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Inferno

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Produktinformation

  • Audio CD (8. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Hall of Sermon (Sony Music)
  • ASIN: B000025T23
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
  1. Lacrimosa Theme 2:15EUR 1,29  Kaufen 
  2. Kabinett Der Sinne 9:18EUR 1,29  Kaufen 
  3. Versiegelt Glanzumströmt 7:28EUR 1,29  Kaufen 
  4. No Blind Eyes Can See 9:16EUR 1,29  Kaufen 
  5. Schakal10:13EUR 1,29  Kaufen 
  6. Vermächtnis Der Sonne 4:09EUR 1,29  Kaufen 
  7. Copycat 4:56EUR 1,29  Kaufen 
  8. Der Kelch Des Lebens14:04EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Rezension

Wenn ich es mir so recht überlege, dann glaube ich, die Schatten der Nacht leben in einer Reihenhaussiedlung. Nur wenige Wohnungen verstehen es, sich in Szene zu setzen, und die Szene selbst ist dem Alltag längst entflohen. Das Haus von LACRIMOSA beherbergt neben der Schänke "Zum Düsteren Bombast" einen jungen Menschen, der für viele zum Hoffnungsschimmer am verglühenden Dark-Wave-Horizont geworden ist: Thilo Wolff! "Inferno" ist der Titel des neuen Longplayers von LACRIMOSA, und ich muß gestehen, ich bin enttäuscht. Thilo Wolff mag ein überzeugter Gruftie sein, seine Musik aber klingt wie überzeugtes Klischee. Es fehlt mir an ehrlichen Gefühlen, die den Hörer tief im Innenleben berühren, und es mangelt an Glaubwürdigkeit. Damit mag ich LACRIMOSA ein Unrecht zufügen, was aber soll ich anderes schreiben? Dabei kann Dark-Wave auch in den Neunzigern melodisch-melancholisch schön sein, wie die australische Formation IKON es vor einigen Wochen bewiesen hat. "Inferno" aber ist nur irgendetwas, nichts Greifbares. Da kann ich mich auch nicht dafür begeistern, daß die Songs aufs intensivste arrangiert worden sind. Was nützt eine perfekte Einspielung, wenn die Ohren sich weigern, der Musik zuzuhören?

Manfred Thomaser / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Max-Michael Klostermann am 9. Februar 2011
Format: Audio CD
Nachdem ich rund 8 Jahre lang "Hardcore"-Fan von Lacrimosa gewesen bin und die Band seit Jahren eigentlich nur noch müde belächle, da sie in schwülstige, seltsame und vor Schmalz triefende "Musik" abdriftet, kann ich dieses Album endlich einigermaßen "neutral" betrachten. Ich höre dieses Album neben "Satura" nur noch selten und doch kann ich es immer wieder begeistert durchhören, wenn der richtige Zeitpunkt dafür da ist.

Was Lacrimosa hier abliefern ist für mich ein Meilenstein in gothischer Erzählkunst. Die ganze Musik an sich ist sehr emotional, zerbrechlich und auf der anderen Seite brutal und gewaltig produziert und arrangiert. Mit verzerrten Gitarren, knackigem E-Bässen, chorus-artigem Gesang von Tilo Wolff und Anne Nurmi, traumhaften Celli, tollen Keyboards und perfektem Schlagzeugspiel wartet dieses Album auf und ist bereit dafür jeden Hörer, der sich darauf einlässt, in fremde, düstere und bedrückende Welten abtauchen zu lassen.

Die Texte lassen viel Raum für Interpretation. Meine Art die Musik zu genießen war es stets die Augen zu schließen und sich vorzustellen man säße in einem Kino und schaut sich das Leben eines Clowns an, der verwirrt durch die Welt läuft und viele bedrückende Dinge mit seltsamen Wesen an verschiedenen Orten erlebt - die Texte und die Illustrationen beschreiben es sehr gut.

Das Highlight des Albums befindet sich in der Mitte - der Gothic-Übertrack Schakal. Nie wurde die Stimmung von Gothic-Metal besser aufgefangen als in diesem Song, schreiend und flehend, mündend in dem Gänsehaut-Part ab 8:32 Minuten.
Der Gesang von Tilo und Anne ist bei weitem nicht perfekt, aber er ist ehrlich und bedrückend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leonidas VINE-PRODUKTTESTER am 2. Juli 2008
Format: Audio CD
Lacrimosas 'Inferno' war zusammen mit 'Das Sterben ist ästhetisch bunt' von Goethes Erben mein Einstieg in die Gothic-Szene und ich muss sagen, diese Platte hat mich definitiv beeindruckt. Die ersten Alben von Lacrimosa hatten definitiv ihre starken Moment hier und da, aber fielen besonders wegen der weitgehend üblen Produktion in meinem Gehörgang durch.
Das wurde bei 'Inferno' behoben. Und im Vergleich zu den nachfolgenden Alben ist der orchestrale Pathos durchaus in einem angenehmen Bereich, während er bei späteren Alben wirkt wie klebriger Zuckerguss, der alles zukleistert und macht, dass man sich die Hände (in diesem Fall die Ohren) waschen will.

Anne Nurmi kann zwar in meinen Augen auch nicht wirklich singen, aber dennoch zählt 'No Blind Eyes Can See' definitiv zu den Highlights auf diesem Album (4 Sterne). Das 'Kabinett der Sinne' ist ein elegisches und getragenes Stück, welches von mir 4 Sterne bekommt, weil es zwischenzeitlich den Faden verliert.
Nach Anne Nurmis bereits zuvor erwähnten Sangeskünsten folgt mit 'Schakal' ein Klassiker der Gothicszene, und für alle ungeduldigen Fans da draußen gibt es den 10minuten Song auch als Single-Version. Aber ich finde, die 10 Minuten müssen sein! Einfach genial: 5 Sterne.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings 'Vermächtnis der Sonne'. Für Lacrimosa quasi kurz und knapp mit unter 5 Minuten ist das ein echt bewegender Song, 5 Sterne und einen Klaps auf die Schulter.
'Copycat' zwingt ein Schmunzeln auf mein Gesicht, weil Thilo hier richtig auf harten Metal macht und eigentlich völlig scheitert. Das an und für sich ist nett anzuhören, aber wer braucht das?
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Von Andreas Schriefer am 2. September 2012
Format: Vinyl
"Inferno" klingt wie eine logische Schlußfolgerung nach dem 1993 erschienen Album Satura. Es herrscht weiterhin eine gewisse Aufbruchsstimmung, um die Schwermut der Frühwerke Angst und Einsamkeit zu überwinden. Der Neuzugang von Anne Nurmi an Gesang und Keyboard stellt sich als Bereicherung von Lacrimosa dar, was der Song "No blind eyes can see" unter Beweis stellt.

I.Intro 2:12
II. Kabinett der Sinne 9:18
III. Versiegelt glanzumströmt 7:28
IV. No blind eyes can see 9:17
V. Schakal 10:13
VI. Vermächtnis der Sonne 4:09
VII. Copycat 4:56
VIII. Der Kelch des Lebens 14:03

Musikalisch wird Metal mit Symphonik verbunden, was bei Erscheinen des Albums sowohl Gothicfans, denen das Album zu hart war und die Metal-Fangemeinde, der die Veröffentlichung zu gefühlvoll war, für Irritation sorgte. DAs Album benötigt mehrere Durchläufe, um seinen Glanz zu verstömen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ludger Trohs am 1. Mai 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nachdem die CD "Satura" schon etwas munterer war , gibt es auf "Inferno" wirklch was auf die Ohren . Der sehr gute Drummer AC überzeugt durch sein vielschichtiges und druckvolles Spiel .

Auf einigen Songs gibt es gleich von zwei Gitarren harte Riffs .
Ein echter Metalklopper ist das Stück "Copycat" , der Gegenpol ist das 14-minütige Epos "Der Kelch des Lebens" , welches sehr ruhig ist .
"Vermächtnis der Sonne" ist wirklich eine schöne Ballade . Das 10-minütige "Schakal" bietet eine etwas morbide Gothic/Metal Kombination .
Ein weiteres Highlight ist das 9-minütige sehr emotionale "Kabinett der Sinne" , wo Tilo und Anne zusammen singen , v.a. in der schnellen zweiten Hälfte .

Auch auf dem ebenfalls 9-minütigen "No Blind Eyes Can See" , das von Anne Nurmi geschrieben wurde und sehr melodiös ist , singen Anne Und Tilo im Wechsel .

Insgesamt ist "Inferno" ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Album , das auch bei Metalfans positive Resonanz erhielt .
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