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In fremden Gärten Gebundene Ausgabe – 1. August 2003

8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Arche (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3716023175
  • ISBN-13: 978-3716023174
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 626.123 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter Stamms Figuren werden bestimmt von der Sehnsucht nach dem großen Gefühl, vom festen Glauben, dass das Leben mehr zu bieten hat. Wenn das scheue Glück aber kommt, verschieben sie es lieber auf später. "Andere zwingen die Welt, um sie zu verstehen, in Naturgesetze. Ich mache sie mir zu Geschichten", schreibt Peter Stamm. Mit seinem Debüt "Agnes" wurde er zum Shootingstar, seitdem sind drei gefeierte Romane und drei Erzählungsbände erschienen, die »zum Bemerkenswertesten gehören, was man gegenwärtig lesen kann« (NZZ). "Seerücken", das vierte Buch mit Erzählungen, kommt im März 2011.
»Ein brillanter Erzähler.« (Der Spiegel)

Produktbeschreibungen

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Wir erinnern uns an Agnes, an Blitzeis und an Ungefähre Landschaft. In fremden Gärten, der neueste Erzählband des Winterthurer Autors Peter Stamm, wird uns nicht enttäuschen, er bleibt seinem trockenen, fast spröden Stil treu. Stamms Blick auf die Welt ist ein kühler, er sieht die Tristesse des Lebens deutlicher als die Gaudi, er spart an Worten und gewinnt dadurch an Klarheit. Stamm ist ein Stilist.

Die Titelgeschichte beispielsweise ist ein tragisches Familienopus auf wenigen Seiten, dann wieder hat einer, ein Stuntman, einfach nur Pech, dann flüchtet einer vor den Töchtern des Dr. Kennedy, die allzu treu umsorgend sich um ihn bemühten. In Stamms Geschichten ist fast immer ein Abschied dabei. Abschied von der Kindheit und von Träumen, Abschied von der Normalität, Abschied auch von der Liebe, was immerhin bedeutet, dass sie einmal da war. Und manchmal geht es auch den umgekehrten Weg, etwa wenn Inger sich plötzlich neben ihren alten Vater ins Bett legt, doch auch dies ist bereits wieder ein Abschied.

So ernst die Geschichten auch daher kommen, so sind sie doch nicht ohne feinen Humor mit zuweilen überraschendem Ende und treffender Selbstironie. "Yoslana hat sich ein bisschen in dich verliebt. Ich habe ihr geraten, mit dir zu schlafen. Damit das aufhört." Damit hat der verliebte Freund bestimmt nicht gerechnet. --Martin Walker

Pressestimmen

"Peter Stamm hat nicht nur einen aus der schon längst einmal überholt geglaubten Hemingway-Schule kommenden Erzählstil meisterlich adaptiert, sondern kongenial ins Heute übertragen und weiterentwickelt." (Frankfurter Rundschau)

"Peter Stamms neues Buch beweist, dass er weiterhin für Überraschungen gut ist." (Gunhild Kübler, NZZ)

"Ein brillanter Erzähler." (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Nowak am 24. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe Peter Stamms neues Buch besorgt, nachdem ich ihn daraus im Frankfurter Literaturhaus im Januar 2004 lesen hörte. Etwas skeptisch ob der hervorragenden Rezensionen seines Erstlings: "Agnes" im literarischen Quartett, muss ich sagen, Stamm hat meinen Geschmack getroffen. Erinnernd an Ingo Schulzes: "33 Augenblicke des Glückes" oder die Kurzgeschichten Raymond Carvers, stellen insbesondere seine Kurzgeschichten, die z.T. 10-11 Seiten nicht überschreiten, den Menschen in den Mittelpunkt seiner sehr dichten Handlungen. Erzähltechnisch arbeitet er häufig mit der Methode des Rückblickes. Beispielhaft etwa in der ersten Kurzgeschichte des vorliegenden Bandes: "Der Besuch": Gegen Mittag starb der Vater, und Regina und die Kinder gingen nach Hause und taten, was zu tun war. Aber schon an diesem Abend fuhren wieder alle. Verena hatte gefragt, ob es in Ordnung sei, ob die Mutter zurechtkomme, und versprach, früh am nächsten Tag dazusein. Regina schaute den Kindern nach und sah, wie sie vor dem Haus miteinander redeten. Sie fühlte sich ihnen ausgeliefert. Sie wußte, worüber sie sprachen. Nach Gerhards Tod war das Haus noch leerer." Plötlich zeigt sich: trotz aller "Reizüberflutungen" unserer modernen Massengesellschaft zum Trotz existieren Trauer und Einsamkeit. Nicht umsonst konstatieren Kritiker seiner Geschichten eine tiefgreifende Melancholie. Stamm erweist sich, wie Hajo Steinert im "Tagesanzeiger" zu recht geschrieben hat, als ein "Meister des Unspektakulären", als "Virtuose der kurzen erzählerischen Form." Er erweist sich dabei als scharfsinniger Beobachter der menschlichen Psyche. So fand ich es nicht verwunderlich, dass der Autor Psychologie studiert hat.Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 23. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
Nicht immer wird man mit Kurzgeschichten eines geschätzten Schriftstellers glücklich - manchmal läuft es auch auf "angefangene Romane" hinaus, die sich als Fehlversuch erwiesen haben.

Die 9 Kurzgeschichten "In fremden Gärten" von Peter Stamm bilden eine erfreuliche Ausnahme.

Das mag daran liegen, dass es dem Schweizer Autor ungewöhnlich gut gelingt, schon in wenigen Sätzen in andere Wirklichkeiten zu entführen. Die skizzierten und dennoch detailgenauen Erzählungen entwickeln schnell eine Welt der Phantasie und lassen den Leser nach wenigen Seiten verblüfft zurück.

Dabei wechseln sowohl die Charaktere als auch die Themen und Plätze. Immer aber geht es um die "kleine" zwischenmenschliche Beziehung, die Dramatik des Alltags.

Peter Stamm zeigt uns die enorme Bandbreite seiner Phantasie auf. Man sollte bei der Lektüre vielleicht nicht zu ungeduldig sein, denn den größten Genuss bietet es, sich jeweils nur eine einzige Erzählung zu Gemüte zu führen und die Bilder nachwirken zu lassen.

Dennoch würde ich Stamm-Erstlesern empfehlen, sich zunächst mit der besonderen Schreibe des Schriftstellers anhand eines Romans vertraut zu machen - der Erstling "Agnes" eignet sich bestens. Wer die "großen" Erzählungen liebt, wird ganz sicher auch die kurzen Geschichten zu schätzen wissen.

Jury 5* A0764 23.10.2011eg
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT am 9. November 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Peter Stamm hat seinem zweiten Erzählband folgendes Goethe-Wort vorangestellt: "Er blickte zum Fenster hinaus und sah in einem fremden Garten viele Menschen beisammen, von denen er einige sogleich erkannte." Ich als Leser erkannte die Menschen in den Erzählungen nicht wirklich, sie blieben mir ziemlich fremd. Sämtliche Figuren stehen für Einsamkeit. Sie wohnen z.B. allein in einer fremden Stadt in einer grossen Wohnung, sind vereinsamt, schaffen es nicht, emotionale Beziehungen aufzubauen.
Als Interpretationshilfe dient auch das Titelbild, das einen englischen Irrgarten darstellt: Die Menschen irren ruhelos in einer Welt herum, die ein grosses Labyrinth ist. Der Weg ist unklar, ein Ausgang ist nicht erkennbar. Die Menschen befinden sich auf der Suche, wobei der Weg das eigentliche Ziel sein dürfte.
Peter Stamm ist ein grossartiger Autor, aber die elf neuen Geschichten kommen nicht an die Blitzeis-Erzählungen heran. "In fremden Gärten" ist für mich sein bisher schwächstes Buch, leider...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Steiner Martina am 15. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
«In fremden Gärten» - so heisst Peter Stamms im August 2003 erschienene Sammlung von elf Erzählungen. Vielen, die - so wie ich - keines seiner früheren Werke gelesen haben, mag der trockene, fast spröde Stil erst distanziert und deprimierend erscheinen. Doch genau dieser kühle Blick auf die unspektakuläre, düstere Welt kreiert eine einzigartige Stimmung voller Spannung und Erwartung. Die Charaktere scheinen unausgefüllt, ihr Leben allzu normal.
Sie sind verschiedenster Herkunft und gehören unterschiedlichen sozialen Schichten an. Manche sind alt, manche jung; viele leben allein, andere nicht. Aber alle suchen ihre Rechtfertigung, ihre Wirklichkeit. Sie warten darauf, ihren Lebensinhalt zu finden, was jedoch nicht geschieht. Sie versinken in Normalität und stehen vor menschlichen Abgründen. Vergeblich warten die Leser auf ein glückliches Ende.
Die schmucklose, scharfe, einsilbige, fast karge Sprache widerspiegelt die graue Lebenssituation der Hauptfiguren. Doch kaum merklich, aber durchgehend vorhanden sind ein verhaltener Humor und eine feine Ironie.
Das Leben der Charaktere wird auf wenigen Seiten abgehandelt. In der Titelgeschichte ist da zum Beispiel eine Frau, die den Garten ihrer Nachbarin Ruth pflegt, während diese in der Klinik ist. Sie denkt über Ruths von Schicksalsschlägen geprägtes Leben nach.
Ein anderes Beispiel ist die Geschichte einer jungen Frau, die Besuch von ihrem Vater erhält. Die Leser erhalten Einblick in eine sich wandelnde Vater-Tochter-Beziehung.
Der Stuntman Henry, Hauptfigur einer weiteren Geschichte, sehnt sich nach einer Frau, Kindern und einem normalen Leben. Er lernt Manuela kennen und glaubt, seinem Traum ein Stück näher zu sein.
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