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In Shoals
 
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In Shoals

War From A Harlots MouthMP3-Download
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. They Come In Shoals 3:57 EUR 0,99
Wiedergabe   2. No High Five For C.oward 2:29 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Briefing Security Werewolves On Red Alert 0:45 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Crooks At Your Door 3:13 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Justice From The Lips Of The Highest Bidder 2:36 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Copyriot 1:00 EUR 0,99
Wiedergabe   7. The Certain Nothing 4:40 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Appropriate Tools Required To Intercept And Obstruct Errorism 3:44 EUR 0,99
Wiedergabe   9. What Happens In The District? (Paper Agents) 2:37 EUR 0,99
Wiedergabe 10. ?Stays In The District (I'm The Black Sheep Of Her Country) 2:44 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Scully 8:27 EUR 0,99
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Was WFAHM hier bieten schlägt den Vorgänger auf jeden Fall. Man muss aber einestehen, dass dieses Album nicht viel mit dem Vorgänger Transmetropolitan gemeinsam hat. Hat mich dieser aufgrund seiner genial abgedrehten Arrangements und Ideen einfach nur aus den Socken gehauen, gab es doch kleine Probleme, die ich mit ihm hatte, zum Beispiel gefiel mir persönlich die Anordnung der Songs nicht (Ich hätte u.A. Mulder an das Ende des Albums gesetzt).

Nun seis drum, was hier zählt ist das neue Album, und dass ist durch und durch genial. Man muss sagen, das die Ernsthaftigkeit, die hier zu finden ist, den Berlinern wirklich gut zu Gesicht steht. Einen guten Teil hiervon steuert der neue Shouter Nico Webers (von "The Ocean"!!!) bei. Wer das (manchmal schon zwangs-) lustige Element von Transmetropolitan mag und auch hier erwartet, könnte eventuell Probleme mit diesem Album haben. Denn hier findet man viel eher ernsthafte Sozialkritik, die meiner Meinung nach wirklich schön ist.

Nun aber zum musikalischen Aspekt des Albums. Denn hier kann man auch eine ziemliche veränderung finden, da auf diesem Album etwas fokussierter zu Werke gegangen wird. Man versucht eher mit der feinen Klinge als mit dem Vorschlaghammer zu Arbeiten. Versteht mich aber nicht falsch. Wer hier nach zart komponierten Progmetal sucht bekommt einen extremen Schlag in das Gesicht! Der Grundbaustein dieses Albums ist noch immer derber Hard- bis Grindcore, der mit Mathcore und Jazz liebäugelt. Es sind hier anspruchsvoll chaotische Lieder zu finden, die jedoch nie wahllos zusammengewürfelt wirken, sondern immer logisch (sofern in diesem Genre möglich) verbunden sind. Auch die Jazzanleihen können auf diesem Album besser überzeugen, als am Vorgänger.

Man kann unter den einzelnen Songs nicht viele hervorheben, da sie einfach zu wandelfähig sind. Um zwei Beispiele zu nennen müssen "The Certain Nothing" (genialer Jazzpart) und "Scully" (Fortsetzung von (Überraschung!) Mulder) herhalten. The Certain Nothing beginnt zum Beispiel mit einem extremen Gitarrenpart und wilden Shouts, um nach einer Minute in einen Jazzteil abzudriften und sich dann mittels Shouts und Schlagzeug wieder in Richtung Metal zu bewegen. Danach folgt ein Break, nach dem man wieder in einen wunderbaren Jazzteil abdriftet, der bis zum Schluss andauert... Geil. Dann noch Scully. Ein Monster von einem Song. Zähes Riffing mischt sich mit einem Schlagzeug, das Anfangs beinahe Marschmäsig daherkommt, sich aber im Verlauf zu einem richtig treibenden Element entwickelt. Auch der Gesang von Sänger Nico ist wunderbar düster. Zwischenzeitlich stürtzt man in ein tiefes Loch in dem es stockdunkel ist und man sich verzweifelt, weil man an den Wänden keinen halt findet um wieder an das Tageslicht zu kommen. Dieser Song mit seiner düsteren Atmosphäre ist Kopfkino im ganz großen Stil.

Was weiters auffällt ist die Produktion, die sowohl wunderbar räudig und druckvoll als auch klar ist. So kann man zum Beispiel bei einem Gitarrenslide in "The Certain Nothing" das Anschlagen der Saiten an den einzelnen Bünden sehr deutlich hören.

Dieses Album ist eine Steigerung zum Vorgänger die ich nicht unbedingt erwartet habe. Aber an dieser Stelle sehe ich es nochmals als meine Pflicht zu erwähnen, dass hier kein "Transmetropolitan 2" vorliegt, sondern eine ernste Math-Scheibe, die eine schöne Hardcorekante hat und immer wieder mit kreativen Ideen aufwartet, auch wenn keine Ideen wie etwa Maschienengewehrsamples meht enthalten sind. Würde auch gar nicht passen. Danke an die Herren aus Berlin.

Nun ein Danke an alle, die sich durch meine Rezension hindurchgequält haben. Sie ist zwar lang, aber man versteht es wenn man selbst schon vom "Schwarm" mitgerissen wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grandios! 31. Juli 2010
Format:Audio CD
Ein einfach geniales Album!! - Das war mein erster Gedanke als ich das komplette Album das erste Mal durchhatte. Jetzt ist schon mehr als ein halbes Jahr vergangen und ich kann zweifellos immer noch das gleiche Fazit zu diesem postmodernen Metal-Meisterwerk der Superlative aussprechen.

'War from a harlots mouth' haben mit diesem Album zweifellos alle Register ihres Könnens gezogen und zeigen, wie sich moderner Deathcore, der nicht vor Experimenten zurückschreckt, anno 2009/2010 anhört. Krachende Gitarrenparts gepaart mit einem wütenden Schlagzeug und ein genuines Rhythmus-Verständnis treffen hier aufeinander. Auch deutliche Jazz-Anleihen kann man nicht verleugnen; diese zeugen vom breiten Musik-Spektrum der Musiker und bringen wichtige Abwechslung! Über all dem schreit sich der neue Bandleader Nico die Seele aus dem Leib: Gänsehaut-Feeling garantiert.

'In Shoals' ist vielleicht nicht besser als sein Vorgänger 'Transmetropolitan', doch wer die Band noch nicht kennt, sollte sich dieses Album unbedingt zulegen. Auch wenn die Songs nicht gleich beim ersten Mal im Ohr hängen bleiben, lohnt sich wiederholtes Anspielen der Lieder, denn dafür hat man mit diesem grandiosem Stück Musik umso länger seine Freude!
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