In diesem Roman von Rob MacGregor erleben wir Indiana in einem Abenteuer der etwas anderen Art. Die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele werden hier seitenweise beschrieben. Die äußerst bildliche Schreibweise MacGregors wirkt zu Teilen, besonders in der zweiten Hälfte des Buches, relativ langatmig. Dennoch wird Indys märchenhafter Drogentrip schön dargestellt, und die Halluszinationen einer anderen Welt, von Kriegern, Bergen, Drachen, riesigen Spinnen bis hin zu einem Labyrinth vom Teufel persönlich regiert, entführt den Leser in eine faszinierende Traumwelt und sorgt durchgehend für Spannung.
Am Ende des Buches tut Indiana Jones einem fast Leid: Frustriert muß er feststellen, dass die Frau, in die er sich beinahe verliebt hatte, auch nur Teil seines perversen Drogenkonsums war.