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Indischer Film. Eine Einführung
 
 
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Indischer Film. Eine Einführung [Taschenbuch]

Matthias Uhl , Keval J. Kumar
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 170 Seiten
  • Verlag: Transcript; Auflage: 1., Aufl. (September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899421833
  • ISBN-13: 978-3899421835
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.375.694 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Matthias Uhl
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Kurzbeschreibung

Indien ist mit jährlich 800 Kinofilmen der größte Filmproduzent der Welt. Mehr als zehn Millionen Menschen tauchen dort täglich ins Dunkel der Vorführräume ein und verehren ihre Stars mitunter wie lebende Götter. Dieses Buch bietet einen Einstieg in die im Westen fast unbekannte Filmkultur des indischen Subkontinents. Es erklärt die Erzählweise und Stilistik der dortigen Leinwand-Epen und informiert über die gesellschaftlichen Hintergründe, die zu deren Verständnis unerlässlich sind. In ausführlichen Darstellungen werden einige der wichtigsten Filme der letzten fünfzig Jahre behandelt.

Über den Autor

Matthias Uhl, Jahrgang 1970, Dr. phil.. Von 1996-2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, von 2000-2005 als wiss. Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München, Abteilung Berlin. Seit 2005 ist er wiss. Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Moskau.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Als Einführung - wie ausgewiesen - ist die Neuerscheinung "Indischer Film" von Matthias Uhl mit einem Beitrag von Keval J. Kumar durchaus brauchbar, schon mangels vergleichbarer deutschsprachiger Untersuchungen. Allerdings beziehen sich die Kapitel überwiegend auf die Geschichte des indischen Films und stützen sich auch dabei auf relativ wenige Filme. Auch der Informationsgehalt ist zwar gut fundiert, aber sehr knapp gehalten. So hätte man sich sehr viel genauere Untersuchungen sowohl zur visuellen Machart und den Besonderheiten des indischen Mainstream-Kinos gewünscht als auch zur Thematik und Motivik und deren Grundlagen in der indischen sozialen und politischen Realität. Im Kapitel "Kino und Gesellschaft" könnten die Filme in ihrem Spannungsverhältnis zwischen Zensur, religiös-fundamentalistischen Forderungen von außen und ihrer moralischen, emanzipierenden und häufig menschenrechlichen und modernisierenden Botschaft deutlicher erläutert werden. Es wird außerdem auf die Wichtigkeit des Starsystems verwiesen, dieses aber nicht entsprechend deutlich gemacht. Große Stars der letzten Jahre werden kaum erwähnt, ihr Einfluss auf die Gesellschaft (Mittelschicht) nicht genügend zur Sprache gebracht. Es fehlt eine Untersuchung der Rolle von männlichen, bzw. weiblichen Stars und ihre jeweilige Funktion im Film wie gegenüber der sozialen Realität. Der relativ große Anteil von Moslems oder anderen religiösen Minderheiten in den Filmstudios bleibt ebenfalls völlig unberücksichtigt. Das Buch gibt also einen ersten Eindruck, der aber auf gründlichere und aktuellere Untersuchungen neugierig macht.
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