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In guter Gesellschaft [Gebundene Ausgabe]

Leif GW Persson
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,99  

Kurzbeschreibung

4. Januar 2006
Ein harmloser alter Mann wird schwer verletzt in der Ausnüchterungszelle der Stockholmer Polizei vorgefunden. Wurde er misshandelt? Der Kriminaldirektor hält das Ganze zunächst für einen Routinejob. Erst allmählich wird ihm klar, dass es Elemente bei der Polizei gibt, die brandgefährlich sind. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Stern Krimibibliothek (4. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570068382
  • ISBN-13: 978-3570068380
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 798.194 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Schwedens bester Kriminalautor legt einmal mehr einen Thriller der Meisterklasse vor.“ (Passauer Neue Presse) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

"Ich habe diesen Roman aus zwei Gründen geschrieben. Zum einen wollte ich ein Prinzip beschreiben. Zum anderen wollte ich den Leuten eins auswischen, die zu den unerfreulichsten Menschen zählen, die mir während meiner langjährigen Erfahrung im Rechtssystem begegnet sind. Für mich ist das als Motiv völlig ausreichend."
Leif GW Persson

"Leif GW Persson hat sich zu einem wahren Meister entwickelt, was die Beschreibung von Routineprozeduren bei der Polizei angeht. Wer fürchtet, das sei langweilig, hat sich getäuscht. Nie war man wacher als beim lesen dieses Buches."
Sydsvenska Dagbladet

"Leif GW Persson hat eine spannende, hieb - und stichfeste Intrige konstruiert, die ein vielschichtes Bild von der Gesellschaft zeichnet, in der wir leben."
Dagens Nyheter -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht wohl um Gerechtigkeit und Unrecht... 22. August 2008
Von dilidi
Format:Taschenbuch
In diesem Kriminalroman geht es um eine polizeiinterne Ermittlung: Ein alter Mann wurde nachts betrunken aufgegriffen und erst mal in eine Ausnüchterungszelle verfrachtet. Während der nächtlichen Kontrolle fällt dem Wärter plötzlich auf, dass der Mann schwere Verletzungen aufweist. Angeblich seien diese Verletzungen bei dessen Verhaftung noch nicht da gewesen. Wo kommen sie also her? Der Fall erregt großen Interesse bei den Medien: Haben etwa irgendwelche Polizisten den armen alten Mann verprügelt? Einfach so? Da der Mann kurz darauf verstirbt, kann man ihn nicht befragen und die Polizei sieht sich gezwungen, umfangreiche Ermittlungen einzuleiten. Dies tut sie auch, unter der Schirmherrschaft eines gewissen Johannson. Zunächst scheint es, als stecke nichts hinter den Vorwürfen der Öffentlichkeit, doch dann kommen mehr und mehr Ungereimtheiten ans Licht.

Der Autor versucht einen Blick hinter die Fassade der schwedischen Polizei zu werfen, in dem er interne Ermittlungen beschreibt. Ob das alles so stimmt oder sein kann, was er da erzählt, weiß ich natürlich nicht. Ich kann nur hoffen, dass es so nicht wirklich aussieht bei der Polizei. Da es in diesem Buch eben nur um eine interne Ermittlung geht, bei der weder erwartet noch gehofft wird, dass groß etwas gerauskommt, liest sich das Buch relativ langweilig und ist insgesamt nicht sonderlich spannend. Es war zum Teil allerdings schon ganz interessant und das Ende war gar nicht so schlecht. Nochmal lesen würde ich es aber nicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbedingtes Muß für Liebhaber nordischer Krimis 21. Dezember 2005
Format:Taschenbuch
Leif GW Persson, geboren 1945 in Stockholm, ist Professor der Kriminologie, Berater der obersten Polizeibehörde, Medienexperte ' und einer der führenden Krimiautoren Schwedens, obwohl er erst wenige Bücher veröffentlicht hat. Ein charismatischer, kantiger, schillernder Mann, der weiß, worüber erschreibt. Seine Romane um Kriminaldirektor Lars M. Johansson und die Stockholmer Polizeibehörden zählen zu den erfolgreichsten des Landes.

"In guter Gesellschaft" wurde 1982 zu seinem dritten Bestseller, nachdem er in 'Grisfesten ( noch nicht übersetzt) die Geschichte seiner Entlassung aus dem Polizeidienst nacherzählt hatte. Bei btb liegen im Augenblick noch vor "Die Profiteure", sein zweites Buch , das 1979 veröffentlicht wurde und sein sensationelles Comeback nach über 20 Jahren Schreibpause mit 'Zwischen den Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters', in dem er über den bis heute nicht aufgeklärten Mord an Olof Palme schreibt.

Leif GW Perssons Stil ist eigen. Hier in diesem Buch mischt er in die Geschichte eines in der Arrestzelle zu Tode gekommenen stadtbekannten Alkoholikers und den Versuch von Lars Johannsen, seines Zeichens Kriminaldirektor, diesen Fall von offensichtlichem polizeilichen Mißbrauch aufzuklären, immer wieder kriminologische Reflexionen und grundsätzliche Überlegungen zur Polizeiarbeit im Allgemeinen und zur speziellen Situation in Stockholm und in Schweden im Besonderen.

Aufgrund seiner internen Kenntnisse des Polizeiapparates schildert er die Arbeit der ermittelnden Beamten nüchterner, ehrlicher, noch weniger spektakulär als andere Autoren seines Genres.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen luzide Beobachtung des Polizeialltags 2. Juni 2006
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
An manchen Stellen merkt man schon, dass dieser Roman 25 Jahre auf dem Buckel hat. Wo gibt es heute noch eine Kriminalgeschichte ohne Mord?

Dieser Roman kommt zwar nicht ohne Tote, aber tatsächlich ohne ein einziges Kapitalverbrechen aus. Statt dessen präsentiert er eine luzide und stellenweise satirische Beobachtung des Polizeialltags im Stockholmer Landeskrim, seiner "Kunden" sowie einen exakten Blick auf den Alltag der Ermittlungsarbeit. Auch das ermittelnde Personal gewinnt am Ende der Geschichte eine Präsenz, die dem Roman Nachwirkung verleiht.

Eine eindringlichere Studie der Polizeiarbeit wird man kaum finden. Erkauft wird dies allerdings mit einem äußerst schwachen Start und erheblichen stilistischen Mängeln.

Persson schaltet immer wieder einen "Erzähler" zwischen, der mit satirisch spitzem Blick seine Hauptpersonen kommentiert. Das schafft Distanz zu den Personen, die einen erst gegen Ende mit diesen warm werden lässt. Die Qualitäten des Romans werden so auch erst im letzten Drittel recht deutlich.

Vorher droht der Geschichte einige Male die Luft auszugehen.

Man braucht auch einige Konzentration, um den Faden bei mehrmaligem Lesen nicht zu verlieren. Dies ist kein Roman, den man an einem Stück durchliest. Dafür bleibt die Atmosphäre nach dem Lesen einige Zeit präsent.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechter Schwede 13. August 2006
Von M. Klier
Format:Gebundene Ausgabe
Die Idee, sich die schwedische Polizei aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist ja wirklich gut (gemeint). Leider ist die Umsetzung - meiner Meinung nach - nicht gelungen. Die Geschichte quält sich über 380 Seiten durch zähe Sozialkritik. Die künstlich wirkende Dauerdepression, die sich wie ein Schleier über die Geschichte legt, soll wohl anspruchsvoll wirken und der Menschheit klar machen, wie schlecht die Welt doch ist. Das hat man doch alles schon so oft gelesen - und zwar so viel besser. Äußerst ungeschickt ist auch der Einstieg in die Geschichte, bis man auch nur ansatzweise versteht, was vor sich geht, hat man die Lust am Lesen schon fast wieder verloren.

2 Punkte gebe ich dennoch - für die interessante Idee.
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