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Produktinformation
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Regisseur Frank Capra hat in den 30er Jahren, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, keine Kosten und Mühen gescheut, Hiltons paradiesische Vision auf die Leinwand zu bannen. Dabei strapazierte Capra nicht nur den Geldbeutel von Columbia Pictures, sondern auch die Geduld des Produzenten Harry Cohn. Wie dem auch sei, das Ergebnis ist magisch: Glitzernd, verführerisch, vielleicht auch ein bisschen naiv, das Werk eines wahren Idealisten (verständlicherweise gewann der Film den Oscar für seine spektakuläre Ausstattung).
Capras Held ist ebenfalls ein Idealist. Ronald Colman, großartig und eloquent wie nie, spielt einen klugen Diplomaten, dessen Flugzeug in den tibetanischen Schneefeldern abstürzt. Die Überlebenden werden in das sagenhafte Shangri-La geführt, wo sie mit der Einladung ringen, für immer dort zu bleiben. Die junge Jane Wyatt spielt die Frau, die Colman liebt, aber H.B. Warner als der gutmütige Chang und Sam Jaffe (perfekt auf alt geschminkt als weiser Lama) hinterlassen einen wesentlich nachhaltigeren Eindruck. Einige Jahre kursierte der Film in einer stark verfremdeten Form. Die vorliegende Version wurde so überarbeitet, dass sie so nah wie möglich an Capras Originalschnitt heranreicht. Das Musical-Remake von In den Fesseln von Shagri-La, das mit großem Budget 1973 produziert wurde, geriet dagegen zum Megaflop. --Robert Horton
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Für die auf DVD gebotene restaurierte Fassung kann man dem AFI gar nicht dankbar genug sein. Anders als z.B. bei Orson Welles vergewaltigtem Meisterwerk "The Magnificent Ambersons" ist hier eine Rekonstruktion gelungen, die den Geist des Werks erhält und dem Zuschauer ein weitgehend ungetrübtes Filmerlebnis bietet. Die wenigen Szenen, in denen die Dialoge über Standbildern gesprochen werden (weil die Bilder verschollen sind), können den Erzählfluß nicht brechen, die Bildqualität ist durchweg mindestens ordentlich. Einige erhaltene Schnipsel des Originalnegativs allerdings lassen erkennen, welch ein grandioser Augenschmaus die Ursprungsversion gewesen sein muß. Der Ton ist gut verständlich, selbst die deutsche Synchronisation scheint in Ordnung zu sein (nach Stichprobe). Die Ausstattung der Scheibe ist ebenfalls vorbildlich.
Zum Film: Es ist erstaunlich, wie angenehm es ist, einen Film zu sehen, der nicht 3 Schnitte pro Sekunde aufweist und dessen Story einen fesselt, egal wie pappmascheeig die Kulissen, wie theaterfundus-a-like die Kostüme oder gemalt die Hintergrundbilder sind. Es muß also gar nicht sein, so realistisch wie möglich einen Flugzeugabsturz zu zeigen: Es reicht völlig, ein kleines Modell in einen Styroporhaufen zu schmeißen. Daß es eine Zeit gab, in der Filme sich auf die Story und auf die Schauspieler verlassen mußten ist ein großes Glück, denn dadurch gehen uns noch lange nicht die wirklich schönen Filme aus...wenn diese wie hier geschehen in einer restaurierten Fassung auf DVD erscheinen.
Klar, der hohe Lama als westlicher Christ, die christliche Lehre als Utopie einer heilen Welt, die überragende weiße Rasse, die den tibetanischen Eingeborenen "Guten Abend, gute Nacht" singen läßt um ihn zum zivilisierten Wesen zu erziehen...daran muß man tatsächlich vorbeisehen. Warum? Der Film ist von 1937, das Buch von 1933: Tibet ist ein Sinnbild, keine echte Beschreibung. Hilton hätte auch das Hochland der Anden nehmen können oder die Antarktis. Wichtig ist, daß er eine für damalige Verhältnisse völlig unbekannte, möglichst geheimnisvolle Gegend brauchte, in die er seine Utopie von Shangri-La einbetten konnte. Tibet erfüllte damals halt alle Vorraussetzungen. Keiner kannte es, man wußte, daß es dort eine Tradition der Weisheitslehre gab, deren Oberhaupt, der Lama, angeblich ewig lebt (wie wir inzwischen wissen, weil er sich immer weiter inkarniert) und weil es damals absolut undenkbar war, daß sich jemals irgendjemand in einem absehbaren Zeitraum dorthin verlaufen würde. Es geht also gar nicht um die korrekte geografische, ethnische oder religiöse Darstellung von Tibet und dem tibetischen Buddhismus. Unter dieser Grundvorraussetzung ist der Film eine traurige Utopie und eine Erinnerung daran, wovon man nach dem Ende des 1. Weltkriegs träumen konnte. Traurig, wenn man weiß, daß kurz darauf der 2.Weltkrieg die ganze Welt veränderte. Gerade das macht den Film sehenswert: Es gibt viel zu wenig Möglichkeiten, herauszufinden, was vor dem 2 Weltkrieg alles an Ideen und Konzepten im Umlauf war. Dieser Film ist eine. Er gibt Einblick in das Denken einer Generation, die unsere Geschichte noch nicht erlebt hat, und das allein ist schon extrem spannend.
I doubt that they could have picked any better actors for the parts. These actors fit the time and surroundings and were actually believable in the characters they played. A later remake of this movie was o.k. But just did not have the presence of these actors.
Now the DVD features:
Digitally remastered Audio & Anamorphic Video
Production Notes
Restoration Before and After Comparison
Three Deleted Scenes
Photo Documentary with narration by Historian Kendall Miller
Many more
By the way I personally enjoy watching and re-watching this movie.
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