Ich habe dieses Buch vor ein paar Tagen auf dem Wühltisch gefunden, ohne zu zögern gekauft und in einem Rutsch durchgelesen. Jetzt würde ich gerne noch ein Buch von Harry Rowohlt lesen, in dem es über das Übersetzen geht, denn obwohl es in diesem Buch dazu ein langes Kapitel gibt, erzählt Harry darin fast nur von seinen Lesungen. Das ist zwar lustig, aber schade, weil er ein begnadeter Übersetzer ist und ich alles darüber wissen möchte. Also, die Herren Rowohlt und Sotscheck, macht ein Übersetzungsbuch. Abgesehen davon gibt es in diesem Buch in Interviewform eine Anekdote nach der anderen, so daß man die lustigen Dinge aus Harrys Leben erfährt (die fast immer in irgendeiner Form mit Alkohol zu tun haben). Das ist manchmal anstrengend zu lesen, weil man dauernd lachen muß. Die Kommentare von Ralf Sotscheck haben mich eher gestört, denn Gespräch hin oder her, es ist nur Harry, den wir wollen. Allerdings holt er Harry immer wieder zurück, wenn er zu sehr vom Thema abschweift, was meistens schon im zweiten Satz geschieht. Ist aber nicht schlimm. Nur alles viel zu kurz!