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Infinity: Der Turm [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Hohlbein
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

24. Februar 2011
»Endlich habe ich den Roman erschaffen, den ich schon immer schreiben wollte.« Wolfgang Hohlbein Diese Saga führt ans Ende der Zeiten: Der Turm, ein gewaltiges, äonenaltes Bauwerk, ist die letzte Bastion auf einer sterbenden Welt. Niemand kann mehr sagen, wer den Turm erbaut hat und welches Schicksal er für seine Bewohner bereithält. Der Turm ist allwissend, übermächtig und bedrohlich – auch für Prinzessin Arion, die Herrscherin über die Menschen und seltsamen Geschöpfe, die im Turm Zuflucht gefunden haben. Doch von außen droht Gefahr. Denn die Rebellen um den ungestümen Anführer Craiden, die abseits des Turms in einer archaischen Welt ihr Dasein fristen müssen, sind im Besitz einer Superwaffe. Mit deren Hilfe könnte nicht nur Arions Herrschaft gestürzt werden, sondern auch der Turm fallen.

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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [228kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
  • Verlag: Piper (24. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492702236
  • ISBN-13: 978-3492702232
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (73 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Wolfgang Hohlbein, Jahrgang 1953, war Industriekaufmann, bevor er 1982 mit seinem Debüt »Märchenmond« einen Autorenwettbewerb gewann. Seitdem schreibt er einen Erfolgsroman nach dem anderen und gilt als der Großmeister der deutschen Phantastik. Titel wie »Die Tochter der Himmelsscheibe«, »Das Avalon-Projekt« sowie der »Enwor«-Zyklus wurden bei Piper zu Bestsellern. Zuletzt erschienen »Die Kriegerin der Himmelsscheibe« sowie sein Schlüsselwerk »Infinity. Der Turm«. Wolfgang Hohlbein lebt mit seiner Familie und vielen Haustieren in der Nähe von Düsseldorf.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hohlbein halt... 22. März 2011
Von bakagaijin TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe einige Rezessionen hier vorab mal durchgelesen und hatte schon die größten Ängste...aaaaaber so schlimm war "Der Turm" nun doch nicht!

Ich muss vorwegschicken: Dereinst, in meiner längst vergangenen Jugendzeit, war ich SciFi und Fantasy-Fan und habe alles verschlungen, was ich so erjagen konnte. So nach 10 Jahren intesiven Schmökerns wurde mir das Genre nach und nach zu langweilig. Irgendwie waren alle guten Ideen schon verbraucht, irgendwie war sich vieles sehr ähnlich, irgendwie war vieles bestenfalls Mittelmaß und irgendwie gab es für mich kaum noch Neues, Originelles auf dem Markt. Und Herrn Hohlbein entdeckte ich zu einer Zeit der relativen Übersättigung und konnte ihm und seinem Oeuvre leider noch nie viel abgewinnen.

Nun, nach weiteren fast zehn Jahren nahezu kompletter SciFi- und Fantasy Abstinenz habe ich mich also an den Turm gewagt. Wie gesagt: habe nur das Schlimmste befürchtet. Aber dafür wars OK. Nach 620 Seiten Hohlbeinscher Endzeitstimmung bin ich zwar noch kein bischen klüger, was die Botschaft des Buchs angeht, muss aber sagen, ich bin einigermaßen guter Hoffnung für die Fortsetzung. Mehrteiler lassen einen sowieso immer irgendwie in der Luft hängen und lassen für die späteren Bände mehr Fragen offen, als in den früheren Bänden beantwortet werden, so eben auch hier. Ich bin aber leider wieder in meiner Auffassung bestärkt, dass ich dem Hohlbeischen Schreibstil eher wenig Gutes abgewinnen kann (ist mir zu überfrachtet und schwülstig, aber das ist nun einfach reine Geschmacksfrage).

Auf der anderen Seite muss man Herrn Hohlbein aber zugestehen, dass er sich mächtig ins Zeug gelegt hat und einen echten SciFi- / Abenteuerschmöker in der besten Tradition des Genres geschrieben hat, wenn man es mal nüchtern und fair betrachtet. Der hat eigentlich alles, was Fans des Genres so mögen: mächtige Krieger, schöne Frauen, untergehende Zivilsationen, bizarre Wesen und Gestalten, alte, mystische Technologie, Raumschiffe, viele Kämpfe und viel Action (und ein klitzekleines bischen Romantik). Das alles kommt mir zwar nicht neu vor (aber wie gesagt: ich habe sowieso den Eindruck, dass das Genre inzwischen so gut wie alles Erfunden hat, was es zu erfinden gibt), ist in der Gesamtschau aber halbwegs originell.

Im Fazit schwanke ich zwischen drei und vier Punkten. In der Hoffnung auf eine gelungende Fortsetzung und ein schlüssiges Ende gebe ich mal als Vertrauensvorschuss vorsichtige vier Punkte - trotz der erwähnten Abneigung, was Schreibstil und die damit verbundenen Längen angeht.

Das Fazit des Fazits wäre dann also: Kann man schon lesen, wenn man will. Muss man aber nicht und hat nichts verpaßt.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Buchkritik:

Hohlbein selbst bezeichnet dieses Werk als 'das Zentrum seines Schaffens', was mich davon überzeugt hat dem Buch, trotz meiner gespaltenen Meinung zu seinen Werken, einfach mal eine Chance zu geben. Kurz gesagt: Das hätte ich mir sparen können!
'Infinity: Der Turm' ist in meinen Augen schlechter als alles andere, was ich bisher von Hohlbein gelesen habe und da waren schon einige Sachen dabei, die ich wirklich grauenhaft fand. Doch dieser Roman toppt das alleine dadurch, dass er, zumindest für mich, einfach keine Storyline aufweist. In dem wirren und unzusammenhängenden Gemenge verschiedenster Sequenzen konnte ich nicht den kleinsten roten Faden, keinen Plot, keinerlei Zusammenhänge erkennen.
Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, ein endzeitliches Szenario, in dem die Erzählperspektive zwischen High-Tech-Science-Fiction und barbarischer High-Fantasy. Nur was die Umsetzung angeht, lässt das Buch jedoch einiges zu wünschen übrig. Neben den nahezu unzählbaren Handlungssträngen, die teils in der Gegenwart, teils in der Vergangenheit spielen und die meiste Zeit schlicht und ergreifend verwirrend sind, leidet der Roman darunter, dass die Geschichte für mehrere Bände ausgelegt ist und somit kaum eine Handlung zu Ende geführt wird. Und dann ist da natürlich noch die Sache mit dem ewigen 'Gigantomanie'-Gehabe, denn Hohlbein kann es einfach nicht dabei belassen, dass die Dinge groß, teils auch sehr groß sind, nein, alles muss riesig, monströs, ja sogar gigantisch sein, was einem wirklich schnell auf den Geist geht und schon nach wenigen Seiten jegliche Wirkung verliert.
Dazu kommen mangelnde, sumpfige Logik und weitestgehend flache Charaktere, sodass es alles in allem nicht nur ein riesiger Reinfall war, denn durch Hohlbeins eigene Aussage wurden meine eigentlich recht geringen Erwartungen doch deutlich gesteigert, sondern stellenweise auch pure Qual.

Fazit:

Sorry, aber in meinen Augen war das ein Reinfall'

Das Cover:

Das Cover ist alles, was das Buch nicht ist: Ein Hingucker, episch und fantastisch, alles ist gut aufeinander abgestimmt' Also: 5 Sterne für das Cover, 0 Sterne für das Buch
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anstrengendes Leseerlebnis! 6. April 2011
Von Spaddl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Wolfgang Hohlbein gehört sicherlich zu den umsatzstärksten, seitenstärksten, aber auch produktivsten deutschen Autoren, der seine Werke, wie mir scheint, im Akkord herstellt. Dass dies häufig in Lieblosigkeit endet und zu Flüchtigkeitsfehlern führt, zeigt sein neuestes (Stand April 2011) Machwerk "Infinitiy: Der Turm".

Hohlbein selbst sagt über das im Piper-Verlag als Hardcover-Ausgabe publizierte Werk, dass er den Roman vollendet habe, den er schon immer schreiben wollte. Dies merkt man ihm leider nicht an. Viel eher macht das Buch den Eindruck, einer von der "Massenproduktion Hohlbein" gefertigter Roman zu sein. Woran manifestiert sich dieser, teils subjektive, Eindruck?

Fantasy ist ein "literarisches" Genre, das mit Klassikern wie "Der Krieg der Welten" oder "Der Herr der Ringe" definitiv Fuß fassen konnte. Auch zeigenössischere Schriftsteller wie Philipp K. Dick oder jüngst Peter V. Brett mit seinem gigantisch-guten Buch Das Lied der Dunkelheit: Roman sind Glanzlichter dieser Gattung. Ihre Bücher bestechen durch ausgefeilte, tiefe Charaktere, durch ein tolles Setting und eine mitreißende Atmosphäre. Der Fantasy-Markt wird Jahr-ein-Jahr-aus überschwemmt mit neuen Büchern. Viele Geschichten sind bereits gut, oft leider auch schlecht erzählt worden, so dass der anspruchsvolle Leser, der nach einem Kleinod sucht, stark selektieren muss.
All diese genannten Attribute fehlen bei Hohlbeins "Infinity" größtenteils. Das Buch beginnt vielversprechend: der Autor breitet eine ganze Welt in den Händen des Lesers aus, in die wir hineinschlüpfen dürfen. Im weiteren Verlauf des Romans erzählt Hohlbein die Geschichte eines gewaltigen Turms (ein Schelm, wer da an Stephen Kings, meiner Meinung nach, brillante Der-Dunkle Turm-Reihe denkt), die die letzte Bastion einer vegetierenden Welt darstellt. Über den Turm wacht die Prinzessin Infinity (zu Deutsch: "Unendlichkeit"), die sich mit dem bösen Führer Craiden auseinandersetzen muss, denn dieser hat eine Art "Superwaffe", mit der er die Prinzessin und den Turm stürzen bzw. zerstören kann.

Klingt doch wirklich wie ein spannender Fantasy-Roman, der zwar nicht mit einer Neuschöpfung des Fantasy-Plots daherkommt, aber Potential hat.

Das erste große Problem ist die von mir bereits angesprochene Charaktergestaltung: Hohlbein schafft es nicht, seine Figuren plastisch bzw. liebevoll auszustaffieren. Sie bleiben entweder blass oder ungewollt unsympathisch. Ich habe zwar manchmal mitgefiebert, aber der größte Teil der Besetzung war mir schlechtweg egal.
Die nächste Problematik, die sich im Fortgang der Handlung immer weiter aufzeigt, ist die Schwafelei Hohlbeins. Ich nannte bereits "Das Lied der Dunkelheit" als ein Paradebeispiel für einen guten Fantasy-Roman. Dieser hat 750 Seiten, ist aber zu keinem Zeitpunkt langweilig oder uninteressant. Hohlbein übertreibt es stellenweise mit seiner gewollten Detailtreue und überlässt dem Leser wenig Platz für eigene Überlegungen und Vorstellungen. Das Schlimmste ist jedoch die konfuse Schreib- und Gestaltungsweise von Herrn Hohlbein. Der Roman ist so immens wirr geschrieben, dass ich manchmal den geschichtlichen Boden unter den Füßen verloren und ein lautes "Häh?" ausgestoßen habe, weil ich nicht mehr wusste, wo sich Hohlbein mit seinem Plot befindet.
Es werden unterschiedliche Handlungsstränge parallel angerissen, fallen gelassen und gelegentlich wieder aufgehoben. Aber nur gelegentlich...

Neben dem inhaltlichen Manko weise ich weiterhin auf die sprachlichen Mängel des Romans hin. "Infinity" ist dermaßen schlecht Korrektur gelesen, dass es jedweder Beschreibung förmlich spottet. Von Rechtschreibfehlern über Satzfehlstellung bis hin zu Logiklöchern, die Kraterausmaße annehmen. Als angehender Germanistikstudent sind mir solche Kriterien zum Genießen eines Buches sehr wichtig; ich denke, auch nachvollziehbarerweise.

Warum dann noch 2 Sterne? Ganz einfach: die Grundidee ist gut und zwischen dem sprießenden Unkraut gedeihen auch einige schöne Blumenknospen, die leider häufig bereits im Keim erstickt werden.
Schade: eine gute Idee ist hier leider schlecht umgesetzt worden!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Spannend, wirkt aber unfertig
Habe das Buch letztens gelesen... Spannende Lektüre, bis zur letzten Seite (vorausgesetzt, man übersteht die ersten etwas langatmigen Seiten). Lesen Sie weiter...
Vor 10 Stunden von D. Barski veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ich mag ja Wolfgang Hohlbein, aber
diesen Roman fand ich nicht besonders gut. Ich höre Hörbücher normalerweise immer zu Ende, aber bei dem habe ich vorzeitig aufgehört. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Camper veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Am Anfang war ich skeptisch...
Die ersten Seiten habe ich mit großer Skepsis gelesen:
Den Schreibstil fand ich zu schwer und das Theman und Genre hat mich am Anfang nicht angesptochen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Patrycja Szulc veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Sehr unbefriedigendes Ende
Zu viele Dinge bleiben im ganzen Verlauf ungeklärt. Handlungen der Protagonisten sind oft nicht nachvollziehbar. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von JOKastens veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Infinity
Infinity - Wolfgang Hohlbein at it's best. Jede Seite und jede Szene hervorragende Bilder. Super Story und viel Lesespaß garantiert.
Vor 2 Monaten von Harald Lack veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen
Mit Infinity hat Hohlbein sicherlich den Auftakt zu einer neuen Reihe mit sehr viel Potenzial geschaffen. Leider hat dieser mich bisher aber noch nicht vollends überzeugt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rotersand veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Das LOST-Phänomen
Geheimnistuereien von grund-loyalen Nebencharakteren, vom Buch/Autor selbst festgelegte Grundgesetze der Welt, die dennoch auf unerkärliche Weise gebrochen werden, eine... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Chris Craven veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert auch für Hohlbein/Fantgut lesbar, spannende...
nach Hohlbeinmanier schön beschrieben und spannend erzählt, vor allem die Wechsel der Perspektive innerhalb des Buches und die damit verbundene Änderung der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Anna veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Infinity: Der Turm - Wolfgang Hohlbein
Hohlbein sieht Infinity als das Zentrum seines Schaffens. Infinity ist mit 624 Seiten ein gewaltiges Stück Fantasy, die von der ersten Sekunde an spannend erzählt... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Florian Ostertag veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Hilfe - wer erklärt mir diesen Schluß??
Habe schon viele gute Hohlbein-Romane gelesen und war auch von diesem bis zur letzten Seite hingerissen. Absolut spannend, ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von hittip veröffentlicht
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offene fragen *achtung viele spoiler* 2 25.06.2012
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