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Ungewohnt heftig geht die Fahrt nach India mit dem Titelstück los, das recht rockig ist und mit einem ziemlich guten Drummer aufwartet, den man auf Ravenheart etwas vermisste. Das schiebt den Gesamtsound, der gewohnt auf Autokinobreitwnad-Niveau über einen herfällt, mehr in Richtung Metal. Aber nicht weniger als fünf Balladen vom Modell Half-Time-Power-Ballade ("In Love With The Darkness") bis zum vollständigen Loreena-McKennit Tribut ("Black And Silver") findet auch der Dunkelkuschel-Fan sein gewohnt hochwertiges Elixier. Aber es darf auch mal ein Riff in Richtung Rammstein geworfen werden ("Fight Me"), ungewohnt groovig geht Xandria bei "Rose On The Grave Of Love" vor.
Diesmal wurde auch ein Orchester bemüht, um dem Sound einen Zacken mehr Überwältigungspunkte zu verleihen, doch klingt die Produktion schon fast zu kontrolliert, um den Effekt voll zur Geltung zu bringen. Insgesamt ist India für die Freunde der zugänglicheren Version des Gothic Metal idealer Stoff, um ein Glas Rotwein unterm Kopfhörer zu leeren. --Deborah Denzer
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ganz klar: Album des Jahres,
Von
Rezension bezieht sich auf: India (Audio CD)
Den Fans, die sich gefragt haben, ob das Niveau des Vorgängers "Ravenheart" gehalten werden kann, muss ich sagen: Nein! Die Band hat sich vielmehr auf fast schon beängstigende Weise gesteigert. Abwechslung, Detailreichtum und große Melodien - Xandrias drittes Album "India" ist für mich ganz klar das Album des Jahres 2005. Jeder Song des Albums erschliesst sich dem Hörer mit jedem Durchlauf mehr und mehr - Ohne zu eingängig zu sein und Überdruß zu erzeugen. "Xandria" grenzen sich auch beim obligatorischen Vergleich mit anderen Szene-Größen wie "Within Temptation" - und damit muss ich einem Vor-Rezensenten widersprechen - ab. Während - mir persönlich zumindest - die Songs von WT zu gleichförmig sind und Sharon del Adels zugegebenerweise einzigartige Stimme - durch eben jene Ähnlichkeit der Songs spätestens nach dem fünften Albumstrack auf den Nerv geht, sieht das bei Lisa (Sängerin von "Xandria") entschieden anders aus. Sie versteht es, auch dank der Komposition, ihre Stimme variabler einzusetzen.Musikalisch erwarten den - spätestens nach dem dritten Durchlauf - überglücklichen Käufer zwölf Songs, deren Spektrum von gehörigem Metal-Einschlag über Mid-Tempo-Nummern bis hin zu klischeefreien Balladen reicht. Wer dieses Album nicht antestet, ist selber schuld! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für alle, die tolerant und offen sind,
Rezension bezieht sich auf: India (Audio CD)
Mit INDIA haben Xandria es geschafft, sich von den Negativpunkten des Vorgängers RAVENHEART wegzubewegen. Die Produktion klingt längst nicht mehr so poppig, endlich braten die Gitarren richtig und das Konserven-Orchester wurde durch ein Richtiges ersetzt.Die Songs sind ausgereifter und variabler, wirken stimmungsvoller und interessanter. Natürlich ruft auch INDIA wieder die üblichen Krtiker auf den Plan á la "Alles von Within Temptation & Nightwish geklaut", aber wenn man solche Vergleiche nur aufgrund von Frauengesang, Gitarren, Orchester und filigran glatter Produktion zieht, begeht man einen folgenschweren Fehler, nicht zuletzt, weil Xandria mit INDIA auch einen musikalischen Stinkefinger an eben jene 2 Gothicgrößen abliefern wollten. Jegliche Vergleiche außerhalb technischer Basis sind fehl am Platz und INDIA verdient es, zumindest mal angehört zu werden. Ob es das beste Xandria Album ist, lässt sich schlecht sagen, da man es mit dem Debut KILL THE SUN, welches den Zeitgeist der teils jahrzehnte alten Songs vertrat, nicht vergleichen kann. INDIA rockt und verspricht dies live noch mehr zu tun. Diesmal gibt es auch weniger eingängigere Songs, die erst entdeckt werden wollen und auch die sehr unterschiedlichen gemischten Musikrichtungen sind sicherlich erst einmal gewöhnungssache. Ein weiterer Pluspunkt geht an die persönlichere Note in den einzelnen Songs und auch die sarkastisch gemeinte Ode an die Arroganz "Black & Silver" ist nicht außer Acht zu lassen. Die Songtitel mögen kitschig klingen, kitschig wie die Idealvorstellung des Indiens, das Columbus suchte. Dahinter steckt wesentlich mehr... INDIA, ein starkes Album mit Humor, vielen Gefühlen und vorallem: Bombastischem Sound. Alle (nicht so ganz) Xandria-Fans und alle, die über die elendige Bandvergleichsdiskussion hinwegsehen können und INDIA eine Chance geben wollen, sind hier sicher richtig aufgehoben. Übrigens hat auch Lisas Gesang mit INDIA den Pfad der Besserung beschritten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Härter, symphnonischer, besser!!!!!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: India (Audio CD)
Nach "Kill The Sun" (2003)und "Reavenheart" (2004) liegt nun also mit "India" das dritte Xandria Album innerhalb von 3 Jahren vor.Und Xandria schaffen es in meinen Augen erneut sich in dieser kurzen Zeit enorm weiterzuentwickeln und zu steigern. War "Kill The Sun" schon ein starkes Debut wo aber auch einiges verbesserungswürdig erschien zeigten sich Xandria mit "Reavenheart" enorm selbstbewusster und in allen Belangen stärker. Und "India" setzt da sogar noch einen drauf. "Reavenheart" präsentierte sich vielleicht nicht ganz so hart wie "Kill The Sun" und genau das wird jetzt mit "India" nachgeholt. Die Gitarren stehen wieder deutlich mehr im Vordergrund und gemeinsam mit den erstmals live eingespielten Orchester entsteht ein enorm fetter Sound der Xandria perfekt zu Gesicht steht. Bereits der Opener und Titeltrack präsentiert sich als Metalsong erster Güte wo aber auch zugegebenermaßen Ähnlichkeiten zu Nightwish aufscheinen. Trotzdem kann der Song voll und ganz überzeugen und zeigt sich als perfekter Einstieg in das Album. "Now And Forever" überrascht dann mit einen modernen Keyboardsound, entwickelt sich aber zu einer wahren Hymne deren Refrain man so schnell nicht mehr aus den Ohr kriegt. Sehr geiler Song wo ebenfalls die neu hinzugekommene Härte mehr als nur überzeugt. Als nächstes kommt dann "In Love With The Darkness", einer weiteren Hymne die eine perfekte Single abgeben würde, letztendlich aber nur als Promosingle für die Clubs verwendet wurde. Gitarrist Marco bezeichnet den Song als Hommage an die Gothic Szene, die Xandria mit offenen Armen aufgenommen hat, und genau so klingt er auch. Ein wenig erinnert der Song an Within Temptations "Stand My Ground" allerdings kommt "In Love With The Darkness" härter rüber. Wenn man schon Vergleich ziehen will dann würde ich es als Mittelding zwischen Within Temptation und Nightwish bezeichnen. Kritiker sehen das als mangelnde Eigenständigkeit ich sehe das ein wenig anders: Erstens ist es als Gothic Metal Band mit Sängerin sowieso schwer ohne Vergleiche zu verwandten Bands auszukommen und zweitens schmälert dies für mich nicht die Qualität von "In Love With The Darkness", das einfach ein genialer Song ist. Und ich rede hier in erster Linie von diesen Song wo Ähnlichkeiten auszumachen sind. Gut "India" klingt wie gesagt auch etwas wie Nightwish aber das war es dann aus meiner Sicht mit den Vergleichen. Spätestens mit den vierten Song "Fight Me" ist dann meiner Ansicht nach Schluss damit, denn hier zeigen sich Xandria enorm eigenständig. Harte Gitarren treffen auf einen leicht modernen Sound außerdem vermittelt der Song ein orientalisches Flair. Nix Nightwish, nix Within Temptation dies ist typisch Xandria. "Back And Silver" schlägt in dieselbe Kerbe und hier sind die orientalischen Sounds noch mehr vertreten, und über allen steht Lisas wunderschöne Stimme. Ach ja bezüglich der Vergleiche zu Nightwish und Within Temptation - da sollte man allerdings nicht den Fehler machen auch die einzelnen Stimmen der Sängerinnen zu vergleichen. Lisas Stimme präsentiert sich weitaus natürlicherer als Tarjas Operngesang (Nightwish) und kräftiger und bei weiten nicht so hoch wie Sharons Stimme (Within Temptation). Lisa hat meiner Ansicht nach ihren eigenen Gesangsstil und zeigt sich vielseitiger als ihre Kolleginnen. Und "Like A Rose On The Grave Of Love" zeigt einmal mehr Xandrias Eigenständigkeit. Der Song kommt gänzlich ohne Härte aus dafür präsentiert er sich durch Instrumente wie Mandoline, Flöte, Kontrabass und Uillean Pipe als eine traumhaft schöne Ballade im mittelalterlichen Gewand die sich auch auf den Soundtrack zu "Braveheart" gut gemacht hätte. Noch dazu ist der Song ein beeindruckendes Duett mit Jessica Thierjung, Sängerin der mir bisher unbekannten Band Lyriel (die ich jetzt mal antesten werde). Die beiden Stimmen harmonieren wunderbar, klingen auch teilweise ähnlich es sind aber beide Sängerinnen herauzuhören die sich wie gesagt ein wunderbares Duett liefern. Ich könnte jetzt eigentlich jeden Song als Anspieltipp nennen, ich denke es würde jetzt aber den Rahmen sprengen auch zu den restlichen Songs was zu schreiben. Erwähnenswert ist vielleicht noch "The End Of Every Story" wo Sängerin Lisa ihre Vorliebe zur Irish Folk Musik ausleben durfte. Überflüssig zu erwähnen das Nightwish und Within Temptation nicht mal ansatzweise so klingen, wenn schon dann werden aus musikalischer Sicht eventuell Erinnerungen an "Trebaruna" und "Ataegina" von Moonspell wach - Songs die auf deren Meisterwerk "Wolfheart" zu finden sind. Ich denke mal Gitarrist Marco würde sich über diesen vergleich weitaus mehr freuen so hat er in einigen Interviews die ich gelesen habe betont das Moonspell zu seinen Favoriten zählen. Und wie gesagt ich habe auf "India" bisher keinen Ausfall ausgemacht - auch die bisher nichtgenannten Songs nämlich "Widescreen", "Who We Are (And Who We Want To Be", "Dancer" (wieder eine traumhaft schöne Ballade), "Winterhearted" und "Return To India" runden ein in allen belangen perfektes Album ab. Ich würde allen raten diesen Album eine Chance zu geben und die von einigen Leuten erwähnten Vergleiche zu Nightwish und Within Temptation beiseite zu lassen (den Vergleich zu den Holländern verstehe ich ohnehin nicht ganz da "India" um einiges härter und abwechslungsreicher rüberkommt als "The Silent Force"). Für mich treffen die wie gesagt nur auf 2 Songs bedingt zu nämlich auf "India" und "In Love With The Darkness" und ob dadurch die Qualität verloren geht soll jeder für sich entscheiden - meiner Ansicht nach ist das nicht der Fall und mit den restlichen 10 Songs zeigen Xandria wie eigenständig sie wirklich sind. 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