Absolut gelungenes Album. Diese Band tut das, was viele andere Bands heute verlernt haben: Sie bleiben ihrem
Stil absolut treu durchweg, auch nach mehreren Jahren. Das sieht man ganz eindeutig an dem neuen Album
"Incomparable". Da ich ein treuer Fan von Dead By April bin, werde ich mal ganz kurz die Songs nach und nach
Zusammenfassen um ein, für andere mögliche Käufer möglichst umfassendes Resümee zu erstellen.
(1) "Dreaming"
Fängt mit viel Synthesizer Elementen an und hält diese Durchweg bewegt. Viele Basedrumeffekte zum Einstieg &
direkte Ansage mit Shoutgesang, was folglich mit einer Cleansound + Klavier Phase aufgelöst wird. Gute Wahl als
erster Albumsong.
(2) "Real & True"
Anfang völlig direkt, hastig, mit Shout. Sehr schöne Abgrenzung zum Cleanpart, der deutlich langsamer gespielt
wird. Bride des Cleansounds danach auch weiterhin im Lied ebenfalls hastig bis zum Refrain der auch schön
langsam gespielt wird.
(3) "Within My Heart"
Einer meiner Favoriten des Albums, fängt leicht mit Cleansound, Klavier und "leichtem" Schlagzeug an, dann
kurzer Syntheffect mit direkter Hinleitung zu einem bewegten Shoutgesang. Der Refrain ist super melodisch und
abwechslunsreich zwischen den Clean und Shout Parts gehalten. Vorallem hervorzuheben, die besonders gute
Rhythmik dieses Stückes.
(4) "More Than Yesterday"
Schnelles Synthesizer Spiel am Anfang, kurzer Down-Fade-Out Effekt und Einstieg des Shouters. Hierbei hört man
vorallem die verschiedenen Variationen des Schlagzeugspiels und die damit verbundene Dynamik heraus. Dies wird
auch im Refrain konsequent eingesetzt, sodass er sehr variabel und nicht zu eintönig klingt.
(5) "Calling"
Ein weiteres Stück aus diesem Album, was bei mir Ohrwurmfeeling verursacht hat. Der Einstieg ist einfach sehr
schön und melodisch mit Cleangesang und Gitarren gehalten. Alles steigt nach und nach ein. Der Refrain lässt
sich bereits nach dem 2. Hören mitsingen. Alles ein bisschen langsamer gesungen als die vorherigen Songs, was
den Text ein bisschen einprägender wirken lässt.
(6) "Two Faced"
Ein super Stück, das den Power und den Emotion Charakter von Dead by April zu vereinen weiß. Guter Einstieg, der
mich sogar stellenweise etwas an "Angels of Clarity" aus dem vorherigen Album erinnert hat. Zwischendurch kurze
Klavierparts. Hier liegt aber der Stellenweit deutlich mehr bei POWER, denn die Abwechslung zwischen soft und
hard erfolgt hier eben nur durch diese genannten Klavierparts. Cleansound kommt seltener vor.
(7) "Crossroads"
Feeling pur. Lassen sie sich fallen in die Unendlichkeiten ihrer Gefühle ;-)
Ich glaube das will uns dieser Song rein melodisch sagen. Das Klavier macht mit der Cleanstimme einen super
Einstieg und das Schlagzeug kommt auch leicht dabei. Später in Refrain auch mehr Synthesizer und E-Gitarren
Effekte. Im Soloteil sogar nur kurze Akkustik Gitarre mit Gesang.
=> PURER CLEAN SOUND
(8) "Imcomparable"
Song & Albumname.
Mal ein etwas anderer (dennoch guter) Start durch das Schlagzeug, mit direkt anklingenden harten Synthesizer
Effekten. Sehr langsamer durchdringender Cleangesang der die Texte förmlich in den Kopf und die Gedanken presst.
Die härteren Stellen werden durch die o.g. Synthesizer Effekten dargestellt.
(Könnte man sagen, dass es einen kleinen melodischen Gegensatz zu "6. Two Faced" bildet, meiner Meinung nach)
=> PURER CLEAN SOUND
(9) "Too Late"
Sehr spaceiger Synth Effekt am Anfang, aufden ein schnelles E Gitarren und Schlagzeugspiel folgt. Pendelt sich
dann vom Rhythmus mit einem kurzen Shoutgesang ein. Danach direkte Überleitung zu dem Clean Part, der auch den
Refrain bildet. Der Synth Effekt anfangs begleitet einen durchs ganze Stück. Die Shoutparts werden kürzer, die
Cleanparts länger. Gegen Ende ein kleines Canon der beiden Stimmen im Refrain.
(10) "You should know"
Keine Angst, eure CD hat keinen Hänger. Das wurde mit Absicht am Anfang so eingefügt.
Hier ist der Gegensatz zwischen Clean Gesang und Shout Gesangt richtig herausgehoben worden und stehen im
perfekten Wechsel. Als Mittel nahm man hierzu Klavier & Synth mit wenig Schlagzeug als Untermalung für Clean und
starkes Schlagzeug und harter E Gitarren Sound für Shout.
Eine wirklich gute Abmischung findet man dann im Refrain, welcher teilweise nachdenklich, aber gleichzeitig
ermutigend klingt.
(11) "When you wake up"
CleanVocal Start und viel Akkustik Gitarre mit seichtem Schlagzeug in den Strophen, was sich dann in einem
größeren Ensemble im Refrain mündet. In diesem Lied kommt der "Pop"-Charakter der Band ziemlich deutlich heraus,
denn ich persönlich fühle mich da ein bisschen an die Boybands erinnert. Ist aber nicht weiter schlimm, denn der
Song ist an sich ein ziemlich guter. Hier im Solopart ein schöner ergänzender Wechsel zwischen diversen
CleanVocals.
=> PURER CLEAN SOUND
(12) "Lost"
Sehr nette Effekte beim Einstieg mit Synth Melodie. Danach schnelleres Spiel mit Synth und Schlagzeug mit
Shoudvocs. Ein Stück der härteren Sorte dieses Albums. Hier wird selbst im Cleanpart einige Gegen-Shoutvocs
verwendet. Auch eine leichte elekrische Verzerrung der Stimme in diesem Song ist etwas neues, was es bis jetzt
bei Dead by April als Element vorher nicht gab.
(13) "Last Goodbye
Schöner Start mit melodischem Klavier und leichten Synthbegleitungen im Hintergrund. Danach wird mit E Gitarren
und Schlagzeug richtig aufgedreht, jedoch mit Cleanvocs. Die Bridge hat hier auch einen guten Stellenwert durch
die gute Rhythmik des Schlagzeug. Der Titel kommt sehr oft im Stück vor. Auch ein kleines SynthSolo wurde hier
eingebaut, welches nett anzuhören ist. Allgemein ist der Synth hier sehr großflächig im Hintergrund zu hören.
.
.
.
Abschließend möchte ich jedem eingefleischten Fan von Gitarren/Synth Elementen, vorallem insbesondere was auf
Variationen auf Cleanvocs und Shoutvocs zutrifft, ist, eine EINDEUTIGE Kaufempfehlung aussprechen. Hier kommt man
wirklich auf seine Kosten. Härtere schnelle Songs mit wenig/kaum Clean, über wirklich gute 50:50 Songs indenen
es einen absolut "gleichgestellten" Wechsel gibt, bishin zu puren Cleansongs die stellenweise Akkustik Charakter
aufweisen und einen emotional auf eine Reise in die Gedankenwelt schicken.
DENNOCH MIT VORSICHT GENIEßEN! Eine Songs haben Ohrwurmcharakter!!! ;-)