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In a Silent Way [Vinyl LP]

Miles Davis Vinyl
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Vinyl (22. Februar 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Col (Sony Music)
  • ASIN: B0012LAUJ2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 270.305 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Shhh/Peaceful - LP Version
2. In A Silent Way - Album Version

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos 18. Juli 2005
Von J. Hoss
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
„In a silent way" ist - wie der Name bereits andeutet - im Vergleich zu Bitches Brew das eher ruhige, lyrischere Album. Weniger Dissonanz, mehr Abgeklärtheit. Aber es hat auch seine intensiven Momente, so in „It's about that time" wo in Miles' intensivem Solo Anklänge an die „Achterbahnfahrt" der Trompete in „Miles runs the voodoo down" aus Bitches Brew herauszuhören sind. Wayne Shorter bezaubert durch seine an Coltrane erinnernden, verspielten Läufe auf dem Sopransaxophon. - Unerreicht ist auf auch diesem Album die Meisterschaft der Rhythmusgruppe, und dabei vor allem der drei (!) Tasteninstrumente (Herbie Hancock und Chick Corea, Piano, Joe Zawinul, Orgel), einen ungeheuer dichten Klangteppich zu weben, der den anderen Musikern als Ausgangspunkt für ihre Improvisationen dient. Musik, die, obwohl fast vierzig Jahre alt, zeitlos wirkt - ein Klassiker eben !
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannungsgeladen und melancholisch 4. Februar 2004
Format:Audio CD
Eine der großen Aufnahmen der Jazz-Geschichte. Musik, die unter die Haut geht wie Mozarts "Don Giovanni" oder Schuberts "Winterreise". Auf der CD sind nur zwei Tracks: "SHHH/PEACEFUL" und das dreiteilige "IN A SILENT WAY", ein kleiner Ausschnitt aus den 240 Minuten der vollständigen Session-Aufnahmen.

"SHH/PEACEFUL" beginnt mit einem Orgelakkord, dann setzen die anderen Mitglieder der Rhythmussektion ein: Dave Holland spielt eine monotone Baßfigur aus zunächst nur zwei Tönen um den Grundton d herum, Tony Williams trommelt einen treibenden Rhythmus auf den Hi-Hat-Cymbals, dazu improvisieren Chick Corea und Herbie Hancocks an zwei E-Pianos, Joe Zawinul an der Orgel und John McLaughlin auf der E-Gitarre kleine zarte Figuren, bis schließlich in grenzenloser Wehmut die Trompete einsetzt, voller Weltschmerz und tiefer Traurigkeit, ein stellenweise verhangener Ton, unendlich weich geblasen. Hier wird musikalisch die Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens gestellt. Eine geniale Gruppenimprovisation.

Der zweite Track beginnt mit Motiven aus "IN A SILENT WAY" von Joe Zawinul. Auf einem sehr ruhig gehaltenen Klangteppich aus Motiven, die von den beiden E-Pianos und der E-Gitarre gespielt werden, bläst zunächst nur Wayne Shorter wunderschön das Hauptthema auf dem Sopransaxophon. Bei der Wiederholung des Themas gesellt sich die Trompete unisono und kongenial dazu.
Aggressiv dagegen beginnt der zweite Teil "IT'S ABOUT THAT TIME" (frei zu übersetzen mit "Dies hier ist ein musikalisches Abbild unserer Zeit"). Die Trompete setzt sofort mit einer wildbewegten Melodielinie ein, verstummt dann aber bald für einen längeren Zeitraum. Tony Williams trommelt einen Rhythmus, der an das Ticken einer Uhr denken lässt und folglich auch endlos weiterläuft. Dazu in den E-Pianos ein Motiv aus wenigen Tönen, das unentwegt wiederholt wird, hin und wieder die Orgel mit dem gleichen Motiv, während John McLaughlin gedankenverloren freie Läufe dazu improvisiert. Eine unglaublich dichte Atmosphäre ganz besonders in diesem Teil. Irgendwann dann das Sopransaxophon, tastend zunächst, dann mutiger, während die Rhythmussektion unentwegt ihr Motiv weiterspielt. Nach langer Pause dann wieder die Trompete; als sie einsetzt, ziehen sich die anderen Gruppenmitglieder für wenige Takte auf ein Minimum an musikalischer Bewegung zurück, um danach um so heftiger wieder einzusetzen und das Ganze auf seinen dramaturgischen und zugleich auch lautstärkemäßigen Höhepunkt hin zu steigern. Dann wird die Dynamik wieder zurückgenommen, der Schlagzeugrhythmus wird stärker, noch einige Einwürfe der Trompete, im Wechselspiel mit E-Pianos und Orgel, bis dieser Teil mit dem Ostinato-Motiv der Rhythmussektion endet.
Gitarre und E-Pianos leiten wie zu Beginn sehr verhalten den abschließenden dritten Teil ein. Das Saxophon spielt zart wie ein Wiegenlied das Hauptthema, bei der Wiederholung des Themas tritt unisono die Trompete hinzu, und danach verklingt alles zauberhaft in der kosmischen Unendlichkeit...

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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geburt des Drum & Bass 1. März 2004
Format:Audio CD
Eins der unterschätztesten Jazz-Alben überhaupt: Während Bitches Brew als der Urknall des Jazz-Rock gefeiert wird, gilt "In a Silent Way" oft nur als der leicht versponnenen Vorgänger. Wie anders muss man das mit heutigen Ohren hören: Mit solchen trance-artigen, unendlich wiederholten Motiven, über denen eine melancholische Trompete steht, gelten heute Nils Petter Molvaer und Erik Truffaz als Speerspitze des Nu Jazz und Drum & Bass. Und das gabs schon 1968! Wieder einmal erweist sich Miles als DER Visionär des Jazz, der Picasso, der alle Trends vorausahnte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ewig modern und völlig zeitlos..
Ich habe mir gedacht, mal eine MD Produktion aus der sogeannten Jazz-Rock Dekade zu kaufen.
Im Grunde war das nicht zu Ende gedacht, weil "Bitches Brew" die erste... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Joachim Guischard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Rock-Jazz...
Dies ist nun wirklich ein Klassiker des späteren Miles - ohne dieses Werk wäre der Nachfolger "Bitches Brew" gar nicht denkbar! Klang Stereo und Surround SUPER!
Vor 3 Monaten von Uwe aus D. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zeit verstehen
Wer Musik gerne hört und sich dafür interessiert, warum was diese so geworden ist, aber den Zugang zu Miles Davis und zu seiner Zeit bisher nicht gefunden hat, ist mit... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ralf Nowak veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen nachgeschmissen
Im Dreierpack um fünfzehn eier zu haben, hach was wird fundamentale Musik immer billiger...

Ich hab die Aktion genutzt um einige Lücken in meiner Miles... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Sir Karl Eduard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker im neuen Vinyl Gewand
Zur Musik braucht wohl nicht viel gesagt zu werden. Es ist ein Jazzrock Meilenstein vom Entdecker des Jazzrock selbst. Daher ein paar Worte zur Pressqualität und zum Klang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. August 2008 von Jazzhoerer1
5.0 von 5 Sternen Weniger ist mehr
Wenige Töne, viel Musik. Viel ist geschrieben worden, das Wesentliche sagt Miles auf dieser CD: haltet inne und lauscht! Hört zu und seid still! Lasst es geschehen!
Veröffentlicht am 24. Dezember 2007 von rogelton
5.0 von 5 Sternen Unendliche Weiten ...
... tun sich im eigenen Inneren auf, wenn man sich auf diese Musik einlassen kann, für die es schwer fällt, ein Etikett zu finden, da sie sich durch ihre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2007 von Alexander Gottwald
4.0 von 5 Sternen Miles Davis,der Visionär
In A Silent Way gehört zu den stärksten Alben des Meisters und Visionär auf der Trompete. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2006 von jazzyman
5.0 von 5 Sternen Miles Davis ist Gott!
Durch Michael Mann's Film "Collateral" bin ich zu Jazz, um genauer zu sein, zu Miles Davis gekommen. Und habe schnell gemerkt: Diese Mann ist unglaublich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2005 von Mikael Akerfeld
5.0 von 5 Sternen Silent Music
ok so viel wie mein vorredner will ich hier gar nicht schreiben. nur kurz und knapp: diese platte ist unter den top 5 meiner liebsten jazzplatten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2004 von Tilly Lasvegas
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