Indys Kollege Professor Petryk hat einen Apparat erfunden, mit dem er
exakt das Alter von Gegenständen ermitteln kann. Noch bevor er seine
Erfindung publik machen kann, sind allerlei zwielichtige Gestalten hinter
den beiden her, und bald findet sich Indiana Jones mit einem Zementblock
an den Füßen im Meer wieder. Kaum auf freiem Fuß, taucht ein Mormonenjunge
auf, der Indiana Jones gesucht hat, um ihn um Hilfe zu bitten. Ein
sterbender Indianer hatte ihm eine Tonscheibe vermacht, kurz darauf wurden
seine Eltern entführt.
Indiana Jones weiß bald, daß die Tonscheibe den Anasazi-Indianern gehört,
ein Volk, das buchstäblich von einer Minute auf die andere spurlos
verschwunden ist. Auf der Suche nach der verlassen Stadt geschehen
seltsame Dinge, so verlieren alle die Orientierung und Petryks Apparat
verhält sich, je näher sie dem Geheimnis des verschwundenen Volkes kommen,
immer merkwürdiger - irgendwie ist seine Technik mit der Magie der
Anasazi verknüpft.
Aus der üblichen Mischung aus Action, Handgemenge, altertümlichen
Artefakten, Abenteuern und einem Schuß Mystik wird daraus ein Indiana
Jones - Roman, von der Stange, aber auch die übliche Hohlbein-Fantasy.
Er bietet gute und spannende Unterhaltung, ist aber nicht ganz Ernst zu
nehmen. Und wie üblich ist der Schluß wieder eine Spur zu abgedreht und
die Logik bleibt hinter der Mystik zurück.