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In einem tiefen, dunklen Wald...
 
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In einem tiefen, dunklen Wald... [Gebundene Ausgabe]

Paul Maar , Verena Ballhaus
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
Kleine Prinzessinnen, die verheiratet werden sollen, winzige Königreiche (etwa badezimmergroß), wilde Drachen - Maar spiele mit den Elementen des Märchens und stelle sie auf den Kopf, berichtet hoch amüsiert die Rezensentin Renate Grubert. Auch einen verblüffenden Schluss wisse er zu finden. Außerdem lobt Grubert die "ebenbürtige" Bilder-Handschrift Verena Ballhaus`. Darum sei es auch so erfreulich, dass sich ihre Zeihnungen am Anfang und Ende des Bandes zu einem selbständigen Comic erweiterten.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Eine Geschichte, die uns in die Zeit der Märchen und Abenteuer zurückversetzt. Voller Wortwitz und Ironie erzählt, mit einer Fülle farbiger, teils ganzseitiger Illustrationen. Weil ihr keiner der Bewerber, die um ihre Hand anhielten, gefiel - sie war nämlich nicht nur ziemlich schön, sondern auch ziemlich hochmütig -, kam Prinzessin Henriette-Rosalinde- Audora auf die ungewöhnliche Idee, sich von einem Untier entführen zu lassen. Wenn der König dann ausrufen ließ, dass derjenige, der seine Tochter befreite, sie zur Frau und das halbe Königreich dazu erhalten sollte, würden die mutigsten und schönsten Prinzen von weither kommen. Aber das Untier - vermutlich ein Vegetarier - war überhaupt nicht an der Prinzessin interessiert, sondern nur an den leckeren Pralinen, die sie bei sich hatte. Henriette-Rosalinde-Audora musste sich also mehr oder weniger selbst entführen, wenn ihr Vorhaben gelingen sollte. Und auch sonst lief nicht alles nach Plan. Die Prinzen, die ausgezogen waren, Henriette-Rosalinde-Audora zu befreien, kehrten einer wie der andere unverrichteter Dinge nach Hause zurück. Da beschloss Simplinella, Prinzessin von Lützelburgen, die mehr Verstand als alle Prinzen zusammen und dasHerz auf dem rechten Fleck hatte, ihr Glück zu versuchen - mit Erfolg. Was ihr nicht nur ein halbes Königreich und acht Fässer voller Goldstücke einbrachte, sondern auch das Herz des Kronprinzen von Großburgen, den ein böser Zauber in der Gestalt des Untiers gefangen gehalten hatte. Was aus Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora wurde? Die war natürlich nicht gerade erfreut, von einer Prinzessin »befreit« worden zu sein, musste sie ihre Heiratspläne nun doch erst mal an den Nagel hängen.

Autorenporträt

Martin Seifert spielt seit 1978 am Berliner Ensemble tragende Rollen, u.a. arbeitete er mit den Regisseuren Peter Zadek und Heiner Müller. Er ist aus zahlreichen Spielfilmen (Liebling Kreuzberg, Abgehauen) und Hörspielen bekannt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Unbekannter Einband .
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