Optisch ansprechend ist das Cover gestaltet. Die Schrift ist in glänzendem Silber gehalten auf dem dunkelblauen Hintergrund. Auch das Mädchen am Fenster ist schön anzusehen. Die Frage, die mich danach beschäftigte war eher: Was hat das Ganze mit dem Roman zu tun?
Die Kapitelüberschriften heben sich ab, was ein schönes Gesamtbild beim Durchblättern vermittelt.
Seit Jahren hat Indra den selben Traum. Sie wird verfolgt von einem Schatten.
Als sie eines Tages durch den Park läuft, wird sie von eben solchem angegriffen. Als ihr Zimmer und ihr Haus mit Farbe verschmiert sind, fängt an alles aus dem Ruder zu laufen. Auf einem Konzert begegnet sie dem Sänger von Devil's Slaves und auf einmal hat ihr Schatten ein Gesicht!
Als ihre Träume sich in Visionen verwandeln, ist dies erst der Beginn eines großen Abenteuers...
Das Buch liest sich sehr schnell, da es ja auch eine Lektüre für Jugendliche ist. Die Geschichte zieht sich etwas dahin und fühlte sich für mich eher wie Kaugummi an. Im Großen und Ganzen passiert in der Geschichte auch nicht viel. Man hat auch das Gefühl, dass die Autorin die Spannung in dem Moment wieder verliert, in dem sie versucht sie aufzubauen.
Leider konnte mich somit dieser Roman nicht begeistern.
Ich werde jedoch Himmelwärts" von Rebecca Hohlbein in naher Zukunft lesen und hoffe, dass ein richtiger" Roman von ihr sich besser lesen lässt.