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In diesem Sommer [Gebundene Ausgabe]

Véronique Olmi , Claudia Steinitz
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. Juni 2012
Ein Sommerwochenende: Drei Paare treffen sich in einem Ferienhaus in der Normandie, um den 14. Juli zu feiern, wie jedes Jahr. Auf der Terrasse über dem Meer, im Schatten der großen Kiefer zusammen essen; die alten Zeiten beschwören und den jüngsten Klatsch austauschen jetzt, wo alle älter und die Kinder schon bald erwachsen sind, sehnt sich jeder nach der Geborgenheit vertrauter Rituale. Doch in diesem Jahr ist es anders als sonst: Delphine und Denis, die Gastgeber, stehen kurz vor der Trennung; Nicolas und die Schauspielerin Marie versuchen sich durch demonstrative Nähe über seine Depression und das Ende ihrer Karriere hinwegzutäuschen, und Lola hat wieder einen neuen Liebhaber mitgebracht. Und dann taucht noch der rätselhafte junge Dimitri auf. Warum erzählt er jedem eine andere Geschichte? Hat er es auf Jeanne, die Tochter der Gastgeber, abgesehen? Als beide in einer Gewitternacht vermisst werden, machen sich die Erwachsenen in ganz neuen Paarungen auf die Suche.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Verlag Antje Kunstmann; Auflage: 3 (27. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888977762
  • ISBN-13: 978-3888977763
  • Originaltitel: CET-ETE-LA
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.147 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Véronique Olmi zählt zu den bekanntesten französischen Autorinnen; ihre Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. In Deutschland wurde sie u.a. durch »Meeresrand« und »Nummer sechs« bekannt. Zuletzt erschien von ihr »Erste Liebe«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu sehr ausgereizt 14. Juli 2012
Von Eva
Format:Gebundene Ausgabe
An diesem 14. Juli verändert sich im Leben dreier Paare so einiges. Denn zum ersten Mal werden Delphine und Denis, Marie und Nicolas, sowie Lola mit ihrem Liebhaber Samuel ihre Masken fallen lassen und Dinge aussprechen, die sie bisher sorgsam verborgen hielten. An sich eine interessante Ausgangslage. Autorin Véronique Olmi steigt denn auch sehr geschickt in den Roman ein: Sie präsentiert den Lesern in kleinen Häppchen die drei Paare, die - zusammen mit den beiden Kindern von Delphine und Denis sowie deren Freunden - in die Normandie fahren, um dort den französischen Nationalfeiertag zusammen zu verbringen. Was zunächst nach liebgewonnener Tradition aussieht, wird zu einem menschlichen Fiasko. Denn alle sechs Erwachsenen spüren, dass eine unsichtbare Grenze überschritten ist und sie sich nicht mehr hinter der Normalität verbergen können. Der Leser, der das Buch "In diesem Sommer" zur Hand nimmt, weiss um diese Situation. Sie wird ihm bereits im Klappentext angekündigt - und auch, dass Delphin und Denis' Tochter Jeanne in einer Gewitternacht verschwinden wird. Das weckt entsprechende Erwartungen.

Leider gelingt es Véronique Olmi nicht, das Tempo, das sie durch die anfänglichen Kurzsequenzen in die Geschichte hinein bringt, zu halten. Je intensiver die Autorin das Thema auswalzt, desto weniger Spannung vermag sie zu halten. Olmi reizt die Story bis zum letzten Detail aus und verspielt damit die anfängliche Leichtigkeit. Die Beziehungsdramen, die sich zwischen den Paaren abspielen und ihre sich langsam verändernde Haltung zu den übrigen Beteiligten, werden zunächst etwas ermüdend, dann langweilig. Erst kurz vor Ende, mit dem Verschwinden Jeannes, kommt noch mal für einen Moment Spannung auf. Doch auch diesen Spannungsbogen vermag Olmi nicht voll aufrecht zu erhalten, er sinkt in sich zusammen und die Geschichte dümpelt ihrem Ende entgegen.

Es ist schade, dass die hoffnungsvollen Ansätze nicht über den ganzen Roman hinweg gehalten werden konnten. So legt Véronique Olmi hier höchstens Mittelmass vor und vergibt die Chance, einen feinfühligen Beziehungsroman zu präsentieren. Auf 260 Seiten werden zu viele Wiederholungen serviert, um dem Ganzen einen tiefsinnigen Charakter zu verleihen. Zwar sind die jeweiligen Dramen, die sich um alle sechs Personen in ihrer Individualität ranken, durchaus dazu geeignet, ein spannendes Beziehungschaos anzurichten, doch da bietet Olmi leider zu wenig, um dies auch wirkunsvoll zu inszenieren.

So bleibt "In diesem Sommer " letztlich ein nettes Lese-Erlebnis, wenn auch mit deutlicher Tendenz zur Langeweile.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Gesellschaft - krank wie eine alte Kiefer 23. September 2012
Von Turu
Format:Gebundene Ausgabe
Denis und Delphine sind zu Reichtum gekommen und haben sich mit den Jahren auseinander gelebt. In der Normandie besitzen sie ein gemütliches Haus, in dem sie seit Jahren mit Freunden und ihren zwei Kindern im Schatten einer alten Kiefer, die alle lieben, das Wochenende zum 14. Juli verbringen. Der Ablauf dieses Wochenendes ist stets geprägt von bestimmten Ritualen, die ein Garant für das Gelingen eines gemütlichen fröhlichen Zusammenseins sind. Es soll so sein wie immer, das ist der Wunsch aller. Doch obgleich die Rituale die gleichen bleiben, haben sich die Teilnehmer dieser Gesellschaft verändert. Da sind zum einen die erwachsenen Kinder Alex und Jeanne, die dieses Mal mit je einem Freund anreisen, dann das sich verliebt gebende Ehepaar Marie und Niclas sowie die bindungsunfähige Lola, die regelmäßig mit einem neuen Liebhaber zu diesem Treffen anreist. Sie alle haben Probleme, die sie hier an diesem Wochenende vergessen wollen. Niclas leidet unter Depressionen, über deren Ursache er mit Marie nicht spricht. Marie, eine alternde Schauspielerin, kämpft gegen das Alter und die Pfunde. Lola, die Bindungsunwillige, trägt schwer an ihrer Vergangenheit und Samuel, ihr Begleiter, möchte unbedingt dazugehören. Als in diese Runde Dimitri tritt, ein junger Mann, der Jeanne Avancen macht, gerät das Gefüge aus der Balance. Nichts wird an und nach diesem Wochenende sein, wie es immer war. Der Titel des Buches von Véronique Olmi „In diesem Sommer“ lässt auf eine leichte Sommerlektüre schließen. Während sie eine Idylle mit Meeresrauschen und gemütlichem Beisammensein im Garten unter der alten, Schatten spendenden Kiefer zeichnet, lässt die Autorin den Leser hinter die Fassade der Protagonisten blicken und erkennen, dass diese nichts als Probleme haben.. Delphine, die zu Beginn des Romans mein Mitgefühl weckte, entpuppt sich als eine kalte, frustrierte, egoistische Ehefrau und Mutter. Voller Vorurteile lehnt sie Dimitri und auch Jeannes Freundin Rose schon bei der ersten Begegnung ab. Einfühlsam bringt die Autorin dem Leser Denis nahe, der trotz seines finanziellen Erfolges ungeliebt und unglücklich ist. Wie eine Art Katalysator wirkt Dimitri in dieser Gesellschaft. Dieser junge Mann bleibt uns fast unbekannt, aber seine Funktion erfüllt er, bevor er wieder verschwindet, indem er Bewegung in dieses ohne ihn starre Gefüge von Ritual, Kompromiss und Verdrängung bringt. Lola vertraut ihm ihr innigstes Geheimnis an, Niclas stellt sich durch ihn seinen Schuldgefühlen und Jeanne gibt sich ihm hin. Obgleich dieser Roman unterhaltsam ist, ist er nicht als leichte Sommerlektüre zu empfehlen. Er verdeutlicht neben der beschriebenen Einsamkeit ein in unserer Gesellschaft weit verbreitetes Phänomen: das der Sprachlosigkeit. Würden Denis und Delphine die richtigen Worte finden, hätte ihre Ehe vielleicht eine Chance. Der Roman könnte auch dazu anregen, über eigene Beziehungsmuster nachzudenken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Sommer ohne Spannung 18. Juli 2012
Von Sarah O. TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Véronique Olmi erzählt in ihrem Roman "In diesem Sommer" die dramatische Geschichte dreier Familien, die sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben befinden. Mich konnte sie damit leider nicht vollständig überzeugen.

Zuerst zum Inhalt: Delphine und Denis besitzen ein Ferienhaus am Strand in der Normandie. Dort verbringen sie jedes Jahr mit ihren Kindern und ihren Freunden, dem Ehepaar, Marie und Nicolas, beide über 50, und der einige Jahre jüngeren Lola, die jedes Jahr einen neuen, jungen Liebhaber mitbringt, den französischen Nationalfeiertag. Doch in diesem Jahr will die gewohnte Routine sich nicht einstellen. Delphines und Denis' Ehe ist am Ende, Marie ist arbeitslos und bekommt als Schauspielerin nur noch Angebote als Großmutter, Nicolas hat gerade erst eine schwere Depression überstanden und Lola kämpft mit eigenen Erinnerungen, während ihr 12 Jahre jüngerer Freund Samuel es ernster meint, als ihr bewusst ist.

Die Autorin beginnt ihren Roman mit einer sehr eindringlichen Atmosphäre und einer hohen Geschwindigkeit, die insbesondere durch die kurzen Kapitel erzeugt wird und den Leser sprunghaft von einem Schicksal ins nächste reißt. Leider ebbt das Tempo mit der Zeit ab, wodurch die Handlung jeden Schwung verliert und leider keine Spannung mehr aufbauen kann. Die Wendepunkte, an denen sich die sechs Protagonisten in ihrem Leben befinden, sind zwar gut ausgearbeitet, werden aber von jedem einzelnen einfach zu ausladend durchdacht, was das ganze teilweise zu melodramatisch erscheinen ließ. Handfeste Gespräche gibt es kaum, der Roman baut eher auf Gedanken, Geheimnissen und Andeutungen auf.

Zwar sind einige der subtilen Motive, wie etwa die kranke Kiefer im Garten des Ferienhauses, gut gewählt, die Autorin neigt aber für meinen Geschmack zum Überdramatisieren und sinnlosen Wiederholen. Sie schreibt viel, sagt wenig und verliert dadurch die Spannung und die Intensität der Handlung. Eine Nebenhandlung mit dem jungen Dimitri und Delphines Tochter fand ich zu guter Letzt recht deplatziert. Die Charaktere sind allerdings stark gezeichnet und konnten mich überzeugen. Die einzelnen Facetten werden gut ausgearbeitet, die einzelnen Persönlichkeiten sind nachvollziehbar und vielschichtig.

Das Ende der Geschichte hat mir auf der einen Seite zwar gut gefallen, auf der anderen Seite wurde ich das Gefühl nicht los, dass die Handlung nicht zu Ende geführt wurde und die Lösungen am Ende bei all den Zweifeln in den Gedanken der Protagonisten aus dem Nichts kamen. Alles löst sich recht einfach, ohne große Spannungen, sodass am Anfang bei mir der Eindruck bleibt, eine zwar gute, charakterlich starke Geschichte gelesen zu haben, von der allerdings leider rein gar nichts übrig bleibt und die zu zwei Dritteln völlig überzogen dargelegt wurde, verglichen mit dem banalen Ausgang.

Sprachlich hat mir der Roman besser gefallen. Es liest sich gut, aber nicht anspruchslos. Die Autorin spielt mit der Sprache, beschreibt atmosphärisch sehr dicht und erzeugt eine sehr passende, leicht bedrückende Stimmung.

Fazit: Eine Geschichte über den Wendepunkt im Leben ihrer Protagonisten, die bei mir nicht über das Prädikat "ganz nett" hinauskommt, obwohl sie gerade am Anfang und durch die starken Charaktere durchaus das Potential für mehr hatte. Leider verliert sich die Spannung und das Ende wirkt nichtig. Schade. 3 von 5 Sternen.
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Vor 1 Monat von exquistus veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen In diesem Sommer
Drei befreundete Paare treffen sich, wie jedes Jahr am 14. Juli, in der Normandie im Haus von Denis und Delphine, um gemeinsam den Nationalfeiertag zu begehen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Philo veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen enttäuschend
Das Buch beginnt aus meiner Sicht wirklich stark.
Die Figuren sind schön gezeichnet und haben den nötigen Tiefgang, die kurzen Kapitel mit den wechselnden... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S. Keil veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen enttäuschend und deprimierend
Inhalt:
Drei befreundete Paare, treffen sich, wie jedes Jahr, am 14. Juli in einem Ferienhaus, um dort gemeinsam zu feiern. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von K.W. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wiederkehrende Sommer-Rituale?
Zum Inhalt:
Drei Paare verbringen seit sehr vielen Jahren immer zusammen ein langes Wochenende um den 14. Juli in der Bretagne am Meer. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Waba veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wie jeden Sommer ...
Schon seit Jahren treffen sich Denis und Delphine mit ihren Freunden Nicolas, Marie und Lola in ihrem Ferienhaus am 14. Juli. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von eMil veröffentlicht
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Diese Buch zu lesen war doch düsterer, als ich es erwartet habe. Drei Paare treffen aufeinander und in diesem Sommer schäumen ihre Emotionen über. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von C. Voigt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen In diesem Sommer
Delpine und Denis, ihre Kinder Alex und Jeanne, das befreundete Ehepaar Nicolas und Marie sowie Freundin Lola mit ihrem diesjährigem Lover Samuel pflegen eine jahrelange... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von anyways veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Viel Wirbel um Nichts...
Es ist ein schwieriges Buch, das uns Véronique Olmi 'in diesem Sommer' präsentiert. Die von außen so unscheinbare Lektüre weist besonderen Tiefgang auf, der... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Lauscher veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Dieses Jahr ist alles anders
In einem Haus in der Normandie treffen sich drei Paare seit mehreren Jahren immer am 14. Juli um den Feiertag gemeinsam zu zelebrieren. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Ninchen1809 veröffentlicht
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