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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Noch gut !,
Von
Rezension bezieht sich auf: Indiana Jones 2 - Tempel Des Todes (DVD)
Ich persönlich habe "Tempel des Todes" nie so prickelnd gefunden obwohl eigentlich ein paar wirklich tolle Szenen dabei sind.Ehrlich gesagt finde ich ihn nicht deutlich besser als den ganz neuen Indiana "Königreich des Kristalschädels" - nur ein bißchen ;) Vielleicht liegt´s aber auch daran dass ich mich mit der Filmumgebung (Indien) nicht so wirklich identifizieren kann. Dieser Indiana-Film ist mit Sicherheit nicht schlecht aber er kommt definitiv lange nicht an das Niveau des ersten und dritten Films heran. Er hebt sich irgendwie sehr stark von den anderen Filmen ab - nicht unbedingt positiv gemeint. Ich finde die Gesamtstory einfach nicht so spannend und den Witz weniger zündend. Vielleicht auch weil die Hintergrundstory zu düster ist (entführte Kinder, unglückliche Menschen etc.) Man empfindet da teilweise einfach zu viel Mitleid um richtig loslachen zu können. Ich vergebe einen Stern mehr als ich auf "Königreich des Kristallschädels" gegeben habe weil manche Actionszenen wirklich sehr kreativ sind und somit Spannung ins Geschehen reinbringen. Abzug gibt´s für die gewöhnungsbedürftige Story. Dennoch ist der Film ohne Frage für einen schönen Fernsehabend geeignet. Und schließlich ist es ja ein Indiana Jones ! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spielbergs (K)inderwahnsinn,
Von
Rezension bezieht sich auf: Indiana Jones 2 - Tempel Des Todes (DVD)
"Das Abenteuer hat viele Gesichter. Indiana Jones zeigt sie alle", so 1984 die Tagline auf dem deutschen Plakat. Zu Beginn scheint dies zu stimmen und scheint Indy zu bestätigen, dass er immer auch ein bißchen schwelgerisch auf sich selbst guckt, oder genauer: Nicht nur auf die Möglichkeiten des Abenteuers, sondern auf diejenigen des AbenteuerFILMES. Indy-Filme sind immer auch ganz bewusst Ausstellungsstücke, Überhöhungen des Kitsches, bewusste Übertreibungen, ein nostalgischer Blick auf vergangene Zeiten - nicht der Welt, sondern des Kinos. Dies zeigt sich in einer schwelgerischen Cole-Porter-Thirties-Musicalnummer mit Harlowblonden Showgirls zu "Anything Goes" von Cole Porter. Was natürlich auch sagt, im Kino ist alles möglich. Spielberg bekennt sich so hemmungslos dazu, dass es schon wieder eine Freude ist. Was diese schräge Revue mit dem Film zu tun hat? Nun, sie wird in einer Bar aufgeführt, "Shanghai 1935" heißt es dann. Indy im weißen Smoking, der westliche Abenteurer und Gentleman in der "Exotik", das erinnert an das Bombast-Abenteuerkino der 1930er Jahre, z.B. an einen Schmachtfetzen-/Katastrophenfilm wie "The Rains Came" (Nacht über Indien, 1939) in dem George Brent statt Harrison Ford der Weiße mit dem ebensolchen Smoking war. Nicht umsonst ist "The Rains Came" zum Teil einer Videopräsentation einer Ausstellung über "Wunder" geworden, die derzeit in Hamburg zu sehen ist. Wunder-bar bis wunder-sam geht es nun auch bei Indy zu, ein Feuerwerk an Choreographie lässt Action, Witz und den Tanz der Eröffnungscredits miteinander verschmelzen.Später wird Teil 2 der Serie zu dem vielleicht untypischsten Indy-Film, zeigt eben nicht mehr alle Gesichter des Abenteuers, sondern konzentriert sich auf einen Haupthandlungsort, einen Tempel in einer unwegsamen Gegend Indiens, in dem Indiana Jones gefährliche Abenteuer bestehen muss. Kate Capshaw, das wohl am wenigsten geliebte Begleitgirl aus den mittlerweile vier Teilen, macht ihre Sache als verzickt-verwöhnte Sängerin Willie ... nun ja, passabel. Obwohl der Film in den 1930er Jahren spielt, ist sie mit dichten Locken und leichtem Vokuhilatouch unzweifelhaft als Mädel der popkulturell etwas gewöhnungsbedürftigen 1980er Jahre zu erkennen. Wie sie die diesmal besonders ekligen Prüfungen des (Über-)Lebens in einer fremden Umgebung kreischend zu überstehen versucht, hat etwas Unangenehmes von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus". Dschungelprüfung im Hochglanz-Big-Budget-Film! Letztlich scheint Capshaw für Spielberg - obwohl sie doch meines Wissens in diesem Film mit ihm zusammenkam - nicht so wichtig gewesen zu sein, ihre Rolle jedenfalls nicht. Trotz der obligatorischen Flirts bleibt der finale Kuss aus und ist zu erkennen, dass "Liebe" an einer ganz anderen Ecke eine Rolle spielt: Bei dem kleinen "Shorty", einem vielleicht neun- bis zehnjährigen Chinesenjungen im Schlepptau von Indy. Hier ist der Film urtypischer Spielberg, und man muss kein Experte sein, um zu bemerken, dass es in den Filmes des Meisters oftmals um (Ersatz-)Vater-Sohn-Beziehungen bzw. um die Abwesenheit der echten Väter geht (wie sehr Indy selbst seinen eigenen Vater vermisst hat, sehen wir in Teil 3, wenn er überraschend auf ihn treffen wird). Shorty ist - natürlich - Waise, Indy ist - natürlich - der Ersatzvater. Bezeichnend ist die Szene, in der die bösen Anhänger des Kali-Kultes Indy einer Gehirnwäsche unterzogen haben und alle Versuche Willies scheitern, ihn daraus zu befreien. Erst Shorty gelingt es nach zunächst ebenfalls vergeblichen Versuchen, indem er Indy ein verzweifeltes "Ich liebe Dich" entgegenfleht und ihm anschließend eine brennende Fackel auf den nackten Bauch hält. Die Liebe eines Kindes ist bei Spielberg eben immer das stärkste Feuer. Den Bösen war es nicht gelungen, Indy - das kann man übrigens wörtlich nehmen - das Herz herauszureißen. Abgesehen von Obigem gibt es die übliche Mischung aus Humor und furioser Action, wobei Letztere oft noch eine Schippe drauflegt, sobald man denkt, es gehe nun von der Spannung zur Entspannung über. Ein Highlight jagt das andere, glühendes Feuer und reißendes Wasser geben einander die Klinke in die Hand, Situationen in engsten Fallen und über höchsten Abgründen, es ist trotz der Konzentration auf einen Ort eine erstaunliche Varianz. Auch nur ansatzweise ernst nehmen kann man das alles freilich nicht. Vielleicht wäre das auch ein bißchen viel verlangt. Aber muss eine Lorenfahrt durch ein Bergwerk so offensichtlich als Achterbahn-Vergnügungsfahrt inszeniert sein, die alle Bond-Kapriolen als Hyperrealismus erscheinen lässt? Hier war Spielberg dann doch kein Visionär, sondern Teil eines Kreises: Die Idee ist von Disney geklaut (genauer: von einem der klassischen Carl-Barks-Abenteuercomics mit der Entenfamilie), Disneyenkel Spielberg inszeniert die Szene wie eine Blaupause für spätere Vergnügungsparks, und dort ist sie als Disneyland-Fahrgeschäft mittlerweile auch gelandet. Im Übrigen kann, wer es denn will, sich über gewisse "Rassen"- und Geschlechterklischees ärgern. Willie als lebensuntüchtige Brezelmaus, die mit diversem Dschungelgetier nicht zurechtkommt und kaum eine Pistole mit den langen, akkurat gepflegten Fingernägeln halten, geschweige denn bedienen kann. Die Chinesen (mit Ausnahme des Kindes natürlich) als zwielichtige kleine gelbe Bösewichte. Die Inder sind zwar als Böse "verhext" und unschuldig, als Gute aber die devoten "Drittweltler", die speichelleckend vom Westler die Rettung erbitten, statt ihr Geschick selbst in die Hand zu nehmen. Am Ende, als es wieder einmal aussichtslos für unsere Helden scheint, lässt Spielberg die Britische Kolonialmacht wie einen Deus Ex Machina urplötzlich im richtigen Moment auftauchen und die Feinde wie Fliegen abknallen - hier scheint dem Kreativitätsteam die Puste ausgegangen zu sein. Möglicherweise kann man das alles aber auch wieder als bewusste Reverenz an wesentlich ältere Filme sehen, bei denen die Meßlatte der political and eth(n)ical correctness etwas tiefergelegt war. Dem allem zum Trotz ist "Indiana Jones und der Tempel des Todes" ein fulminantes Actionabenteuer, das alle Nachahmer wie Quatermain und den Jäger nach dem grünen Diamanten im Schatten stehen lässt - sogar Bond klaute später Szenen wie diejenige mit dem Rad, das Steine und irgendwann natürlich auch einen Menschen zermahlt. Indy kommt unterhaltsam und prachtvoll daher, bunt wie ein Märchen, farbenfroh in den Elementen Feuer, Glut und Wasser, schwefelgelb bis aschfahl dagegen in den Bergwerksszenen, in denen gefügig gemachte Kinder wie Sklaven schuften, bei allem ist ein unbedingter Stilwille zu erkennen und eine gewisse Lust an der Übertreibung. In dieses Bild fügt sich ein, was bei Spielberg öfter auffällt: Bei kaum einem Regisseur ist der prozentuale Anteil der mit Musik unterlegten Szenen so hoch wie bei ihm (für den klassisch-eklektizistischen Track unter Verwendung und Variation des bekannten Leitthemas war wieder einmal Spielbergs Stammkomponist John Williams zuständig). Also alles in allem ein echter Reißer, wie er im Buche steht, keine ganz runde, aber eine sehr unterhaltsame Sache. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
80s Action Höhepunkt mit Horror Touch!!!!,
Von Amicus Hammer (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Indiana Jones 2 - Tempel Des Todes (DVD)
Meiner Meinung nach ist Temple of Doom der Beste von Allen Indy Filmen.Der Grund dafür liegt in der Unterhaltung. Keiner der Filme ist so Action geladan, voll spektakulärer Kulissen, klasse Schurken wie Mola Ram oder führt einen so bombastischen Soundtrack mit sich wie Temple of Doom. Szenen wie der Sprung aus einem Flugzeug mit Schlauchboot, einer Todesfalle im Höhlenuntergrund, einem Showdown auf einer gigantischen Hängebrücke oder der Minenjagt sind nur einige Höhepunkte der Filmgeschichte. Klar sind Szenen wie Short Rounds Kampf mit den Wachen unrealistisch übertrieben, doch witzig im Stil der 80er. Wenn dann noch Mola Ram einen Opfer das Herz aus dem Leibe reißt und seinen noch lebenden Körper im Feuer opfert und lacht, kann man eigentlich nur noch Schmunzeln, da die 80er einfach das Jahrzent der Horrorfilme ist und beinahe jedes Genre damit unterschwellig verbindet. Bild der DVD ist in jeder hinsicht brilliant, von schärfe oder Farbdynamik ist einfach alles perfekt. Der Ton besticht dito zu 100%!!! Tempel des Todes ist einfach ein Höhepunkt des 80er Kinos und gehört einfach in jede Sammlung und bestätigt nur, das die 80er das BESTE Jahrzent überhaupt ist!!! ALLES HANDGEMACHTE ACTION MIT LIEBE ZUM DETAIL!!!!! Die heutigen Filme kann man sowieso alle komplett vergessen!!!!!!!! ps: der Film will nur eines und zwar Unterhalten was er zu 100% tut!!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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