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In Teufels Küche: Ein Restaurantkritiker packt aus [Gebundene Ausgabe]

Jörg Zipprick
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. Januar 2012
Der bekannteste investigative Restaurantkritiker Europas blickt in die Töpfe der Sterneküche und auf den Hype, den Köche ums Kochen machen. Der "Schlächter der Köche" wird er in Italien genannt: Restauranttester Jörg Zipprick hat 20 Jahre lang hinter die Kulissen der Spitzengastronomie geschaut. Er erzählt von interessanten Begegnungen mit berühmten Köchen wie Frédy Girardet oder Eckart Witzigmann, exquisiten Menüs und Gourmet-Restaurants, die fast keiner kennt. Aber er wird auch da konkret, wo alle anderen schweigen: beim Niedergang der Sterne-Küche. Große Köche, die beste Zutaten versprechen, kaufen drittklassige Ware oder tricksen ihre Gäste aus: Rotzunge wird als Seezunge serviert, Abfälle werden als Stopfleber verkauft, veredelt wird mit glutamathaltigen Gewürzmischungen. Während ein Koch früher ein guter Handwerker war, muss er heute ein Medienprofi sein, der Kochen vielfach nur noch vorspielt. Auch die Rolle des Restaurantkritikers nimmt Jörg Zipprick kritisch aufs Korn. Heute ist man nicht mehr kundiger Vorkoster, sondern Claqueur gernegroßer Herdmeister, bei denen Private Equity Fonds eingestiegen sind, die als Anzeigenkunden auf die Berichterstattung Einfluss nehmen wollen. Trotzdem gibt es sie noch, die wirklich erstklassige Gourmet-Küche, die nicht immer teuer sein muss. Jörg Zipprick verrät in dem Buch auch, wo man sie findet.

Wird oft zusammen gekauft

In Teufels Küche: Ein Restaurantkritiker packt aus + Kochen ist Krieg!: Am Herd mit deutschen Profiköchen
Preis für beide: EUR 29,98

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: 3 (19. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821865245
  • ISBN-13: 978-3821865249
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.729 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Fazit: ein erschreckend lesenswertes Buch, das einen den nächsten Restaurantbesuch mit kritischeren Augen sehen lässt." (top-hotel, 01. Mai 2011)

"...schreibt leichtfedrig und gehaltvoll zugleich" (Deutschlandfunk "Corso - Corsogespräch", 08. März 2011)

"Witzig, locker und mit einer gehörigen Portion Selbstironie führt Zipprick seine Leser in die Scheinwelt intenrationaler Spitzengastronomie." (Kathrin Streckenbach, dpa, 26. März 2011)

"... seine schonungslose und spannend wie ein Krimi geschriebene Abrechnung mit den Küchenkünstlern ..." (Irene Schröder, Badisches Tagblatt, 12. März 2011)

"...enthüllt das Enfant terrible der europäischen Kochszene .... was sich hinter den Kulissen der Spitzengastronomie so alles abspielt. ... Ziiprick wird konkret, wo manch aderer lieber schweigt. Es geht ihm um den Niedergang der Sterneküche....Schließlich lüftet Jörg Zipprick ein weiteres Geheimnis: nämlich, wo es die wirklich erstklassige und nicht unbedingt teure Gourmet-Küche noch gibt." (Reisefieber, März 2011)

"Mehr als 20 Jahre lang lebte Gastro-Kritiker Jörg Zipprick in der Welt des Genusses - jetzt rechnet er mit ihr ab." (Westdeutsche Zeitung, 17. Februar 2011)

"Jörg Zipprick beleuchtet in seinem Buch die ganz und gar unappetitliche Seite der internationalen Gourmetküchen. Wer nach der Lektüre von "In Teufels Küche" noch Hunger hat, muss einen robusten Magen haben. ...Witzig, locker und mit einer gehörigen Portion Selbstironie führt Zipprick seine Leser in die Schweinwelt internationaler Spitzengastronomie." (Eßlinger Zeitung, 07. Mai 2011)

Über den Autor

Jörg Zipprick lebt als freier Journalist in Paris und schreibt u.a. für Der Feinschmecker, Financial Times Deutschland, WeinGourmet und das Lufthansa Magazin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Nun schreibe ich als Kritiker über das Buch eines Kritikers, Gott sei Dank ist er Restaurantkritiker, nicht der Restaurantkritiker sondern nur einer aus dem Fußvolk der vielen Mitarbeiter großer Gastronomieführer. IN TEUFELS KÜCHE von Jörg Zipprick packt einer aus der Lebensmittel und gutes Essen liebt, Jörg Zipprick zeigt das der schöne Schein trügt, er offenbart schonungslos und schenkt reinen Wein ein, wenn dieser mir auch wie Galle bitter vorkommt. Wieder ein Buch das den Bereich Lebensmittel für Verbraucher und Restaurantbesucher unangenehm erhellt. Wieder ein Buch das mir die Lust am Essen verdorben hat, doch der Wissensgewinn war es wert es zu lesen.

Einen schönen Samstagnachmittag verbrachte ich mit diesem Buch und als die Sonne unterging war auch meine Laune auf dem Tiefstpunkt. Trüffel die keine sind, Aromen im Restaurantessen und Stabilisatoren wo keine hingehören, PR statt gute Küche, Tests die nicht bringen und Bewertungen die nicht durch Besuche entstanden sondern durch Fragebögen und am heimischen PC.

Starköche die eher sich selbst und die Gäste vergiften oder Fernsehköche (ich nenne keine Namen) die alles können nur nicht kochen. Dafür aber ungemein photogen und kameratauglich sind...

Lebensmittel aus China im Land des guten Geschmacks, doch offiziell finden sie sich auf keiner Karte. Wie man Restaurantkritiker wird und erkennt, dass man nur abtippen soll. Ein Erfahrungsbericht aus dem weltbesten Restaurant und seine Verbindungen zur Lebensmittelmafia.

Korruption oder warum die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Das Food - Fotografen die Wirklichkeit verändern sei hier nur nebenbei bemerkt, besser wäre es von Sand in die Augen streuen zu sprechen.

Was ist gutes Essen wert und wo kann man es noch finden? Hier würde ich gerne einmal mit dem Autoren persönlich darüber sprechen. Doch was der Autor zu Rungis schreibt, dort war ich des Öfteren selbst einmal, treibt mir noch jetzt den kalten Schauer auf den Rücken.

Hexenküche oder Teufelsbraten? Was im Buch In Teufels Küche von Jörg Zipprick daher kommt ist starker Tobak, unverdaulich und ein Schlag ins Gesicht, Danke für die Prügel! Selbst Foodwatch wird erwähnt und das ist auch bitter nötig, einige Zeitgeister scheinen ja keine Grenzen mehr zu kennen.

Danke für die weitere Desillusionierung das Buch hat mir persönlich und auch meiner Frau sehr gut gefallen!

Sehr empfehlenswert!
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hab ich noch Hunger? Nee... 8. Februar 2011
Von Lola
Format:Gebundene Ausgabe
Absolut lesenswert. Man überlegt sich den nächsten Restaurantbesuch dann doch. Und irgendwie ist einem, als habe man es schon immer geahnt, dass all der Budenzauber der Ramsays, Lichters, Adriàs und Lafers dieser Welt eines Tages auffliegen wird. Spätestens, nachdem ich in München in Schubecks Orlando-Bar die auf der Speisekarte angebotene Currywurst testete, dämmerte mir Schreckliches. Chichi für viel Geld, und noch nicht mal eine Currywurst kriegen sie hin. Wurst labbrig, die Currysauce völlig überwürzt und in der Mikrowelle aufgewärmt und die Pommes kriegt meine Bude an der Ecke besser hin. Ich hatte es mit der Currywurst versucht, weil eines sicherlich nicht von der Hand zu weisen ist: Beginne den Test mit dem Einfachsten. Wenn sie das schon nicht hinkriegen, lass die Finger von den unaussprechlichen Sachen, wer weiß, was sie anstellen, um Dich zu beeindrucken...

Anyway - ein wenig ist mir aber auch, als hätte mir Zipprick grad eben gesagt, dass es den Weihnachtsmann doch nicht gibt. Aber das wird zu verschmerzen sein. Es gibt immer noch viel zu entdecken, vor allem an kleinen, ehrlichen Läden ohne Schmu und Schmonzes, ohne Sterne und einen Koch, den man aus dem Fernsehen kennt, der schon dabei ist, dem Monster Ruhm zu verfallen, um wenig später für Maggi, Knorr und Konsorten auf den Strich zu gehen.
Danke für die offenen Worte, für das gut recherchierte Buch, die klare und verständliche Schreibe. Eigener Herd ist immer noch Goldes wert. In diesem Sinne: Guten Appetit.

ps - da habe ich doch tatsächlich, alarmiert durch das Kapitel über Additive und ihre Wirkung auf den menschlichen Körper, gleich zwei aus der ungesunden Gruppe in einem Soja-Schokodrink aus dem Bioladen (1L für 2,29) gefunden! Man muss seine Augen einfach überall haben. Und "Bio" sagt über Qualität offensichtlich auch nichts mehr aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Des Teufels Rache 26. Oktober 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist ohne Frage interessant, gut recherchiert, flüssig und kurzweilig geschrieben. Aber mal ehrlich: Warum schreibt ein Restaurantkritiker wie Jörg Zipprick plötzlich nach vielen Jahren der besten Zusammenarbeit mit den Spitzenköchen (Zipprick ist ein Duz-Freund von Alain Ducasse) ein Buch, mit dem er es sich mit mindestens 60% der Koch-Branche verdirbt? Verletzung, die spürt man bei jeder Zeile in diesem Buch. In einer Rezension mit "Zorn" verglichen. Zorn kann man auch entwickeln, wenn man die Nachrichten aus der Welt der Lebensmittel sieht und hört.

Was Zipprick aber in diesem Buch macht, ist aus meiner Sicht ein kleiner, sehr emotional aufgeladener "Rachefeldzug" an den Leuten, mit denen er früher ganz nahe war, die Ihn aber leider nicht so ernst genommen haben, wie er es gerne gesehen hätte. Jetzt müssen sie ihn ernst nehmen, werden ihm aber keine Interviews mehr geben. Ohne diese Belastung wäre das Buch "In Teufels Küche" ein echter Hit. Aber leider ist das alles sehr einseitig beleuchtet.
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