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Infestissumam [Explicit]
 
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Infestissumam [Explicit]

19. April 2013 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Label: Universal Music International
  • Copyright: (C) 2013 Seven Four Entertainment and Universal Republic Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 47:43
  • Genres:
  • ASIN: B00C3W7M54
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.863 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von thegrassyknoll auf 19. April 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Mit "Infestissumam" gelingt Ghost (nur in den USA ist das sperrige B.C. aus rechtlichen Gründen momentan Pflicht - Amazon.de, delete this!) ein kreativer Quantensprung gegenüber ihrem Debüt.

War "Opus Eponymous" noch ein herrlich knorriger, knarziger Bastard aus Doom-Versatzstücken, straighten Proto-Metal Nummern und gelegentlichen Pop-Appeal, so ist "Infestissumam" eine schillernde Herausforderung an die Scheuklappenfraktion.

Die Scheibe wirkt in ihrer Gesamtheit deutlich anders als das Debüt. Das alte Klischee von sich "einlassen" stimmt hier tatsächlich. Und im Gegensatz zur Esoterikgruppe Herne-Nord ("Du Max, wir müssen das mal ausdiskutieren") bin ich bei Ghost auch gern bereit dazu. Denn diese Band macht einfach einen Heiden-Spass.

Los gehts erst einmal ziemlich vertraut, und ich muss sagen auch ungeheuer mitreissend. "Infesstissum" ist ein kurzes, von genialen Chorälen getragenes Instrumental, das natlos in "Per Aspera ad Inferi" übergeht. Und was ist das für ein verdammt GEILER Song! Das Gesangsarrangement im relativ simplen Chorus ist so ungeheuer majestätisch, das es mir eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt. Ich hatte am Anfang echt Probleme die Scheibe danach chronologisch weiterzuhören, da ich diese Nummer immer wieder hören wollte. Beim Oberhausener Maiden-Konzert (dort werden Ghost als Vorgruppe zugegen sein) werde ich diese Zeilen mit religiöser (hüstel..) Inbrunst mitsingen, soviel ist klar. Wenn das also jemand neben euch an diesem Tag tut: Gebt ihm ein Bier aus.

"Secular Haze" ist ja schon eine ganze Zeit bekannt. Eine fiese, evil Zirkusnummer ist das aber auch. Macht Spass.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kwichybo TOP 1000 REZENSENT auf 29. April 2013
Format: Audio CD
Heilig's Blechle! Diese Band ist keine Eintagsfliege...diese Band ist ein Monstrum! Das GHOST-Debüt "Opus eponymous" war vor knapp zwei Jahren eine der sonderbarsten Scheiben aus 2010, die mit ihrer Mischung aus düsterem MERCYFUL FATE-Riffing, Okkultrock-Atmosphäre und sakral-mönchsartigem Mummenschanz viele Leute vom Fleck weg begeisterte - auch ich zähle mich seitdem zum engen Kreise der "ghoul-followers". Und dennoch musste man irgendwie die Vermutung haben, dass das schwedische Sextett keinen adäquaten Nachfolger würde eintüten können. Und dass das vor dunklen Grusel-Klischees triefende Image sich vielleicht zuuu schnell abnutzen könnte.
Der nun veröffentlichte Zweitling "Infestissumam" nimmt aber allen GHOST-Nörglern unisono den Wind aus den Segeln. Denn anstatt eine einfache Kopie á la "Opus eponymous 2.0" im Setzkasten zu entwickeln, haben die sechs Maskenmänner sich teilweise komplett neu aufgestellt und wandern auf bisher unbeschrittenen Pfaden. Größtes Risiko hierbei: Die spröden Metal-Einflüsse des Debüts wurden auf "Infestissumam" etwas zurückgefahren, woran sich so manch gestandener Headbanger doch etwas stören könnte. Dafür hat sich die Band - vor allem in der Breite! - musikalisch enorm weiterentwickelt, und sich dabei hörbar dem tiefsinnigen, melodisch begeisterndem Progrock der Siebziger Jahre geöffnet. Weniger Gitarren, dafür gaaanz viel Orgel. Weniger MERCYFUL FATE, dafür eine gesunde Portion früher GENESIS. Weniger Dunkelheit, dafür gaaanz viel Schönheit. Diese neue Ausrichtung beim Songwriting muss man nicht mögen - mich persönlich hat dieser 10-Tracker jedoch ab der allerersten Sekunde überwältigt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Kraxner auf 21. April 2013
Format: Audio CD
Nachdem mich das Debüt von Ghost "Opus Eponymous" doch überrascht und absolut überzeugt hat, war ich auf die 2. Veröffentlichung mehr als nur gespannt.

Eines vorweg: ich wurde nicht enttäuscht, aber ein wenig mehr hätte ich mir schon erwartet. "Infestisummam" ist keineswegs schlecht, aber es ist irgendwie anders. Poppiger, routinierter, eingängiger.
Textlich befindet man sich noch immer auf der Okkult-Schiene, allerdings immer ein wenig übertrieben, weshalb das Image nicht aufgezwungen wirkt, aber man kann erkennen, dass es Teil des Marketings ist. Weniger King Diamond/Mercyful Fate, eher Cartoon-Style wie Kiss. Wobei die Texte raffiniert verfasst sind und man wegen der zuckersüssen Melodien auf den ersten Blick gar nicht bemerkt, was man da eigentlich singt!

Die Musik hat leider etwas an Biss verloren, sprich die Gitarren haben mit dem Keyboard tauschen müssen. Dadurch wirkt die Musik poppiger, mir fehlt das Rockige einfach. Darum gibts einen halben Punkt abzug. Einen weiteren halben Punkt gibt es für das Fehlen von Übersongs wie "Ritual" oder "Elizabeth". Zwar sind auch auf dem neuen Album einige eingängige Hits vertreten, aber die sind zu offensichtlich auf Eingängigkeit getrimmt, zu konstruiert.
Eingängig ist auch noch immer die Stimme des Sängers, auch wenn er sich nun Papa Emeritus II. nennt. Das ist aber gut so, denn ich mochte den gesang schon auf dem Debüt sehr.

Die Songs im Einzelnen:
Infestissumam - ein Einstieg, wie ich ihn mir gewünscht habe. Ein Choral, der dann mit der musikalischen Begleitung schnell zur treibenden Hymne wird. Sehr melodisch, perfekt!
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