| ||||||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt In die Wildnis: Allein nach Alaska gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,95 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Krakauer zitiert Wallace Stegners Schriften über einen jungen Mann, der in den dreißiger Jahren auf ähnliche Weise in der Wüste von Utah verschwand. "Mit 18 sah er sich in einem Traum [...] durch die romantischen Einöden dieser Welt wandern. Kein Mann, in dem noch die Essenz der Jugend fließt, hat diese Träume jemals vergessen." In die Wildnis zeigt uns, daß McCandless zwar extrem, keineswegs aber einmalig war.
Der Autor macht den Eremit zu einem von uns -- etwas, das McCandless selbst nie schaffte. Am Ende des Buchs ist McCandless nicht mehr einfach ein Zeitungsausschnitt, sondern eine sympathische, seltsam anziehende Persönlichkeit. Ob er nun "ein mutiger Idealist oder ein leichtsinniger Idiot" war -- Sie werden Christopher McCandless nicht so schnell vergessen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Nach und nach kommt heraus, dass Christopher Mc Candless zwar ein hoffnungsloser Romantiker und Zivilisationskritiker war, nicht aber - wie ihm von vielen nach seinem Tod vorgeworfen wurde - ein weltfremder Spinner, der von einer Todessehnsucht getrieben wurde. Ein Freund des Toten merkte an, dass Mc Candless im falschen Jahrhundert geboren wurde, da er sich nach einer Wildnis sehnte, die längst nicht mehr existiert. Auch diese Tatsache wurde dem glühenden Verehrer von Tolstoi, London und Thoreau letztlich zum Verhängnis.
Obwohl man als Leser auf der einen Seite über das Verhalten Mc Candless' nur den Kopf schütteln kann, muss man auch seine Lebensweise, die nichts mehr verabscheute als Oberflächlichkeit, anerkennen, ja sogar bewundern. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass einen das Schicksal des jungen Mannes und das seiner Familie, die sehr unter dem Verschwinden des Sohnes zu leiden hatte, sehr nahe geht.
Jon Krakauer versteht es meisterlich, das Leben von Christopher Mc Candless ohne übertriebene Sentimentalität zu beschreiben. Dabei zieht der Journalist und begeisterte Bergsteiger immer wieder Parallelen zu jenen, die ähnlich dachten und handelten wie Mc Candless. Hin und wieder streut Krakauer auch autobiographische Erlebnisse ein, denn auch er selbst hatte, als er in diesem Alter war, einiges mit Mc Candless gemeinsam, was wohl auch erklärt, weshalb gerade dieses Thema Krakauer nicht losgelassen hat.
"In die Wildnis" hätte man nicht besser schreiben können. Das Buch liest sich flüssig und ist spannender als jeder Roman, so dass man die 300 Seiten in Windeseile verschlungen hat. Mich persönlich hat bereits Krakauer's Everest-Drama "In eisige Höhen" sehr fasziniert und auch dieses Buch hat mich gefangen genommen und sehr gerührt.
Absolut empfehlenswert (nicht nur für Abenteuerfreaks)!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|
|
|