Was bereits Bands wie Slayer, Metallica etc. vor 20 Jahren geschafft haben, nämlich, wie James Hetfield von Metallica selbst sagte, "Trash" glänzen zu lassen, ist den Jungs von Cavalera Conspiracy meiner Meinung nach auch wirklich toll gelungen. Dass mir ein solches "trashiges" Album derartig gefällt, ist eher sonderbar, denn in letzter Zeit habe ich mich immer mehr Musik wie Elton John oder Billy Joel gewidmet. Jedenfalls beindruckt der extrem fette Sound und die Brutalität, die selbst eher schwächere Songs (Hex) wettmachen. Bereits zu Beginn wird einem klar, was die Boys um Max und Igor Cavalera wollen, nämlich Headbangen bis zum Abwinken. Besonders hervorheben möchte ich auch die wirklich interessanten Riffs, die sich fast mosaikartig in das Geflecht aus Brüllerei und Aggressivität einbinden und die daher den Begriff "Langeweile" in weiter Ferne lassen. Meine persönlichen Favoriten sind, obwohl ich eigentlich das ganze Album stark finde, die beiden letzten Songs, "Hearts of Darkness" und "Must Kill", die zum Teil auch mit wirklich netten, fast orientalischen Soli Marc Rizzos unterstützt werden. Auf jeden Fall großes Kompliment für dieses wirklich gelungene Album, das Lust auf mehr bereitet!