Der Film beginnt eher als Spitalsdrama - ein unterbesetztes, mäßig ausgestattetes Krankenhaus ist Ort der Handlung. Gemeinheiten und Hackordnung unter den Krankenschwestern, wie auch der Ärzteschaft steht auf der Tagesordnung. Die Situation verschlimmert sich, als sich während des Nachtdienstes ein Unglück ereignet. Ein Notfallpatient - Brandopfer - stirbt aufgrund eines Irrtums des überforderten Personals. Es wird nun versucht, einen etwaigen Kunstfehler zu vertuschen - ist es doch ungewiss, ob der Chefarzt diesen Vorfall bemerkt hat. Nun wird zu allem Überfluss noch ein Kranker eingeliefert, der bisher unbekannte Symptome zeigt: grüner Schleim wird abgesondert,seine Organe scheinen sich sogar aufzulösen. Der Chefarzt entwickelt sehr bald ein nahezu gespenstisches Interesse an diesem Fall - zusätzlich ist auch nicht mehr klar, was Wahnvorstellung, was Wirklichkeit ist.
Es breitet sich von Anfang an ein Gefühl der Beklemmung aus, düstere, matt-dunkle Farben dominieren, mit einfachen Mitteln wird eine bedrohlich-spannungsvolle Athmosphäre erzeugt. Es gibt in diesem Streifen keinen Holzhammer-Horror oder SPlatter-Effekte. Das Grauen breitet sich eher hintergründig aus. Die schauspielerische Leistung ist tadellos.
Qualität der DVD: betrachtet auf einem Sony full HD screen, gab es für mich nichts zu beanstanden. Schärfe gut, Farben ebenfalls tadellos wie auch der Ton (deutsche Synchronisation). Zusätzlich gibt es Untertitel für Hörgeschädigte - jedoch keinerlei Extras.
Fazit: Subtiler Horror, der Fans des Unkonventionellem sicher gefallen wird.