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Inferno

Inferno

28. November 2008

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 28. November 2008
  • Erscheinungstermin: 28. November 2008
  • Label: Hall Of Sermon
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:01:35
  • Genres:
  • ASIN: B001V7HL3U
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.412 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leonidas VINE-PRODUKTTESTER am 2. Juli 2008
Format: Audio CD
Lacrimosas 'Inferno' war zusammen mit 'Das Sterben ist ästhetisch bunt' von Goethes Erben mein Einstieg in die Gothic-Szene und ich muss sagen, diese Platte hat mich definitiv beeindruckt. Die ersten Alben von Lacrimosa hatten definitiv ihre starken Moment hier und da, aber fielen besonders wegen der weitgehend üblen Produktion in meinem Gehörgang durch.
Das wurde bei 'Inferno' behoben. Und im Vergleich zu den nachfolgenden Alben ist der orchestrale Pathos durchaus in einem angenehmen Bereich, während er bei späteren Alben wirkt wie klebriger Zuckerguss, der alles zukleistert und macht, dass man sich die Hände (in diesem Fall die Ohren) waschen will.

Anne Nurmi kann zwar in meinen Augen auch nicht wirklich singen, aber dennoch zählt 'No Blind Eyes Can See' definitiv zu den Highlights auf diesem Album (4 Sterne). Das 'Kabinett der Sinne' ist ein elegisches und getragenes Stück, welches von mir 4 Sterne bekommt, weil es zwischenzeitlich den Faden verliert.
Nach Anne Nurmis bereits zuvor erwähnten Sangeskünsten folgt mit 'Schakal' ein Klassiker der Gothicszene, und für alle ungeduldigen Fans da draußen gibt es den 10minuten Song auch als Single-Version. Aber ich finde, die 10 Minuten müssen sein! Einfach genial: 5 Sterne.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings 'Vermächtnis der Sonne'. Für Lacrimosa quasi kurz und knapp mit unter 5 Minuten ist das ein echt bewegender Song, 5 Sterne und einen Klaps auf die Schulter.
'Copycat' zwingt ein Schmunzeln auf mein Gesicht, weil Thilo hier richtig auf harten Metal macht und eigentlich völlig scheitert. Das an und für sich ist nett anzuhören, aber wer braucht das?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Max-Michael Klostermann am 9. Februar 2011
Format: Audio CD
Nachdem ich rund 8 Jahre lang "Hardcore"-Fan von Lacrimosa gewesen bin und die Band seit Jahren eigentlich nur noch müde belächle, da sie in schwülstige, seltsame und vor Schmalz triefende "Musik" abdriftet, kann ich dieses Album endlich einigermaßen "neutral" betrachten. Ich höre dieses Album neben "Satura" nur noch selten und doch kann ich es immer wieder begeistert durchhören, wenn der richtige Zeitpunkt dafür da ist.

Was Lacrimosa hier abliefern ist für mich ein Meilenstein in gothischer Erzählkunst. Die ganze Musik an sich ist sehr emotional, zerbrechlich und auf der anderen Seite brutal und gewaltig produziert und arrangiert. Mit verzerrten Gitarren, knackigem E-Bässen, chorus-artigem Gesang von Tilo Wolff und Anne Nurmi, traumhaften Celli, tollen Keyboards und perfektem Schlagzeugspiel wartet dieses Album auf und ist bereit dafür jeden Hörer, der sich darauf einlässt, in fremde, düstere und bedrückende Welten abtauchen zu lassen.

Die Texte lassen viel Raum für Interpretation. Meine Art die Musik zu genießen war es stets die Augen zu schließen und sich vorzustellen man säße in einem Kino und schaut sich das Leben eines Clowns an, der verwirrt durch die Welt läuft und viele bedrückende Dinge mit seltsamen Wesen an verschiedenen Orten erlebt - die Texte und die Illustrationen beschreiben es sehr gut.

Das Highlight des Albums befindet sich in der Mitte - der Gothic-Übertrack Schakal. Nie wurde die Stimmung von Gothic-Metal besser aufgefangen als in diesem Song, schreiend und flehend, mündend in dem Gänsehaut-Part ab 8:32 Minuten.
Der Gesang von Tilo und Anne ist bei weitem nicht perfekt, aber er ist ehrlich und bedrückend.
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Von AJ Mama am 26. November 2012
Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
zeitloser lassiker...könnte ich mir immer wieder anhören.
der download ging sehr schnell,nur die innenseiten des booklets hätte ich mir noch gewünscht.
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Von Schriefer Andreas am 2. September 2012
Format: Vinyl
"Inferno" klingt wie eine logische Schlußfolgerung nach dem 1993 erschienen Album Satura. Es herrscht weiterhin eine gewisse Aufbruchsstimmung, um die Schwermut der Frühwerke Angst und Einsamkeit zu überwinden. Der Neuzugang von Anne Nurmi an Gesang und Keyboard stellt sich als Bereicherung von Lacrimosa dar, was der Song "No blind eyes can see" unter Beweis stellt.

I.Intro 2:12
II. Kabinett der Sinne 9:18
III. Versiegelt glanzumströmt 7:28
IV. No blind eyes can see 9:17
V. Schakal 10:13
VI. Vermächtnis der Sonne 4:09
VII. Copycat 4:56
VIII. Der Kelch des Lebens 14:03

Musikalisch wird Metal mit Symphonik verbunden, was bei Erscheinen des Albums sowohl Gothicfans, denen das Album zu hart war und die Metal-Fangemeinde, der die Veröffentlichung zu gefühlvoll war, für Irritation sorgte. DAs Album benötigt mehrere Durchläufe, um seinen Glanz zu verstömen.
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