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Individualität. Das Element der Welt.
 
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Individualität. Das Element der Welt. [Taschenbuch]

Volker Gerhardt
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 242 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1 (21. September 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406459218
  • ISBN-13: 978-3406459214
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,3 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 803.067 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Volker Gerhardt
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.06.2001
Dem Autor, schreibt Hubertus Busche, geht es nicht um das Aufbacken von Allgemeinplätzen. Was der Rezensent stattdessen in diesem Buch entdeckt, ist die antike Dimension eines "Philosophierens aus dem Leben für das Leben", die, wie Busche erleichtert vermerkt, "durch ständige Bezugnahme auf die Wissenschaften" auch nicht ins Erbauliche absinke. Das Verdienst der Arbeit, den Leser über die "sieben Stufen" der Individualisierung von Wissen, Welt, Leben, Kultur, Politik, Moral und Kunst die Einmaligkeit der Einmaligkeit "konkret" zu veranschaulichen, trübt für Busche allein eine zu konstatierende Scheu vor Begriffsklärungen sowie der Umstand, dass die Überreaktion des Autors "gegen neuzeitliche Tendenzen von Individualitätsvergessenheit" mitunter zu "schiefen Folgerungen" führt - als wäre Individualität immer und überall im Spiel und höchstes Ziel des Handelns.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Die Individualisierung gilt als wesentliche Ursache für den oft als bedrohlich empfundenen Wandel von Werten und Einstellungen in der modernen Zivilisation. Volker Gerhardt unterzieht die verbreitete These vom späten historischen Auftritt des Individuums einer grundlegenden Revision. Sein Buch zeigt, wie die Individualität das gesamte Welt- und Selbstverhältnis des Menschen bestimmt. Welt- und Selbstbegriff des Menschen stehen in Korrespondenz, so dass die Individualität als Element der Welt systematisch an die Stelle des Atoms gerückt werden kann. Gerhardts grundlegende Analyse der Individualität ist daher zugleich auch ein Beitrag zur Metaphysik, Erkenntnistheorie, Kulturphilosophie sowie zu Ethik und Ästhetik.
Volker Gerhardt: Jahrgang 1944, Promotion 1974, Habilitation 1984; 1985 Professor für Philosophie in Münster, 1986 Gastprofessur an der Universität Zürich, von 1988 bis 1992 Leiter des Instituts für Philosophie an der Deutschen Sporthochschule in Köln, seit Oktober 1992 Professur für Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einseitige Überreaktion 24. August 2010
Format:Taschenbuch
Seltsam, dass es zu diesem tiefgründigen, wichtigen, grundlegenden Werk noch keine Rezension gibt (August 2010). Dabei sind Individualität und Individualisierung (neben Kapitalismus und Globalisierung) Haupttendenzen der Moderne - Gerhardt meint: seit den antiken Denkern. Der Philosophieprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin hat dazu Profundes und Nachdenkenswertes zu sagen, so dass ich hier nur einen Einwand bringen möchte, den auch schon dem Rezensenten vom Perlentaucher auffiel: Indem Gerhardt die Individualität zum Element der Welt stilisiert, erhält sein Werk eine ungute Schlagseite. Selbstverständlich ist Individualität ein Element der Welt, aber keineswegs das einzige. Sozialität ist ebenso ein Element und wahrscheinlich noch einiges mehr. Und plötzlich gibt es bei Gerhardt keine Gemeinschaft mehr, keine Masse, keine Gesellschaft, denn alle Gruppierungen werden ja aus Individuen gebildet. Die Probleme der Zurichtung des Einzelnen, der Zwang zur Einordnung und Unterwerfung, die endlosen Kämpfe zwischen den Belangen der Gemeinschaft und denen der Individuen werden vom Autor argumentativ abgedrängt. Seine absolute Wertschätzung Platons kann ich nicht nachvollziehen, und es stört den Leser Gerhardts etwas zu deutliche Polemik gegen Autoren, die nicht seine Meinung teilen. Ihnen Unkenntnis ihres eigenen Forschungsgegenstandes vorzuwerfen ist fast schon bösartig. Durch die grundsätzlich schiefe Anlage seines Werkes kann meines Erachtens kein wirklicher Erkenntnisfortschritt entstehen. Deshalb nur 3 Sterne.
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