Fashion Pre-Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel BildBestseller Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic NYNY

  • India
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen10
4,3 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. August 2011
Der Autodidakt Andreas H. Bitesnich (* 1964 Wien) gilt als Akt-, Porträt und Reisefotograf und ist heute einer der populärsten Fotografen Österreichs. More Nudes
Endlich erfüllte er sich den lang gehegten Wunsch, Indien kennenzulernen. Über den Zeitraum von drei Reisen (2006-2008) entstanden die Aufnahmen, die in diesem 256 Seiten starken Bildband gezeigt werden.
Dieser außergewöhnliche Fotograf bevorzugte schon immer die Schwarz-Weiß-Fotografie, und so ist es kein Wunder, wenn dieser großformatige Reisebildband (35,6 x 27,2 cm), gedruckt auf mattem, dunkelgrauen Papier, überwiegend ganzseitige Fotografien in unbunten Grauwertabstufungen zeigt. Das führt zu einer Intensivierung der Bildaussage, die sich in Verbindung mit der gewählten Druckunterlage zu einer besonderen Aussagekraft der einzelnen Aufnahme steigert, was sich unerwarteter Weise insbesondere auch bei den mir zu sparsam ausgewählten Farbfotografien aufzeigt.
*Indien ist ein Land*, so schreibt Bitesnich in einer knappen Kommentierung, *in dem die Zeit nach eigener Gesetzmäßigkeit zu vergehen scheint, wo Vergangenheit und Zukunft zugleich erlebt und erfahren werden können*.
Trotz der bewundernswerten Fähigkeit dieses Künstlers, den Augenblick zu erfassen und das Wesen einer Szene im Bild festzuhalten, habe ich Indiens *Vergangenheit und Zukunft* nicht wirklich erkennen können. Es sind ausschließlich die Fotografien eines *Gegenwartssehenden*, die wir schauen, die Momentaufnahmen eines Betroffenen, der offensichtlich genau die Realitäten festhielt, die er in den Straßen des armen Indiens durch seine Linse sah. Vielleicht hat er sich aber dadurch der Möglichkeit begeben, einen Hoffnungsschimmer zu zeigen, denn auch das *arme* Indien hat seine kleinen Freuden und mit Sicherheit eine Zukunft.
Andreas H. Bitesnich beweist mit diesem Werk den Wahrheitsgehalt seiner Aussage, wonach der Fotograf der Filter ist, durch den die Bilder gehen müssen, bevor sie geboren werden. Die Aufnahmen zeigen die erkennbare Handschrift dieses eigenwilligen Künstlers, der die gegenwärtige Situation eines Großteils der indischen Bevölkerung, in deren Umfeld, betroffen und unbestechlich festhält, wodurch seine Anmerkung verständlich wird: * ... einem Ort, an den ich nicht wieder zurückkehren werde - oder vielleicht doch.*
Der TeNeues Verlag verzichtete bei der Gestaltung dieses grandiosen Bildbandes auf eine Seitenkennzeichnung, was der Betrachtung der Aufnahmen zugutekommt, andererseits das Auffinden eines Einzelbildes anhand des im Anhang befindlichen Registers erschwert.
Fazit: Ein beachtliches Werk, das Indien durch die Linse eines offensichtlich berührten Fotografen zeigt, dessen Aufnahmetechnik von hochbeachtlicher Intensität ist.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Solche Bilder hatte ich nicht erwartet. Und wiederum doch. Mich hat die geballte Ehrlichkeit von Bitesnichs Fotografien überrascht. Da wird ein Land abseits der Postkartenillusionen gezeigt, ohne Kommentare oder gar Erklärungen.

Bitesnich schreibt in seinem sehr kurzen Vorwort: "Meine Bilder sind die, die Indien mir von sich gezeigt hat. Intensiv, kraftvoll - das volle Spektrum des Lebens. Indien ist ein Land voller Gegensätze, Überraschungen, Widersprüche und Gerüche. Diese Gerüche in Fotos einzufangen ist fast unmöglich, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, es zu versuchen."

Im Allgemeinen dürfte so etwas nur sehr selten funktionieren. Doch Menschen, die schon einmal in Indien gewesen sind oder ähnliche Eindrücke aus anderen Ländern kennen, kommen wenigstens bei einigen seiner Fotos die entsprechenden Gerüche in die Nase. Er hat damit einen Nerv getroffen. Und das gelingt nur Wenigen.

Seine Bilder sind nicht schön im üblichen Sinne, aber sehr eindringlich und technisch hervorragend. Sie zeigen vor allem Dreck, Verfall, Armut, Elend und eine Morbidität von Gebäuden, die keinen Charme mehr versprüht. Dazwischen findet man eindrucksvolle Porträtfotos.

Bitesnich arbeitet mit Schwarz-Weiß-Bildern oder schränkt die Bandbreite der Farben drastisch ein. Mit dieser für ihn typischen Technik rückt er vielleicht ungewollt seine Motive noch mehr ins Triste. Ich hatte mir Indien abseits von touristischen Pfaden so oder so ähnlich vorgestellt, aber niemals erwartet dies in einem Bildband zu finden.

Dem Autor gelingt es nach meinem Empfinden mit einer hohen Sensibilität die Stimmung wiederzugeben, die er vorfand. Seine Bilder sprechen von selbst, sie brauchen keine Erklärung. Der Betrachter sieht einen ungewöhnlichen Bildband voller hervorragender, achtsamer und aussagestarker Fotografien, vielleicht nicht typisch für ganz Indien, aber so wie man es selten gesehen hat. Und: Wer legt schon fest, was typisch sein soll?

Mich jedenfalls hat dieses Buch schwer beeindruckt, vielleicht gerade deshalb, weil es von einem Menschen gemacht wurde, der ein feines Gespür für das Essentielle einer Situation besitzt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2011
Keine Frage, der Bildband »India« von Andreas H. Bitesnich ist ein rundum gelungenes Werk. Dass Bitesnich ein begnadeter Fotograf ist, hat er längst in seinen zahlreichen Bildbänden, Publikationen und Ausstellungen bewiesen. Mit »India« ist ihm ein intensiver Blick auf den indischen Subkontinent gelungen, der fesselt. Die Aufnahmen sind, wie bei einem Fotografen seines Niveaus zu erwarten, technisch einwandfrei fotografiert. Die Umsetzung in Graustufen, stark entsättigt und/oder mit einer Tonung versehen, lassen viele Bilder wirken, als wenn sie vor langer Zeit aufgenommen wären. Das passt zu Indien, da es tatsächlich so ist, dass man als Westeuropäer in Indien oftmals den Eindruck hat, hier ist die Zeit stehengeblieben. Das Spiel mit Licht, Schatten und Kontrast hat Bitesnich voll im Griff und setzt es professionell ein, was die Intensität der Bilder verstärkt. Hervorzuheben ist aber auch die Leistung des teNeues Verlag. Wer den Bildband erstmals in der Hand hält, spürt schon am Gewicht, dass es sich hierbei um ein Qualitätsprodukt handelt. Von der Papierart und Qualität über den Druck bis zur Bindung ist alles sehr hochwertig. Wie mir ein Besuch auf der diesjährigen Buchausstellung gezeigt hat, ist dies längst nicht mehr selbstverständlich. Was ich dort, von zum Teil bekannten Verlagen, als Bildband in den Händen hielt, konnte in manchen Fällen gar als Beleidigung des Fotografen und Betrachters gewertet werden.

Insgesamt ist »India« ein großformatiger Bildband, bei dem inhaltlich wie gestalterisch alles zusammen passt. Immer wieder ziehe ich das Werk aus dem Bücherregal und lass mich nach Indien versetzen, stelle mir die Szenerie, die Geräusche und Gerüche vor. Das fällt mir mit dem Bildband leicht, wird aber auch durch die Tatsache unterstützt, dass ich Indien sehr gut kenne und in den letzten zwanzig Jahren fünfzehnmal den Subkontinent bereist habe. An dieser Stelle setzt meine ganz persönliche Sichtweise auf den Bildband an. Andeas H. Bitesnich schreibt im Vorwort, dass der Fotograf der Filter ist, durch den die Bilder müssen. Sein Filter ist mir persönlich an manchen Stellen zu grau, fast schon klischeehaft. Indien als das arme, heruntergekommene Land. Es kommt darauf an, wie man Indien sehen will. Andreas H. Bitesnich zeigt mit seinen entsättigten, zum Teil düsteren Bildern eine Möglichkeit, die zahlreichen Facetten Indiens darzustellen. Man sieht, dass Bitesnich sich von Elend, Dreck und Zerfall faszinieren lässt, was mir zu deutlich dargestellt wird. Ob es nun die ernsten Gesichter, die Leprastümpfe oder die runtergekommen Fassaden und völlig verdreckten Toiletten sind, an vielen Stellen habe ich das Gefühl hier wird das beliebte, typische Bild des morbiden Indiens bedient. Als fast schon unangenehm empfinde ich dabei die Bildreihe über die Verbrennungsplätze in Varanasi. Dazu muss man wissen, dass es nicht gestattet ist, Tote, die verbrannt werden, in irgendeiner Form aufzunehmen. Das hat religiöse, moralische und ästhetische Gründe. Die Möglichkeit trotzdem Aufnahmen zu erstellen, kann nur durch mehr oder weniger unseriöse Mittel erreicht werden. Weshalb nun eine ganze Bildserie inclusive Zoomaufnahmen abgebildet wird, erklärt sich mir nur durch die Faszination, an der für uns ungewöhnlichen Art mit dem Tod umzugehen und dem Kick solche Aufnahmen zu veröffentlichen (wenngleich es dazu schon Hunderte gibt). Die meisten Inder würden beim Anblick dieser Bildreihe brüskiert sein. Nun hat das natürlich nicht viel mit der Qualität der Aufnahmen zu tun, sondern entspricht meiner persönlichen Einschätzung. Ich kenne Indien als pulsierendes, lebensfrohes Land. Mir würde es schwerfallen, ein so farbenfrohes, manchmal sogar quietschbuntes Land in Grautönen darzustellen. Dass Bitesnich das so eindrucksvoll gelingt, spricht natürlich für ihn und darf als Qualitätsmerkmal gewertet werden. Indien hat viele Facetten, Bitesnich Version ist eine davon. Natürlich gibt es die Armut und den Zerfall. Es gibt vor allem aber auch das freundliche, lebensfrohe Indien, mit seinen zahllosen Schätzen. Und das kommt mir bei Bitesnich eindeutig zu kurz. Ich habe drei Personen den Bildband gezeigt und gefragt, ob sie sich vorstellen könnten nach Indien zu reisen. Alle drei haben das verneint und damit begründet, dass die Bilder alles andere als auf ein einladendes Reiseland hinweisen. Wer sich von Indien ein differenzierteres Bild machen möchte, sollte sich neben diesen Bildband auch einen von Steve Mc Curry oder Ami Vitale ins Bücherregal stellen.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2011
India is a magnificent land full of incredible contrasts. From frigid tops of Himalayas to sweltering heat in the lowlands, from the stunning architectural elegance of Taj Mahal to decrepit shantytowns on the outskirts of the major cities, from the advanced technology and opulence to oppressive poverty and backwardness: India has it all. The combination of a millennia long history and an advanced and sophisticated culture creates a fascinating and infinitely permutable set of scenes and vistas.

In pursuit of unique photographic opportunities Andreas Bitesnich traveled widely all across India. He visited many big cities, as well as smaller but culturally significant places. The book is arranged geographically, with a separate section for Agra, Bangalore, Delhi, Dubare, Jaipur, Jodhpur, Kolkata, Mumbai, Mysore, Samode, and Varanasi. Despite this wide extent of journeys, this is not really a travel book. Bitesnich takes liberties with lighting, focus, and exposure, creating a unique artistic and visual signature. Most of the photographs are rather dark, and if you didn't know any better you might have guessed that they were taken somewhere in northern Europe. This gives an entirely new perspective on India.

Most of the pictures present scenes from the gritty urban environments, teeming with people, vehicles, and even animals. The pictures of people in particular are in my opinion the most fascinating ones in this collection. Indian people are the most colorful aspect of India and they provide one with an inexhaustible source of subject matter. Bitesnich really knows how to capture his subjects' expressions and features.

This coffee table book is also exquisitely well designed and printed. It is rather large and heavy, and easily dominates any table or a bookshelf on which it is placed. I highly recommend it.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dass diese Bilder in den Jahren 2006 bis 2008 entstanden sind, kann man getrost ignorieren. Tatsächlich scheinen die meisten aus ferner Vergangenheit zu stammen. Man weiß nur nicht, aus welcher Vergangenheit. Sieht man mal von einer Aufnahme ab, auf der gerade eine Brücke gebaut wird, und vielleicht auch von zwei weiteren Bildern mit dem Thema Moderner Architektur, so wirkt alles alt. Autos stammen aus den 60er Jahren, Busse vielleicht aus den frühen 80ern, Elektronik hat hier keine Chips, sondern noch Drähte, Schalter und vielleicht mal einen Transistor. Andere Gegenstände erscheinen völlig alterlos, sie könnten vor hundert Jahren gemacht worden sein oder vor tausend. Und wenn jemand eine Uniform trägt, dann sieht sie heute noch so aus wie in den glorreich-schrecklichen Zeiten des Britischen Empires. Unter diesem Gesichtspunkt wirkt sogar das Taj Mahal wie ein modernes Gebäude - aber das steht ja auch erst dreieinhalb Jahrhunderte.

Zentral in diesem Band sind aber die Portraits der Menschen. Hier wird es endgültig deutlich, was die Faszination dieses Landes ausmacht. Hier halten sich nach wie vor Formen der menschlichen Existenz, denen die Moderne mit ihrem Anpassungsdruck über alle Kulturen hinweg offenbar nichts anhaben kann. Irgendwas in dieser Kultur sorgt dafür, dass die Menschen mehr Würde ausstrahlen, als jeder westliche Erfolgsmensch in einer Villa mit Luxuskarosse vor der Tür. Hier braucht man kein Handy, notfalls tut es der Lendenschurz, wenn man nur in seine Gesellschaft integriert ist, welche einem Heimat und Orientierung bietet.

Natürlich idealisiert dieser Bildband das Land Indien, und man kann sich darüber streiten, ob eine Gesellschaft, die ein rigides Kastenwesen ihr eigen nennt, wirklich erstrebenswert ist. Aber beim Betrachten der Bilder dieses Buches stellt man sich dann doch die Frage, ob es da nicht eine andere Sicht auf eine solche, über Jahrhunderte von Jahren stabile Gemeinschaft gibt, die aus einem einfachen Leben eben doch ein reiches Leben machen kann. Nun will ich weder über unseren Lebensstil, noch den indischen ein Urteil fällen. Aber ein Bildband, der in solch wunderschönen Sepiatönen den Betrachter dazu bringt, von einer anderen Welt zu träumen, den kann man wohl nur empfehlen. Das Buch selbst enthält sich jeden Kommentars, das kurze Vorwort geht auf die Entstehung der Bilder ein, und die Orte der Aufnahmen werden genannt. Und dabei erfährt man noch, dass Varanasi als Ort eine besondere Bedeutung hat.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
India von Andreas H. Bitesnich als Buch zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Es wiegt 2,7 Kilogramm (ja, ich habe es tatsächlich gewogen) und ist im üppigen Format 26,2 x 35 cm. Außer dem Vorwort des Autors gibt es nur noch am Schluß etwas mehr zu lesen, ein kurze Vita Bitesnichs sowie Entstehungsjahr der jeweiligen Fotos. Bei Michael Poliza gibt es da doch etwas ausführlichere Information. Und auch fröhlichere Fotos. India hingegen erscheint mir stellenweise schon fast unheimlich düster. Aber eben auch immens beeindruckend. So wie der Subkontinent hier gezeigt wird scheint er ein ganz und gar fremdes, völlig anderes Land als etwa Deutschland, zu sein. Armut und Schmutz, aber auch große Würde und über allem schwebt etwas Mystisches. Kein Wunder das so viele Künstler wie George Harrison oder Hermann Hesse von diesem Land so fasziniert waren.

Bei Gelegenheit werden ich Fotos aus diesem prachtvollen Luxus-Bildband zur Produktbeschreibung hinzufügen, da das wahrscheinlich zielführender als Beschreibungen meinerseits sein dürfte. Manche der Bilder erinnerten mich an Anton Corbijn, insbesondere an seine frühen Arbeiten mit U2.

Gezeigt werden Aufnahmen von:

Agra, 2006
Bangalore, 2008
Delhi, 2007
Dubare, 2008
Jaipur, 2006
Jodhpur, 2007
Kolkata, 2008
Mumbai, 2006/2007
Mysore, 2008
Samode, 2006
Varanasi, 2007

Taj Mahal, Elefanten, Monumente, Alltag, Menschen und natürlich: Computer! Findet sich alles in diesem schönen Buch. Und noch vieles mehr. Der Leser erfährt zu jeder Fotostrecke wo sie entstanden ist, mehr als Name des Ortes wird allerdings im Hauptteil von India nicht geschrieben, die Anmerkungen findet sich auf den letzten Seiten des Buches. Eine gute Idee um den Bilderfluss nicht zu stören.
Trotz allem Verständnis für den Kunstanspruch dieses Werkes: einige leichte, fröhliche Bilder und mehr Informationen hätten mir sehr gut gefallen. Vielleicht habe ich bisher aber auch nur diese Facetten übersehen. Ohnehin kein Buch zum Blättern, sondern zum wiederholten Betrachten. Inspirierend.

256 Seiten, Hardcover, Farbe, Texte in Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch, teNeues 2011
review image review image
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. August 2014
Eher zufällig bin ich über diesen Bildband gestolpert und ich muss sagen zum Glück. Ja, es stimmt was andere hier schreiben! Die Bilder wirken teilweise sehr düster, kommen in einer sehr ungewöhnlichen Tönung daher und dennoch ist es gerade das was mich beim betrachten fasziniert hat. Diese Reduktion auf das eigentliche Motiv. Auf mich haben die Aufnahmen sehr intensiv gewirkt. Indien ist ein schwieriges Land und ich denke genauso schwierig ist es, dass Leben dort fotografisch festzuhalten. Andreas H. Bitesnichs hat es bei mehreren Reisen versucht und es ist ihm gelungen. Bunte, fröhliche Bilder gibt es schon viele aus Indien, das hier ist mal etwas ganz anderes! Der teNeues Verlag hat hier einen sehr sehenswerten Bildband veröffentlicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2015
Indien einfach mal anders, dachte sich dieser Fotograph. Ein Buchband der mehr als Sehenswert ist. Von Landschaftsaufnahmen, über Portraits, Tierfotographie es ist alles dabei.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2014
Teilweise sehr gute Fotos - doch der Fotograf muss depressiv gewesen sein. Die Bilder haben durchweg Endzeitstimmung. Es gibt auch nur recht wenige Fotos zu sehen, was unverständlich ist bei der Vielfalt Indiens - und des Gewichtes und Größe dieses Buches. Auch die Papier-/ und Druckqualität für mich nicht überzeugt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2013
Ich bestellte dieses Fotobuch, um Freunden und bekannten Indien schmackhaft zu machen und selber immer wieder in erinnerungen zu schwelgen.

Die Fotografien sind super gemacht und drücken auch einiges aus, allerdings fehlt das Detail, welches Indien eigentlich aus macht.. die Farbe.

Indien ist so Farbenfroh. Leider gibt dieses Buch diesen wichtigen Faktor zu 0% wieder.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

49,95 €