Gleich 3 Fälle beschäftigen Privatdetektiv Georg Wilsberg. Eltern deren Teenietochter ausgerissen ist, ein Discobetreiber der bestohlen wurde und ein ehemaliger Bekannter von Wilsberg, dessen Freundin nach einem handfesten Streit untergetaucht ist, angagieren den Ermittler. Viele unangenehme Überraschungen, eine Tote und allehand Schläge auf den Kopf warten auf Wilsberg.
Trotz der 3 paralel verlaufenden Fälle verzettelt sich Kehrer bei der Konstruierung seiner Geschichte nicht und treibt vor allem die Handlung von 2 Ermittlungen gekonnt voran. Daß am Ende alle Vorkommnisse im weiteren Sinn doch irgedwie zusammenhängen versteht sich fast von selbst und wird durch den Autor auch glaubwürdig in Szene gesetzt.
Die Entwerfung der Charakteren und der Handlungsathmosphäre ist sehr gut gelungen und es macht Freude den "Ich"-Erzähler, Privatdetektiv Wilsberg, bei seinen erlebnisreichen Ermittlungen zu begleiten. Leerlauf bleibt in diesem Buch erfreulicherweise ein Fremdwort.
Fazit: Unterhaltsame und gute Krimistory gepaart mit viel Witz und Humor lassen diesen Detektivroman zu einer kurzweiligen Leseunterhaltung werden, die allerdings aufgrund ihrer gerademal 141 Seiten Länge nur von kurzer Dauer ist.