"Begrüße Sie. Fellner mein Name. Sie sind der Herr Bösel, gell?"
Regisseur Paul Harather schuf mit seiner im In- und Ausland preisgekrönten Verfilmung des von Alfred Dorfer und Josef Hader verfassten Kabarett-Stücks eine der erfolgreichsten österreichischen Kino-Komödien aller Zeiten: Ein tragikomisches Roadmovie über zwei scheinbar unvereinbare Charaktere, die sich im Zuge einer gemeinsamen Dienstreise durch Niederösterreichs Wirtshäuser hassen und lieben? und das Leben in all seinen Spielarten kennen lernen. Alfred Dorfer verkörpert den pseudointellektuellen Yuppie Kurt Fellner, Josef Hader spielt den dumpfen, aber herzlichen Proleten Heinz Bösel.
Viele Dialoge werden wir nie vergessen und schleichen sich automatisch in den täglichen Wortschatz des Indien-Fans ein, als da wären beispielsweise:
- "Danke, gaanz lieb."
- "Sogma neunzg Prozent von de Wirt, könnens sagen, zu hundert Prozent san des Trotteln."
- "Warum bin zum Beispiel ich ein Mensch worden und ein anderer nur ein Hendl?"
Eine Frage bleibt allerdings nach wie vor ungeklärt: "Wieviele Zähne hat der männliche Buckelwal?"
Ich sag trotzdem: "Danke für die Mitarbeit!" und verabschiede mich ganz Indien-like mit einem "Drei, zwo, eins, Bussi!"