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In der Sache J. Robert Oppenheimer: Ein szenischer Bericht Taschenbuch – 28. März 1964


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 159 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 42 (28. März 1964)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518100645
  • ISBN-13: 978-3518100646
  • Größe und/oder Gewicht: 10,9 x 0,9 x 17,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.744 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Taschenbuch, orange, außen Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten, suhrkamp verlag, Verhör von Oppenheimer von Kipphardt als Theaterstück aufgegriffen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT am 17. April 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Physiker J. Robert Oppenheimer ist als "Vater der Atombombe" international bekannt. Zusammen mit anderen Physikern entwickelte er diese ab 1942 in Los Alamos. Die A- als auch die H-Bombe wurde jeweils auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Obwohl Oppenheimer den USA mit seinen Atombomben zur Aufrüstung verhilft, plagen ihn mit der Zeit moralische Skrupel. Als er sich entschließt, das Aufrüsten durch Atombomben zwischen der Sowjetunion und den USA zu kontrollieren, stellt man ihn als "Verräter des Landes" vor ein spezielles Gericht. Ein weiterer Aspekt, der gegen ihn spricht, ist seine kommunistische Vergangenheit. Vor den Mitgliedern des Sicherheitsausschusses, muss er sich rechtfertigen...

Obwohl das Stück das dokumentarische Theater repräsentiert, muss man vorweg erwähnen, dass Kipphardt einige Veränderungen vorgenommen hat, sodass das Stück von den wirklichen Ereignissen 1954 zum Teile abweicht. Beispielsweise wurden 40 Zeugen vernommen, im Stück muss man sich aber nur mit 6 Zeugen begnügen. Kipphardt wollte keine Abschrift von dem 3000-seitigen Protokoll der Verhandlungen erstellen, sondern ein Theaterstück mit Sinntreue, da die Worttreue den Rahmen für ein Theaterstück eindeutig gesprengt hätte. Andere Abweichungen, sind z.B., dass das Schlussplädoyer im Original von Oppenheimers Anwalt Garrison und nicht wie im Stück von seinem Anwalt Marks verlesen wurde, oder, dass Oppenheimer das im Stück so relevante Schlusswort nicht in Wirklichkeit ausgesprochen hat.

Hauptsächlich geht es in Kipphardts Stück aber um Fragen der Ethik, der Wissenschaft und der eigenen Rechte und Pflichten.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 15. Juni 2001
Format: Taschenbuch
Grundlage von Kipphardts Drama sind die Originalprotokolle des Ausschusses der Atomenergiekommission, der dem Erfinder der Atombombe, J. Robert Oppenheimer, 1954 die Sicherheitsgarantie entzog. Kipphardt gelang es -auch durch Umformulierungen- die zentralen Gesichtspunkte dieses historischen Prozesses auf eine -sowohl inhaltlich als auch erzähltechnisch- hervorragende Art und Weise herauszuarbeiten. Es sind die -jetzt wie damals- hochaktuellen Fragen nach Gefahren und Möglichkeiten der Atomenergie, nach der Rolle der Wissenschaft und der Wissenschaftler in der Gesellschaft, nach dem schwierigen Abwägen nationaler und internationaler Bedürfnisse, deren nähere Beleuchtung alleine dieses Werk sehr lesenswert machen. Im Zentrum aber steht die durchaus tragische Figur Oppenheimers, der Opfer der Kommunistenhysterie der McCarthy-Zeit wurde. Dadurch, daß Kipphardt die Zeugenaussagen so arrangiert, daß jeweils ein Zeuge "für" Oppenheimer den vorangegangenen Zeugen "gegen" Oppenheimer widerlegt, gelingt Kipphardt trotz aller objektiven Sinntreue bei der Widergabe der Aussagen ein Plädoyer für Oppenheimer, welches aus unserer heutigen Sicht mit Sicherheit die richtige Einstellung zu dem Verfahren darstellt. Ich halte das Werk als Ganzes für eines der bedeutendsten Werke der deutschen Nachkriegsliteratur.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hanns-Martin Braun am 21. Mai 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die unselige McCarthy-Ära anfangs der 50er Jahre und ihre Hysterie, die in nahezu jedem einen Kommunisten und Verräter sah, wird hier unter Verwendung der Originalprotokolle der Anhörung Oppenheimers - immerhin der <Vater der Atombombe> - in der Auswahl Kipphardts, der auch in den Zwischentexten kommentiert, fassbar und verständlich dargeboten.
Die Fragen, die hier diskutiert werden, sind an sich zeitlos: Welche Verantwortung hat ein Wissenschaftler für sein Tun? Wem schuldet er (mehr) Solidarität: seinen Verwandten, Freunden usw. oder seinem Staat? Darf er sich völlig heraushalten aus der Politik und so tun, als ginge ihn das nichts an? - (Vgl. auch: >Die Physiker> oder >Galileo Galilei>)
Wenn man dann andere Namen kennt, die damals vor diesem Ausschuss verantworten mussten, wie Brecht, Chaplin, Mann u.andere, andererseits die Spionagetätigkeit (beider Seiten) bedenkt und den Kalten Krieg mit einbezieht, so zeigt sich erst vder gesamte brisante Zeithintergrund. Oppenheimer hat übrigens nach anfänglichem Unbehagen an der einen oder anderen Stelle seinen Frieden mit dem historischen Drama gemacht und keinen Widerspruch gegen bein Aufführung in den USA eingelegt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 28. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Kipphardts Theaterstück dokumentiert in hoher sprachlicher Klarheit und Einfachheit die an sich politisch motivierte Gesinnungsuntersuchung gegen den Physiker J. Robert Oppenheimer, auf deren Hintergrund die Frage nach der ethischen Verantwortung, den Skrupeln und dem Realisierungswahn technischer Machbarkeiten bei der Herstellung der Atombombe von Hiroshima und Nagasaki zum Thema wird. Frage an Dr. Bethe: „Welche Wirkung hatte Hiroshima auf die Physiker in Los Alamos?“ Dr. Bethe: „Wir hatten einige Jahre unter harten militärischen Bedingungen gearbeitet, und niemand von uns hatte die Folgen wirklich bedacht. Hiroshima konfrontierte uns mit diesen Folgen, und niemand konnte fernerhin an diesen Waffen arbeiten ohne zu bedenken, dass sie auch verwendet würden.“ Frage an Dr. Bethe: „Gingen Sie später nach Los Alamos zurück?“ Dr. Bethe: „Ja. Als der Krieg in Korea ausgebrochen war. Ich arbeitete dort, bis wir die (Wasserstoffbombe) getestet hatten.“ Frage: „Hatten Sie in dieser Zeit moralische Skrupel, an der Wasserstoffbombe zu arbeiten?“ Dr. Bethe: „Sehr starke. Ich habe sie noch. Ich habe geholfen sie zu machen, und ich weiß nicht, ob es nicht ganz falsch war, das zu tun. (…) Ich ging in der Hoffnung, dass sie sich als nicht herstellbar erweisen möge.“(S. 114f). Es ist eine Diskussion und bleibt eine, die uns noch heute in Atem hält, die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaftler und den ethischen Skrupeln der Menschheit gegenüber sich selbst und ihrem Jahrhunderte währenden Projekt der Aufklärung, die auf tödliche oder heilsame Art und Weise die Antwort geben muss und wird: was Wissenschaft erforschen darf oder muss und was technisch für den Fortschritt nutzbar gemacht werden soll - ja, was Fortschritt überhaupt ist.Lesen Sie weiter... ›
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