Was kommt heraus, wenn ein Alpenrocker nach Tibet reist um Musik zu machen? Etwas sehr, sehr hörenswertes! Etwas, das man nicht so recht beschreiben kann, weil es etwas einzigartiges hat. Weil es äußerst ambitioniert ist in Musik und Inhalt, weil es ist, wie Hubert von Goisern: überraschend, unkalkulierbar und doch und vor allem sich selbst treu. Diese Scheibe ist kein Abklatsch irgendeiner Musikrichtung oder eines Stils, sie ist etwas ganz eigenes und wirklich schönes. Es finden sich Stücke, von denen man nicht glaubt, daß überhaupt ein Europäer zugegen war, wie auch welche, die so von europäischer Popkultur geprägt sind, daß sich die Frage stellt, ob HvG auch noch der selbe ist. Er ist es, denn gerade die Vielfalt macht das Album so spannend. Und das Können des Goiserner wird deutlich, da man trotz der Vielfalt die CD als Einheit versteht und hört, nicht als Flickwerk. Kompliment, einfach geile Scheibe! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)