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In den eisigen Tod: Robert F. Scotts Expedition zum Südpol
 
 
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In den eisigen Tod: Robert F. Scotts Expedition zum Südpol [Gebundene Ausgabe]

Diana H. Preston , Sylvia Höfer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eines der besten Bücher über das Scheitern am Südpol.« (NZZ am Sonntag, 27.11.2011 )

»Der Leser wird diese Geschichte nicht so schnell vergessen, nicht nur wegen des ergreifenden Überlebenskampfs und des absurden, durch den damaligen übersteigerten Nationalismus angeheizten Wettkampfs.« (Neue Zürcher Zeitung, 14.12.2011 )

»Welch wunderbare Weihnachtslektüre.« (Die Welt )

Kurzbeschreibung

Sie hatten kaum eine Chance. Ihre neuartigen Motorschlepper versagten nach kurzer Zeit in der beißenden Kälte. Auch die Ponys erwiesen sich schnell als für die Antarktis ungeeignete Lasttiere. Deshalb zogen sie ihre Schlitten selbst durch die lebensfeindliche Eiswüste. Robert F. Scott und seine vier Begleiter, tragische Helden des zwanzigsten Jahrhunderts, geschlagen im Wettlauf zum Südpol. Nach einem dreitausend Kilometer langen Weg trennte sie nur ein Tagesmarsch von einem Lebensmitteldepot. Doch die Kräfte waren verbraucht, und tagelang tobte ein Schneesturm.

Wie der Untergang der Titanic zählt das Scheitern von Scotts Expedition zu den großen Tragö-dien des beginnenden Jahrhunderts. Sie haben bis heute nichts von ihrer Dramatik eingebüßt. Doch anders als die Titanic, die als Ikone der Ingenieurskunst im Nordatlantik versank, weisen Scotts Abenteuer und Tod auf uralte Menschheitsmythen. Die Herausforderung durch das Unbekannte, sportlicher Wettstreit und die Ehre des Vaterlandes ließen die fünf Engländer ihr waghalsiges Unterfangen beginnen. Mit großem psychologischem Gespür für die Abenteurer und ihre Frauen, die ihre Männer in den letzten weißen Fleck des Globus ziehen ließen, erzählt Diana Preston diese fesselnde Geschichte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
IN DEN EISIGEN TOD von Diana Preston thematisiert die traumatische Expedition von Robert F. Scott zum Südpol der Erde, um vor Roald Amundsen dort zu sein. Jeder weiß was geschah, er kam nur als Zweiter am Südpol an und auf dem Rückweg, die Niederlage noch vor Augen kam es zur Katastrophe. Die gnadenlose und unbarmherzige Natur forderte von den Expeditionsteilnehmern den höchsten Preis, ihr Leben. IN DEN EISIGEN TOD von Diana Preston ist ein weiteres Buch zum Thema, da sich der 100. Jahrestag der Entdeckung des Südpoles am 14. Dezember 2011 nähert. Wer Eis und Schnee spüren möchte, wem die Kälte die Sprache verschlägt und wer dem Tod in die Augen blickt - versteht die eindringlichen Worte der Autorin zum Leben und Sterben des Robert F. Scott - seine Person auf ewig unvergessen, ein tragischer Held der Forschungsexpeditionen.

Es sind gerade solche Geschichten die man immer wieder lesen kann, vor einiger Zeit las ich ein Buch aus dem MARE Verlag, das diese Reise unter der Maßgabe von Amundsen thematisierte, immer wieder war ich fasziniert von der Dramatik und der Endgültigkeit mit der sich Scott den Tatsachen stellte.

Hätten Sie Proben des Gesteins mitnehmen sollen? War die Plackerei die Schlitten selbst zu ziehen nicht zuviel? Wurde die grimmige Kälte der Antarktis ihnen am Ende nicht doch zuviel? Viele Wenns und so fragt es auch die Autorin Diana Preston am Ende des Buches: Wenn, Wenn, Wenn...

Scott war ein Verlierer, aber haben wir Underdogs nicht gern? Er war halt nicht der Erste am Süd-Pol, doch sein Tod für die Sache machte ihn quasi unsterblich.

Was bringt uns das Buch IN DEN EISIGEN TOD von Diana Preston? Es zitiert Originalquellen und Tagebücher, beschreibt die Schönheit des Eises facettenreich und baut die Geschichte die mit dem Tod von Scott endet so geschickt auf, das man bis zum Ende hofft Scott und seine Männer kämen durch.

Diese Expeditionen wecken etwas in uns, das Abenteuer, die Jagd auf das Unbekannte, das Neue - Entdecker haben es heutzutage schwer, fast alles scheint entdeckt - dies war damals noch ein wenig anders.

Ein Kopf an Kopf Rennen mit den Norwegern, die schon am Nordpol schneller gewesen waren und nun am Südpol die Entscheidung... Wir erfahren in dem Buch IN DEN EISIGEN TOD von Diana Preston so viele Details, als wären wir ein Teil der Gruppe um Robert F. Scott. Ob es der vergessene Union Jack ist, den ausgerechnet ein Norweger ihnen auf Skiern hinter her bringt oder ob es die Information ist, das Robert F. Scott fast sein gesamtes Privatvermögen in diese Expedition steckte.

IN DEN EISIGEN TOD von Diana Preston ist ein fesselndes und sehr spannendes Buch über eine Gruppe und einen Mann die man einfach gern haben muss, wenn man ihre Geschichte liest - für die, welche in den Tod gehen, schlägt doch immer noch unser Herz - es ist wohl die Aussichtslosigkeit ihres Tun und Handelns die es bemerkenswert machen.

Ein Buch das lange nachwirkt!

Sehr empfehlenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es sollte zum Triumphzug für die Wissenschaft werden, ein Symbol für die Macht der Briten, nicht zuletzt auch zum Wohl und Ruhm seines Initiators Robert F. Scott beitragen: Die Entdeckung des Südpols. Der Kontinent Antarktika war seit jeher ein mystisches Ding. Erste kryptische Berichte von Ureinwohnern Feuerlands, von frühen Seefahrern gaben Anlass zum Fabulieren. James Cook berührte als erster das Packeis des Kontinents. Wal- und Robbenfänger machten sich auf den Weg nach Süden, um neue Fanggründe zu erobern. Schließlich versuchten auch wissenschaftliche Forschungs-Expeditionen die Landmasse dingfest zu machen.

Um das Jahr 1900 wurden die Briten wieder aufmerksam auf den Kontinent am anderen Ende der Welt. Zwar hatte das Königreich seinen Ruf als größte Seemacht der Welt verspielt, dennoch waren sie in Zweigen wie Militär und Wissenschaft führend. Und die "Royal Geographic Society" war es auch, die die ersten Südpol-Expeditionen der Neuzeit finanzierte. Pikanterweise bekamen zunächst norwegische Forscher Finanzspritzen der ehrenwürdigen Gesellschaft. Das passte manchem nicht, von einer Lobby wurde ein britischer Entdecker gesucht. Er sollte jung sein, voller Drang, Mut, Stärke und Entschlossenheit, aber auch geistige Flexibilität besitzen, um ein solches Unternehmen zu wagen. In Robert Falcon Scott fanden die britischen Patrioten "ihren" Mann.

Auf einer ersten Antarktika-Reise 1902/1903 kann Robert F. Scott das in ihn gesetzte Vertrauen rechtfertigen. Schließlich wurde er 1910 zur verhängnisvollen zweiten Exkursion Richtung Süden geschickt. Ziel war die geografische Erforschung und Entdeckung des magnetischen Südpols. Was die Situation verschärfte, war ein Telegramm, dass der Norweger Roald Amundsen von Madeira aus abschickte. Eigentlich sollte er den magnetischen Nordpol suchen, doch gelang dies Robert Edwin Peary im April 1909, so dass er kurzfristig seine Route änderte. In einem Telegramm an Scott schrieb er lakonisch: "Fahre nach Süden, Amundsen" - der Wettlauf ist damit eröffnet. Scott setzte auf Pferde und Maschinen, Amundsen auf Schlittenhunde und Skier. Die britischen Maschinen versagten in der bestialischen Kälte, die Ponys taugten in der unwirtlichen Gegend ebenfalls nicht. Die Männer zogen ihre Schlitten selbst. Die unmenschlichen Strapazen hielt der literarisch begabte Robert F. Scott in seinem Tagebuch fest. Zum Beispiel die Entmutigung als sie am Südpol ankamen und hier die vier Wochen zuvor von Amundsen gehisste norwegische Flagge entdecken müssen.

Autorin Diana Preston vermengt in ihrem fesselnden Buch "In den eisigen Tod" geschickt Fakten mit Tagebucheinträgen von Scott und fügt eine mitreißende psychologische Komponente hinzu. Als Leser verschlingt man diese Lektüre einer Gruppe von Abenteurern, die nach einem veralteten Ehrenkodex einen weißen Flecken von der Landkarte zu tilgen versuchten und dabei umkamen. Oder wie es die Autorin beschreibt: "Die Briten hegen schon lange eine Vorliebe für tapfere Verlierer und heroische Versager."
Fröstelnde Spannung pur!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nirvanche
Format:Taschenbuch
Nachdem ich das Buch von Roland Huntford Scott und Amundsen gelesen hatte, dachte ich, dass Scott wirklich einfach nur naiv, faul und in keinster Weise mit Amundsen zu vergleichen wäre. Neugierde ließ mich auch mal die Sache von der anderen Seite her betrachten. Scott war einfach mit der Führung dieser Expedition überfordert. Seine Neigung zu zuviel Gefühl und vor allem auch vorschnellen Entscheidungen brachte ihn und seine vier Gefährten letztlich ums Leben. Ihm kann man im Grunde keinen Vorwurf machen, denn er war halt so. Für Polarfüchse, die den Dingen auf den Grund gehen wollen ist dieses sehr informative und gleichzeitig spannende Buch nur zu empfehlen! Zum Schluß macht Diana Preston eine Erörterung warum die Expedition scheiterte. Diese ist auch sehr aufschlussreich, da sie auf der Grundlage des heutigen Wissens geschieht. Absolut lesenswert!!
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