Ein fantastisches Buch, das als Einleitung etwas über die Geschichte der Indianer der Plains und des Südwestens und ihrer Lebensweise erzählt. Es folgen leckere Rezepte, die sich problemlos nachkochen lassen, da häufig Auswahlzutaten angegeben werden.
Dem Rezensenten Bachmayer sei nur gesagt: "wer lesen kann ist klar im Vorteil" oder er rezensiert hier ein anderes Buch. Bei den Gerichten stehen sehr wohl die Stämme aus denen sie kommen, soweit bekannt. Warum das nicht in jedem Fall möglich ist, wird im Vorwort erörtert, ebenso dass die meisten Rezepte heutzutage auf modernere Art und Weise zubereitet werden. Der Kurzbeschreibung in den Produktbeschreibungen hier und auch dem Text auf der Rückseite des Buches ist zu entnehmen, dass die Autorin jahrelang in die USA gereist ist und die Rezepte bei vielen persönlichen Begegnungen erhalten hat. Das Buch ist allemal sehr liebevoll angelegt und mit vielen Bildern aus dem Leben der Indianer bestückt, die die Autorin alle selbst fotografiert hat.
Und schließlich glaube ich nicht, dass die indianischen Originalnamen, die für uns ohnehin unverständlich wären, wirklich wichtig sind. Den wissen viele Indianer häufig selbst nicht mehr, da leider die Anzahl derer, die noch ihrer ursprünglichen Muttersprache mächtig sind, nicht mehr so groß ist. Es ist deutlich zu merken, dass die Autorin viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat, ebenso wie bei ihren anderen Kochbüchern, von denen ich einige besitze.
Ich war häufig in den USA, auch bei einigen Indianerstämmen, daher weiß ich, dass die Autorin mit diesem Buch eine wundervolle Brücke zu den amerikanischen Ureinwohnern geschlagen hat.