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Indien - Der Film
 
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Indien - Der Film

Josef Hader , Alfred Dorfer , Paul Harather    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Josef Hader, Alfred Dorfer, Maria Hofstätter
  • Regisseur(e): Paul Harather
  • Komponist: Ulrich Sinn
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 15. November 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00065VR2Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.850 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Heinzi Bösel, ein kleinbürgerlicher Spießer mit Pepita-Hut, und Kurt Fellner, ein Yuppie- Streber, reisen in einem zerbeulten Ford Taunus als Inspektoren des Gast- und Hotelgewerbes durch die österreichische Provinz. Die beiden Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, nähern sich trotz ihrer scheinbar unvereinbaren Persönlichkeiten schrittweise einander an. Was mit Haß und bitterster Feindseligkeit beginnt, endet in tiefer, echter Freundschaft, die am Ende selbst dem Tod standhält.

Produktbeschreibungen

Heinzi Bösel Josef Hader, ein kleinbürgerliches Ekel, und Kurt Fellner Alfred Dorfer, ein Yuppie-Streber, reisen als Inspektoren des Gast- und Hotelgewerbes durch die österreichische Provinz. Aus der anfänglichen Feindseligkeit wird Freundschaft.

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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grandioses Roadmovie durch Niederösterreich, 20. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Indien - Der Film (DVD)
Der aufstrebende Kurt Fellner (Alfred Dorfer) wird zusammen mit dem gesetzten Spießer Heinz Bösel (Josef Hader) in einem alten Ford Taunus durch Niederösterreich geschickt, um heruntergekommene Gasthöfe zu evaluieren. Von Beginn an sind sich die beiden unsympatisch, Heinz lässt sich dankbar mit Weinflaschen korrumpieren, was Kurz anfänglich zu verhindern versucht. Durch die Trostlosigkeit ihrer Aufgabe wie der Umgebung sind sie jedoch gezwungen sich miteinander zu beschäftigen. Allmählich entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, die in einer bizarr-rührenden Szene endet.

Der Film entwickelt sich über extreme Gegensätze: Die Charakteren nähern sich an, während die Diskrepanz zwischen den trostlosen Kulissen und den immer philosophischeren Dialogen mehr und mehr zunimmt. "Indien" gehört zu den ganz wenigen Filmen, in denen einfach alles stimmt: jede Szene, jede Einstellung, jedes Wort in den Dialogen. Hader und Dorfer sind ein kongeniales Duo. Unübertroffen ist die Szene, wo die beiden beschließen sich zu duzen, während der eine gerade ein großes Geschäft erledigt und der andere vor der Tür wartet.

"Indien" ist einer der komischsten Filme, die ich kenne und verkörpert wie kein anderer Streifen den morbid-bösen philosophischen Humor, um den ich die Österreicher aufrichtig beneide.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Austrian Roadmovie - mehr Untertitel bitte..., 26. September 2008
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Indien - Der Film (DVD)
Josef Hader hat es mir -spätestens- seit seiner Rolle in "Komm, süßer Tod" angetan - wenn Ihnen der Kaberettist Hader bekannt ist und Sie Gefallen an dessen "Bühnenarbeit" gefunden haben, werden Sie vom Schauspieler sicherlich begeistert sein.

Haders Mimik kommt in seiner Rolle des ewig mürrischen Kontrolleurs Bösl richtig gut zum Tragen - Minuten vergehen, bis Heinz Bösl sich erstmals dazu berufen fühlt, seinem jungen / überkorrekten Kollegen Fellner (gespielt von Alfred Dorfer) zu antworten... - die gemeinsame Dienstreise beider so unterschiedlich tickenden Kollegen entwickelt sich zum Showdown zwischen Maulfaul-Bösl und Schwätzer-Fellner....

Anstrengend ist der Film jedoch für den des gesprochenen Dialektes ungeübten Zuschauer (z.B. für mich als Piefke) - dieses "Problem" wurde z.B. in "Komm, süßer Tod" wesentlich besser gelöst, da dort die erklärenden Untertitel häufiger zum Einsatz kamen - somit erschließt sich hier mancher Gag leider erst nach zweiter, bzw. dritter Wiederholung der Dialoge... - aus dem Grund ziehe ich auch einen Stern ab....

Trotzdem - "Indien" - ein wirklich sehenswerter Film, dessen Handlung der Sprung aus dem Komödienfach, hin zur Tragödie, ab der Filmmitte, wirklich gut gelungen ist!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leben ist weder Wurschstsemmel, noch Banane., 30. November 2006
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Indien - Der Film (DVD)
Ein ständig grantiger Raunzer, Heinz Bösel (Jodef Hader), dem nie nicht auch nur irgendwas passt, und ein Schleimer vor dem Herrn, Kurt Fellner (Alfred Dorfer), ziehen als Inspekteure durch Hotels und Gaststätten - oder was sich in Österreich halt so nennt.

Paul Harathers Film ist sparsam bebildert, man reist mit den beiden durch öde Landschaften. Die Dialoge, die's erst auf den zweiten Blick in sich haben, strotzen von Humor so trocken wie sich eigentlich nur ein Wiener Schnitzel gehört. Tiefsinn, der nicht trübsinnig macht.

Mit Bösel und Fellner geraten zwei krass unterschiedliche Charaktere aneinander und man fragt sich: Wer hatte die wahnsinnige Idee genau die beiden miteinander auf Schnitzelexpertantour zu schicken?! - Das kann ja nicht gut gehen! - Doch es geht. Nicht gut, im Sinne von Happy End, aber im Sinne von: "So ist das Leben. Der ane kummt noch Paris ..." - Ähm, sorry, das war der falsche Einsatz.

Ich nenne das jedenfalls Roadmovie. - Oder ist es etwa doch ein geniales Kabarettprogramm der beiden? Hader und Dorfer zählen ohne Zweifel zu den besten dieses Genre was Österreich zu bieten hat. Die Besetzung ist schlichtweg VOLLKOMMEN.

Die Banalität der Erlebnisse und Schicksalsschläge können anregen zum Philosophieren über Sitten und Bräuche in Indien, über Krankheit, Ungerechtigkeit, Wiedergeburt ... beinahe über alles. Vielleicht findet man sich in einem der Charaktere wieder? Vielleicht zieht man den Schluss, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte?

Alles ist drin und doch gar nichts. Was dem einen so wichtig ist, ist dem nächsten so was von schnurzegal. Das Leben ist weder Wurschstsemmel, noch Banane. Und überigens - in Indien ...

Man sollte nicht zu viel von "Indien" erwarten, sondern den Film einfach auf sich wirken lassen. Vielleicht wird man ja überrascht sein?

"Indien ist nichts für Kunden, die Klamauk erwarten. Versprechen kann ich nicht, dass Ihnen "Indien" gefallen wird, aber hoffen kann ich's ja? ;-)

PS: Mein liebstes Filmzitat aus "Indien" stammt von Herrn Bösel. Wurde für mich im richtigen Leben zum running gag: "Dankeee. Sehr lieeeeb!"
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