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Indien kann warten: Roman [Gebundene Ausgabe]

Magnus Mills , Katharina Böhmer
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

18. März 2002
Was passieren kann, wenn man sein Fernziel aus den Augen verliert - Dann nämlich schnappen die als Belanglosigkeiten getarnten Fallen des Alltags plötzlich zu.
Eigentlich sollte es die lang ersehnte Reise in den fernen Osten werden: mit dem Motorrad nach Indien. Doch schon unweit seiner Heimat bleibt der Held aus Magnus Mills neuem Roman hängen - auf einem Campingplatz im Nordosten Englands, malerisch an einem See gelegen, fernab jeglichen Weltgeschehens.
Die Abreise verzögert sich, der Herbst bricht herein, der namenlose Camper bleibt als letzter Gast zurück. Mr. Parker, der Platzbesitzer, bietet ihm an, gegen kleinere Aushilfsarbeiten noch ein paar Tage kostenlos zu bleiben. Warum auch nicht, zur großen Reise aufbrechen kann man ja immer noch. Da wäre erst einmal ein Tor zu streichen. Und ein paar Boote. Aber warum alles in Grün? Planken müssen zersägt, die Hausaufgaben von Mr. Parkers reizender Tochter erledigt, losgerissene Boote zurückgerudert werden. Und irgwie geht jeder d avon aus, dass der Urlauber eines Tages das Milchausfahren übernimmt. Das Lieblingsbier ist zwar alle, aber immerhin klappt die Versorgung mit Baked Beans, und die Dartmannschaft im örtlichen Pub braucht Verstärkung; fast schon gehört er ein bisschen zur dörflichen Gemeinschaft. Aber was steckt hinter dem seltsamen Benehmen der Dorfbewohner?
Magnus Mills erweist sich auch in seinem zweiten Roman als ein Meister der Lakonik, des Grotesken, verquerer und gewitzter Dialoge und als Erzähler folgenreicher Ungeschicklichkeiten.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 230 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (18. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518413244
  • ISBN-13: 978-3518413241
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,1 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 484.697 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mit seinem Erstlingsroman Die Herren der Zäune hat der Engländer Magnus Mills ein Meisterwerk des trockensten britischen Humors und der lakonischsten Skurrilität vorgelegt. Nun hat er das gleiche Buch noch einmal geschrieben. Aber das macht gar nichts.

Der neue Roman erzählt von einem Möchtegern-Aussteiger, der mit dem Motorrad auf dem Landweg nach Indien fahren möchte -- und direkt am ersten Campingplatz im nordostenglischen Nichts hängen bleibt. Und zwar ohne jeden wirklichen Grund: Erst ist es schlichte Trägheit, dann -- als die Sommersaison zu Ende gegangen ist und alle anderen Gäste abgereist sind -- sind es ein paar Gelegenheitsjobs wie das Streichen eines Tores und das Flicken von ein paar Booten, die sein Weiter- bzw. überhaupt richtiges Losfahren verhindern. Und ehe er sich versieht, ist es Weihnachten.

Tatsächlich sind die Parallelen zur Zäunlebauersaga nicht zu übersehen. Vom Setting über die Figurenkonstellation bis hin zur Atmosphäre der (von den Handelnden freilich nicht erkannten) Absurdität ihres Tuns -- alles gleich. Die Herren der Zäune haben in der tiefsten Pampa Spanndrahtzäune errichtet, in einem Wohnwagen gehaust und sind jeden Abend in den einzigen erreichbaren Pub gewandert -- der Held des neuen Romans streicht Boote auf einem gottverlassenen Campingplatz, lebt in einem Zelt und unternimmt den gleichen allabendlichen Pub-Spaziergang. Die Zaunbauer stehen in einem genauso unklaren Abhängigkeitsverhältnis ihrem Auftraggeber gegenüber wie unser Indienfahrer gegenüber dem Campingplatzbetreiber; in beiden Romanen wird ungewollt (aber auch ungehindert) aus einem für ein paar Tage geplanten Kurzaufenthalt eine wahrhaft endlose Lebensstellung. Und wie der Weg der Zaunbauer mit ein paar unglücklich ums Leben gekommenen Opfern gepflastert ist, so bleiben auch hier nicht alle Protagonisten am Leben.

Die Liste der Analogien ließe sich noch ewig erweitern. Aber, wie gesagt, das stört eigentlich gar nicht. Denn jeder, der Die Herren der Zäune gelesen hat, wird nach dem Umblättern der letzten Seite traurig darüber gewesen sein, dass schon Schluss sein soll mit dem wilden Treiben, und kann sich nun über eine neue Geschichte im alten Gewand freuen. "Never change a winning concept", wird sich Magnus Mills gedacht haben -- das Ergebnis seiner Überlegungen, dieser großartige Roman, gibt ihm Recht. --Christoph Nettersheim

Pressestimmen

"Dieser Autor ist mit der Gnade jenes Wahnwitzes gesegnet, den man britischen Humor nennt." (Süddeutsche Zeitung)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Schmunzeln 14. Juni 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Mills beschreibt in seinem zweiten Roman was einem Reiselustigen passieren kann, wenn er irgendwie nicht loskommt.
Eigentlich sollte es ja auf große Fahrt mit dem Motorrad nach Indien gehen. Leider versackt unser Romanheld irgendwo in England auf einem Campingplatz. Nach Ende der Saison bleibt er als letzter dort, vertreibt sich die Zeit zunächst mit Hilfsarbeiten für den Campingplatzbesitzer und wird immer mehr zum Teil des beschaulichen Dorflebens.
Und hier gelingen Mills großartig Beschreibungen.
Die Dorfbewohner sind ebenso wortkarg wir spleenig. Selten verhalten sie sich so, wie man es als Leser -und vor allem wie es auch unser Reisender- erwartet.
Herrlich, mit welcher Selbstverständlichkeit und Undankbarkeit der Campingplatzbetreiber immer neue Aufgaben erteilt, seine Tochter die Hausaufgaben zur Fertigstellung abliefert, wie der Lebensmittellieferant ihn bei den Einkäufen (insbesondere den telefonischen Keksbestellungen) behandelt oder die örtliche Dartmannschaft ihn aufnimmt aber nicht mit bestimmten Gepflogenheiten (z.B. Termine für Auswärtsspiele und die Folgen, wenn man diese verpasst - urkomisch!) vertraut macht.
Der Humor kommt immer wieder auf leisen Sohlen daher, im Falle des Milchlieferanten sogar rabenschwarz und ist sehr häufig zum Schmunzeln. Auf Slapstickeinlagen oder Holzhammerhumor wird dankenswerterweise komplett verzichtet.
Selten habe ich in einem Buch so viele unfreundliche aber ungemein liebenswerte Menschen entdeckt wie in diesem.
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5.0 von 5 Sternen Der süße Sumpf der Nachgiebigkeit 31. Oktober 2006
Von C. Stotz
Format:Taschenbuch
Nur wenige Tage wollte der Ich-Erzähler auf dem Weg mit dem Motorrad nach Indien auf einem kleinen Campingplatz ausruhen und was spricht da gegen den ein oder anderen nachbarschaftlichen Freundschaftsdienst? Doch ehe er sich's versieht, ist er fest in das Netzwerk der kleinen Dienste im Dorf eingebunden. Und fühlt sich zusehends wohl dabei.

Nach dem Motto, den kleinen Finger anzubieten und die ganze Hand wird genommen, wird er schon nach kurzer Zeit dauerhaft verplant. Dass er sich nicht widersetzt liegt zum einen an der recht komfortablen Position, in die er schnell aufrückt. Zum anderen auch an der ein oder anderen attraktiven jungen Dame.

Magnus Mills erzählt mit abgründigem Humor eine Geschichte voll überraschender Wendung, voller kauziger Originale aus einem Universum, das schon lange nicht mehr auf Godot wartet, und doch nur einen Steinwurf weit entfernt liegt. Und mit einem Schluss, der dem Ganzen im wahrsten Sinne des Wortes die Krone aufsetzt - unbedingt lesen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas B.
Format:Taschenbuch
Vor einiger Zeit bekam ich eine Empfehlung für Magnus Mills' "Three To See The King" und war von der ganz eigenen Atmosphäre, einer Mischung aus Spannung, leichter Unterhaltung und Nachdenklichkeit, ganz angetan. "Indien kann warten" hat die in das Buch gesetzte Erwartung voll und ganz erfüllt, indem es mich mit einer vordergründigen Handlung wieder in diese Mills-Atmosphäre mitriß. Beide Bücher sind mir lieb geworden. Allerdings scheint es so, daß es nicht empfehlenswert ist, weitere Werke zu lesen, da diese im Ruf stehen, ein Neuaufguß zu sein. Da bewahre ich mir lieber die Stimmung der beiden Werke, die ich gelesen habe und voll und ganz empfehlen kann. Magnus Mills kombiniert leichte Unterhaltung mit einem einfachen und spannenden Erzählstil. Beneidenswert.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Neuaufguss.. 10. Januar 2003
Von Steviera
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch liest sich sehr einfach und war bei mir in etwas mehr als einem Tag "durch". Da ich mich als Liebhaber des trockenen englischen Humors bezeichnen würde, hat mich die Beschreibung auf dem Burchrücken gereizt - denn diese versprach eine gehörige Portion davon. Dennoch war ich von diesem Buch sehr enttäuscht: Ich konnte nur ein einziges mal richtig schmunzeln - und das war, als ich die letzte Zeile des Buches las..
Nicht deswegen, weil es endlich "ueberstanden" war, sondern, weil die Schlusspointe wirklich gut ist. Aber dennoch - das Buch zieht sich zwischendrin wirklich unnötig in die Länge und viele Beweggründe bleiben einfach im Verborgenen.
Wer nimmt schon einen Job an, ohne die Bezahlung zu regeln? Wer fährt schon Wochenlang Milch aus, weil das mal sein Kindheitstraum war - ohne jemals Geld an den Lieferanten zu zahlen oder von den Belieferten zu bekommen? Diese Beweggründe können alle nur mit "Trägheit" der im Buch beschriebenen Personen erklärt werden, und diese Trägheit ist mir nicht nachvollziehbar genug..

Von dem Buch war ich letztendlich enttäuscht, es hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und wenn ich lesen muss, dass das Erstlingswerk des Autors genau das gleiche Muster verwendete, so steigert sich meine Enttäuschnung noch. So einen Neuaufguss eines eh schon mittelwertigen Buches muss man nicht lesen....
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der Trägheit 15. Januar 2003
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach dem unerwarteten Erfolg der Zäunlebauer-Saga "Die Herren der Zäune"
legt Mills mit diesem handlichen und schnell gelesenen Roman nach, und
zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Viele Stilelemente, sprachliche
Eigenheiten gleichen sich, und selbst die Handlung kann als - mehr oder
minder konsequente - Fortsetzung verstanden werden.
Unser namenloser Held macht sich per Motorrad auf den Weg nach Indien,
aber schon der erste Zwischenstop auf einem Campingplatz in Nordengland
wird zur Endstation der Reise. Der umtriebige Besitzer des Platzes, der
eigentlich eine Wiese am Gehöft ist, spannt den Reisenden ein, zunächst
für einfache Lackierarbeiten, für die ausschließlich grüne Farbe verwendet
werden darf, später wird der Protagonist sogar zum Leihobjekt ("Kreissäge
mit Arbeitskraft zu vermieten"), angepriesen im örtlichen
Kleinanzeigenblatt, das der Hofbesitzer für seine eskapistischen Geschäfte
nutzt, da die Landwirtschaft lange schon nichts mehr bringt. Hofbesitzer
Walker, der bald zum "Chef" wird, trotzt dem Reisenden immer mehr
Handlangerarbeiten ab, gekrönt durch den Auftrag, die sieben verwitterten
Ruderboote zu restaurieren, mit denen sich die Camper im Sommer auf dem
See vergnügen. Spätestens bis Weihnachten soll alles fertig sein. Danach
wird, wie alle im Ort längst vermuten, der Held die Nachfolge des
örtlichen Milchausfahrers antreten, der beim Versuch, einen neuen Anker
für die Boote zu legen, tödlich verunglückt.
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