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Indisches Nachtstück und ein Briefwechsel.
 
 
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Indisches Nachtstück und ein Briefwechsel. [Taschenbuch]

Antonio Tabucchi
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1994 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Dtv (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423119527
  • ISBN-13: 978-3423119528
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 11,9 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 272.217 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Antonio Tabucchi
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jemand sucht einen ehemaligen Freund, einen Portugiesen, der auf geheimnisvolle Weise verschollen ist. Nachrichten, Briefe, verschlüsselte Botschaften - Bombay, Madras oder Goa: die Geschichte einer Suche. Sucht der Autor nach einem Doppelgänger oder nach sich selbst?

Der Verlag über das Buch

Die Geschichte einer Suche: Einer fährt nach Indien, um einen ehemaligen Freund zu treffen, einen Portugiesen, der auf geheimnisvolle Weise verschollen ist. Nachrichten, Briefe, verschlüsselte Botschaften lassen ihn von Bombay über Madras bis nach Goa reisen, wobei der Anlaß der Reise mehr und mehr verschwimmt. Ist es die Suche nach einem Doppelgänger oder nach einer wirklichen Person – oder erschöpft sich der Sinn der Reise im Unterwegssein, an dessen Ende ein Buch steht? Am Ende sitzt der Erzähler mit einer Reisebekanntschaft auf einer Hotelterrasse und erzählt den Inhalt des Romans, an dem er gerade schreibt: die Geschichte der Suche nach einem Mann, der in Indien verlorengegangen ist. Und plötzlich sieht er ihn, den anderen, ein paar Tische weiter. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zugegeben: Ich habe Menschen kennengelernt, denen dieses Buch nicht gefallen hat. Für mich jedoch ist das Indische Nachtstück ein außergewöhnlich schönes, stimmungsvolles und tiefsinniges Buch, das ich Satz für Satz genossen habe. Dabei entbehrt die Geschichte im Grunde jeder Handlung. Das Nachtstück ist die Beschreibung einer Suche und sein Handlungsgerippe ist schnell erzählt: Einer fährt nach Indien, um jemanden zu suchen, doch als er ihn findet, hat er keine Lust mehr, ihn zu finden. Oder ist es der Suchende, der gefunden wird, aber nicht gefunden werden möchte? Kein Stoff für einen Roman, richtig, aber für ein Nachtstück eben, das man wie berauscht in einer Nacht verschlingen kann, um sich am nächsten Morgen zu ärgern, daß man sich nicht zügeln konnte und das kleine Büchlein schon ausgelesen hat. Vordergründig schildert Tabucchi eine Reise durch Indien, in Wirklichkeit aber eine Reise in die verspiegelte und verwirrende Welt menschlichen Handelns und Glaubens. Geheimnisvoll, bedrohlich, paradox und absurd ist diese Welt, in die uns Tabucchi mit klarer, präziser Sprache entführt, eine Welt der Fremdheit, aber auch der Sehnsucht.

Allerdings: Wer von der Literatur wie vom Leben stets Antworten erwartet, der wird vom Indischen Nachtstück enttäuscht. Der beigefügte Briefwechsel kann nur scheinbar Antworten geben. Als Leistsatz hat Tabucchi ihm das Paradox von Epimenides vorangestellt: "Der folgende Satz ist falsch. Der vorhergehende Satz ist richtig." Das Indische Nachtstück gibt keine Antworten. Nur als Antworten formulierte Fragen...

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein Mann, nicht jung, nicht alt, begibt sich auf die Reise durch einen Teil Indiens zwischen Bombay, Goa und Madras, um einen Freund zu suchen, dessen Weg und Wesen ihm verloren zu sein scheint. Die seltsame Reise durch die dunklen Zonen indischer Realität und Mystik verbindet Tabucchi in wunderbarer Poesie mit der philosophischen Frage nach dem Wesen und dem Sinn unseres Daseins und den verschiedenen Ebenen unserer Wahrnehmung. In diesem Wechselspiel zwischen Ort und Zeit, Schein und Sein vollzieht und vollendet sich die Suche nach dem Unbekannten und Unbewußten; Tabucchi ist ein Dichter und Philosoph, der mit dem scharfen Blick des abseits stehenden Beobachters die Szene und Situation zu analysieren vorgibt, während er doch den Leser stets vor neue Spiegelbilder stellt. Man wird dieses Buch nicht nur einmal lesen. Wer zudem selbst je durch Indien reiste, wird einer doppelten Faszination in der Begegnung mit den unterschiedlichen Wahrheiten in unseren Welten erliegen.

Angelika Cromme, Berlin

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein indisches Rätsel 22. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Indisches Nachtstück" des Italienischen Autors Antonio Tabucchi ist ein rätselhaftes Werk. Wir erfahren wenig über den Erzähler, mit dem wir durch Indien reisen. Wir erfahren auch nicht, nach wem er sucht. Es scheint zunächst ein Freund zu sein, dem er auf der Fährte ist, doch bald verdichtet sich das Verwirrspiel. Sucht er einen Doppelgänger? Oder sich selbst? Was ist letztendlich Realität? Geht es um den Tod? Die Scheinhaftigkeit? Oder nur um ein gewisses Gefühl der Fremdheit? Bis zum Schluss wird das Geheimnis nicht vollkommen gelüftet. Es ist kein Buch über die Kultur Indiens, das Land ist eigentlich nur Schauplatz der Handlung, Hintergrund, und Spiegelbild des Mysteriösen, das sich wie ein roter Faden durch die Erzählung zieht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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