisten Rezensenten auch ziemlich enttäuscht, jedoch nicht wegen der Optik, die fällt meiner Meinung nach gar doppelt so gut aus wie jene von RESIDENT EVIL: CODE VERONIKA, sondern wegen den unausgefeilt wirkenden Dialogen und den auffallenden Ladezeiten.
Gerade hab ich das Spiel auch als Aline beendet. Schön ist, dass mit Carnby mehr Action und Monsterschlachten, bei Aline mehr Rätsel und Geistermystik geboten wird. Da ich beim zweiten Durchspielen die Mängel schon kannte, hatte ich kaum Ärger, auch beim zweiten Durchspielen mit Carnby war der "Film-Effekt" grandios - ein richtig "schöner" Spuk.
Die Story ist ganz okay - orientiert sich wieder an der Lovecraft'schen Welt wie Teil 1. War betreffs Story schlussendlich ein bisschen unbefriedigt, aber meine Ansprüche in Bezug darauf sind bei Adventures (mein Lieblings-Genre) recht hoch. (PC-Tip für Genre-Fans: BIOFORGE!)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Der Titel hält wenigstens, was er verspricht, 29. September 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Alone in the Dark: The new Nightmare (Videospiel)
Die Geschichte um das Spiel beginnt damit, dass Edward Carnby den Mord eines Freundes untersuchen will. Sein Weg führt ihn zur ominösen Insel Shadow Island. Begleitet wird er dabei von Aline Cedrac, einer Archäologiin, welche ihrerseits nach Shadow Island geht, um so genannte Abkanis-Schriften zu entschlüsseln.
Leider gerät das Flugzeug in Turbulenzen und Edward und Aline müssen abspringen, wobei beide sich an unterschiiedlichen Punkten der Insel wiederfinden.
So landet Aline auf dem Dach einen Herrenhausen und Edward mitten in der Wildnis.
Das Spiel übermittelt in erster Linie immer nur eines: Einsamkeit. Selbst wenn man NPCs trifft, verhalten sich diese immer distanziert und man streift überwiegend alleine durch die Gegend. Hin und wieder besiegt man Monster, löst Rätsel und das war es auch schon.
Interessant sind die verschiedenen Geschichten der Figuren. So haben Edward und Aline zwei völlig seperate Handlungsstränge, besuchen andere Orte, bzw. Orte in anderer Reihenfolge und lösen auch verschiedene Rätsel. Hin und wieder verknüpfen sich diese Handlungsstränge, um das alles zu vervollständigen, aber kleinere Unterschiede in den Dialogen gibt es hin und wieder dennoch.
Schockmomente gibt es weniger. Überwiegend hat man es nur mit einem Effekt zu tun. Man befindet sich in einem Raum, das Licht geht aus, überall monster, es blitzt und man war in wirklichkeit nur alleine im Raum, während man das dumpfe grollen einer körperlosen Stimme im Hintergrund hört. Das gute daran ist, diese effekte kommen immer unerwartet und irgendwie aben mir diese Effekte sehr gefallen, auch wenn Aitd4 nicht wirklich angsteinflößend ist. Blutig ist das Spiel auch nicht, um das mal nebenbei zu erwähnen.
Was mir persönlich negativ auffiel, wäre zuerst einmal die deutsche Lokalisierung. Der Publisher hat sich die Mühe gemacht, das Spiel komplett mit deutscher tonspur zu veröffentlichen.
eine sehr nette Geste, nur sind die Sprecher unfreiwillig komisch. Es kommt schon etwas erheuiternd rüber, wenn Aline plötzlich hysterisch ausruft, sie wolle runter von der Insel und auf Edwards Frage, ob sie ihn sehe dann mit einem belanglosen, "Oh, jetzt sehe ich Sie" antwortet. Allerdings ist es auch möglich, das Spiel komplett auf enlisch zu spielen.
Die Grafik ist auch nicht außerordentlich gut. Da das Spiel auf mehreren Konsolen erschien, hatte man die PSX-Version lediglich auf PS2-Niveau angepasst. Dadurch sieht die Umgebung und die Charaktere allenfalls "nett" aus, mehr aber auch nicht.
Und was die Monster anbelangt, diese erinnern mich stark an Pflanzen, zumindest die harmlosen Standardungetüme. Es gibt noch andere, wie zombieähnliche Gestalten, aber diese trifft man seltener.
Hinzu kommt noch die sehr, sehr kurze Spielzeit. Aber wie heißt es so schön, wenn es am schönsten wird, sollte man aufhören. Leider ist die allerletzte Hälfte des Spieles nicht schön und auch die Eingewöhnungsphase ist sehr holprig.
Hinzu kommen noch Ladezeiten, die nach jedem raumwechseln und dem schalten von Lichtschaltern einsetzt, welche das Spiel unnötig in die länge ziehen.
Oh, noch was. Es gibt einen kleinen Bug im Bezug zur Speicherung. Speichert niemals sofort nach dem Erhalt eines Speicheramulettes ab, sondern wechselt den Raum vorher oder emrkt euch die Platzierungen der Amulette und speichert vorher ab. Sonst könnte es passieren, dass ihr in einer Sackgasse landet.
Unterm strich ist das Spiel ein brauchbares Survival-Horror Spiel mit netten Ideen, fiesen Rätseln und einem mittelschweren Schwierigkeitsgrad.
Bestenfalls ausleihen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein