Kurzbeschreibung
Ein halbes Jahr bevor das Statistische Bundesamt seine ersten Ergebnisse zum Zensus 2011 veröffentlicht, lege ich hier meine vor! Denn die große Welle der Kritik am Vorhaben selbst ist bedauernswerterweise abgeebbt. Das Ergebnis, das ich vorlege und der Weg dorthin werden sicherlich geeignet sein, diese nötige Aufmerksamkeit wiederherzustellen.
Dreieuroneunundneunzig! Knapp mehr als die Hälfte des Wertes eines vom Interviewer ausgefüllten Fragebogens bei der vieldiskutierten Volkszählung Zensus 2011. Dafür erhält der Leser von: In heiter eitlem Sonnenschein – Aus dem Tagebuch eines „Zensusfreiwilligen“, eine detaillierte und spannende Aufzeichnung über den Ablauf des Zensus aus der Sicht eines Interviewers.
Unzweifelhaft ist das historische Beispiel, das als Pate für den kurzen Text verstanden werden soll, in unerreichbarer Ferne, was den Hintergrund der zu berichtenden Erfahrungen oder die literarischen Fähigkeiten eines der größten deutschen Schriftsteller angeht. Es geht in dieser Variante auch nicht darum, millionenfaches Leid zu relativieren oder das historische Vorbild auch nur zu erreichen. Worum es hier und gerade auch mit der extrem nahen Adaptionen des Textes geht, ist die nachträgliche Schaffung eines Sinns, den damals wohl nur der Überlebende suchen konnte, den heute aber niemand mehr zu benötigen scheint.
Darum ist der Text, so wie er in der Sprache ästhetisierenden Ekels damals und erst recht auch in dieser Fassung gemeint ist, als eine künstlerische Suche danach zu verstehen, ob und wie nachträglich ein Sinn für eine Unternehmung aufgezeigt werden kann, die in ihrer Ausführung katastrophal für das Gros der Beteiligten war.
Da der Inhalt nicht nur die Art und Weise wie der Zensus ausgeführt worden ist, sondern auch die jeweiligen Akteure der Umfrage kritisiert, sind die Orte und Menschen, um die es geht, unkenntlich gemacht. Dazu war es nötig, einige Zeitabläufe zu tauschen, an einigen wenigen Stellen persönliche Eigenschaften (etwa genaue Berufsbezeichnungen, genauere Altersangaben, bestimmte Namen usw.) durch vergleichbare zu ersetzen und nachträglich den Namen des Landkreises sowie der involvierten Städte durch die Bezeichnungen E-Stadt, G-Stadt und Provinz-B zu verschleiern.
Nicht verändert sind die eigenen Eindrücke des Autors, die in der vorliegenden Sprache allerdings für den einen oder anderen surreal oder unglaubwürdig erscheinen könnten.
Dennoch und das mag die Mehrheit der Leser verstören, entspricht der Text der Wahrheit. Es ist nichts hinzugedichtet und nichts erfunden.
Dreieuroneunundneunzig! Knapp mehr als die Hälfte des Wertes eines vom Interviewer ausgefüllten Fragebogens bei der vieldiskutierten Volkszählung Zensus 2011. Dafür erhält der Leser von: In heiter eitlem Sonnenschein – Aus dem Tagebuch eines „Zensusfreiwilligen“, eine detaillierte und spannende Aufzeichnung über den Ablauf des Zensus aus der Sicht eines Interviewers.
Unzweifelhaft ist das historische Beispiel, das als Pate für den kurzen Text verstanden werden soll, in unerreichbarer Ferne, was den Hintergrund der zu berichtenden Erfahrungen oder die literarischen Fähigkeiten eines der größten deutschen Schriftsteller angeht. Es geht in dieser Variante auch nicht darum, millionenfaches Leid zu relativieren oder das historische Vorbild auch nur zu erreichen. Worum es hier und gerade auch mit der extrem nahen Adaptionen des Textes geht, ist die nachträgliche Schaffung eines Sinns, den damals wohl nur der Überlebende suchen konnte, den heute aber niemand mehr zu benötigen scheint.
Darum ist der Text, so wie er in der Sprache ästhetisierenden Ekels damals und erst recht auch in dieser Fassung gemeint ist, als eine künstlerische Suche danach zu verstehen, ob und wie nachträglich ein Sinn für eine Unternehmung aufgezeigt werden kann, die in ihrer Ausführung katastrophal für das Gros der Beteiligten war.
Da der Inhalt nicht nur die Art und Weise wie der Zensus ausgeführt worden ist, sondern auch die jeweiligen Akteure der Umfrage kritisiert, sind die Orte und Menschen, um die es geht, unkenntlich gemacht. Dazu war es nötig, einige Zeitabläufe zu tauschen, an einigen wenigen Stellen persönliche Eigenschaften (etwa genaue Berufsbezeichnungen, genauere Altersangaben, bestimmte Namen usw.) durch vergleichbare zu ersetzen und nachträglich den Namen des Landkreises sowie der involvierten Städte durch die Bezeichnungen E-Stadt, G-Stadt und Provinz-B zu verschleiern.
Nicht verändert sind die eigenen Eindrücke des Autors, die in der vorliegenden Sprache allerdings für den einen oder anderen surreal oder unglaubwürdig erscheinen könnten.
Dennoch und das mag die Mehrheit der Leser verstören, entspricht der Text der Wahrheit. Es ist nichts hinzugedichtet und nichts erfunden.
