An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

 
 
 

Kostenlos testen

Jetzt kostenlos reinlesen

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Jeder kann Kindle eBooks lesen - auch ohne Kindle-Gerät - mit der gratis Kindle Lese-App für Smartphones und Tablets.
In Zeiten des abnehmenden Lichts: Roman einer Familie
 
Größeres Bild
 

In Zeiten des abnehmenden Lichts: Roman einer Familie [Kindle Edition]

Eugen Ruge
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (157 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 9,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein pulsierendes, vibrierendes, aufregend lebendiges Werk von enormer gestalterischer Phantasie, außergewöhnlich mitfühlend und vor allem von scharfem und erhellendem Witz. Es zeigt uns, dass aus den Trümmern des Ostblocks etwas erwachsen ist, das die Kraft hat zu überdauern: die Kunst dieses Buchs, das die Mauer eingerissen hat zwischen dem russischen Epos und dem großen amerikanischen Roman. (The New York Times)

Die Bögen wie von Thomas Mann, aber sehr viel komischer. (Sunday Telegraph, London)

Ein großes Buch. (Le Figaro, Paris)

So gut, so komisch, so zupackend, so grausam wirklichkeitsnah ist Ruges politisch-unpolitischer, herzzerreißender Realismus, der Thomas Mann mit den Simpsons kurzschließt unter dem Zähnknirschen ganzer Generationen. Seine Aufrichtigkeit ist trügerisch sanft, noch das lauteste Gelächter ist durchdrungen von stiller Trauer - ein sehr lustiges, sehr ernsthaftes und außergewöhnliches Debüt. (Irish Times, Dublin)

Ein einzigartiger und beschwörender Roman. (Boston Globe)

Unprätentiös, präzise und glaubhaft, mit einem unverwechselbar subtilen Humor. (El País, Madrid)

Eine grandiose Familienchronik. (De Morgen, Brüssel)

Überragend. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Kurzbeschreibung

Von den fünfziger Jahren über das Wendejahr 89 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends reicht dieser Roman einer Familie. Im Mittelpunkt drei Generationen: Die Großeltern, noch überzeugte Kommunisten, kehren aus dem mexikanischen Exil in die junge DDR heim, um dort ihren Anteil am Aufbau der neuen Republik zu leisten. Ihr Sohn, als junger Mann nach Moskau emigriert und später in ein sibirisches Lager verschleppt, tritt die Reise vom anderen Ende der Welt, dem Ural, an. Er kehrt mit seiner russischen Frau zurück in eine Kleinbürgerrepublik, an deren Veränderbarkeit er weiterhin glauben will. Dem Enkel wird die Wahlheimat von Eltern und Großeltern indes zusehends zu eng – bis er, ausgerechnet am neunzigsten Geburtstag des Patriarchen, in den Westen geht. Die Strahlkraft der politischen Utopie scheint sich von Generation zu Generation zu verdunkeln: Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.
Ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte, ein Deutschlandroman voll überraschender Wendungen und Details: groß durch seine menschliche Reife, seine Genauigkeit, seinen Humor.

«Überragend ... eine faszinierende Innensicht der DDR.» Felicitas von Lovenberg, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Eugen Ruge «glänzt durch einen szenisch zugespitzten und ausgereiften literarischen Stil, orchestriert von zahlreichen, den Erzählfluss kunstvoll ausbremsenden energischen Doppelpunkten und Parenthesen... ein lebenskluger Roman». Iris Radisch, DIE ZEIT

«Seine Figuren haben Bestand jenseits der Zeiten. Und vielleicht erzählt er gerade deshalb mehr von der DDR und den Nöten des Lebens als all die Bücher, die sich an den Ideologien und an der harten Wirklichkeit abarbeiten. Die Zeit ist reif für diesen unverstellten, humorvollen und einfühlsamen Blick.» Jörg Magenau, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

«Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft ... Meisterlich.» Andreas Isenschmid, 3SAT-KULTURZEIT

«Weder mit einer Nach-Wende-Ironie noch mit einem dissidentischen Furor erzählt, sondern gelassen, umsichtig, souverän ... Ein Roman, der die DDR wirklich hinter sich lässt.» Dirk Knipphals, DIE TAGESZEITUNG

«Das eigentliche Wunder dieses Romans besteht aber darin, wie er jeder seiner Figuren Gerechtigkeit widerfahren lässt, in einer präzisen, unprätentiösen Sprache, die ganz auf Beobachtung setzt, die Bedeutung der Dinge, auf Gerüche, Gesten. (…) Es gibt nicht den geringsten Grund, der DDR als Staat hinterherzutrauern, aber es gibt eine Menge Gründe, das gelebte, das geglückte oder vergeudete Leben mit feinem schwarzem Humor zu erzählen.» Michael Kumpfmüller, DIE WELT

«Im Hintergrund schwingt die Weltgeschichte mit: Mauerbau, Restalinisierung, Perestroika, Wende. Wilde Zeiten. Eugen Ruge geht in seinem Roman nicht in die Breite, er geht in die Tiefe.» Sophia Ebert, KULTUR SPIEGEL

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2011.

Über den Autor

Eugen Ruge, 1954 in Soswa (Ural) geboren, studierte Mathematik an der Humboldt-Universität und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Seit er 1988 aus der DDR in den Westen ging, ist er hauptberuflich fürs Theater und für den Rundfunk als Autor und Übersetzer tätig. Für seine dramatischen Arbeiten erhielt Eugen Ruge den Schiller-Förderpreis des Landes Baden-Württemberg; 2009 wurde sein erstes Prosamanuskript In Zeiten des abnehmenden Lichts mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet; für den daraus entstandenen Roman erhielt er den Aspekte-Literaturpreis und den Deutschen Buchpreis 2011.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

ARRAY(0xab5018ac)