Kundenrezensionen

95
4,7 von 5 Sternen
In Rock (25th Anniversary Edition)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Mai 2011
1970 veröffentlichte Deep Purple einen Klassiker des Hardrock und machten sich mit "Child in time" unsterblich. "Speed king" und "Bloodsucker" sind Nackenbrecher, die nur nach vorne gehen und abrocken, in dieser Härte ohne Beispiel. Eine Scheibe ohne jeden Schwachpunkt mit einem Traumsound von einem anderen Stern, den mann zuvor noch nie hörte. Die Formation Gillan/Blackmore/Lord/Glover/Paice war an Kreativität und Spielfreude nicht zu toppen und schuf ihr erstes Meisterwerk, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Plattenfirma war nicht amused, da das Material keine Single auswies. So wurde die Band vergattert und mußte innerhalb von 4 Stunden im Studio ihre nächste Single einspielen. Frustriert über den Zwang trank mann einen über den Durst, und spielte vollgetankt mit "Black night" einen Riesenhit ein, der bis auf Platz 2 der Single-Charts gehen sollte. Damit gelang ihnen der endgültige Durchbruch in Europa, wo auch das Album in Deutschland auf Platz 1 der Album-Charts ging.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach der Trennung von Sänger Rod Evans und Bassist Nick Simper produzierten Deep Purple mit dem neuen Line-Up - Blackmore, Gillian, Glover, Lord und Paice - das legendäre Album - In Rock. Mit dem neuen Line-Up, das auch als klassisches "Mk2-Line-Up" bezeichnet wird, fand aber auch eine musikalische Richtungsänderung statt. So präsentieren sich die fünf Musiker auf diesem Album nicht nur, in einer für die damalige Zeit, ungewohnten Härte, sondern Richie Blackmores markante Gitarrenriffs und John Lords klassische Keyboard- und Hammond-Sound-Kadenzen lieferten sich fortan, sowohl im Studio, als auch und vor allem auf der Bühne, ausufernde, energiegeladene und auch stark konkurrierende musikalische Duelle.

So wird das Album - In Rock - auf dem sich insgesamt acht musikalisch sehr unterschiedliche, aber durchweg hart rockige Titel befinden, oftmals als eines der ersten "Heavy-Metal-Alben" überhaupt bezeichnet, wobei es bezüglich dieses Kriteriums sehr viele unterschiedliche Meinungen gibt. Eines steht für mich allerdings unzweifelhaft fest, nämlich, dass Deep Purple neben Black Sabbath und Led Zeppelin eine der ersten Musikgruppen war, die ihrem Publikum eine etwas härtere und aggressivere Musik präsentierten, die im völligen Kontrast zu den damaligen Deutschen Hitparadenstürmern Peter Alexander, Roy Black oder Nana Mouskouri stand.

Neben den beiden Live-Klassikern - Black Night - und - Speed King - die auch heute noch fest zum Live-Reportoire der Band zählen, enthält das Album mit dem zehnminütigen - Child In Time - auch einen DER Rock-Klassiker schlechthin. Der exzessive, um nicht zu sagen ekstasische Gesang von Ian Gillian geht einem auch heute noch nach über 40 Jahren durch Mark und Bein, beanspruchte aber im Laufe der Zeit die Stimme des Sängers so stark, dass die Band diesen Epos schon seit sehr langer Zeit nicht mehr live spielt. Auch die anderen fünf "unbekannteren" Songs des Albums können sich sehen und hören lassen, denn sie präsentieren eine vor Spielfreude knisternde Band, die sich ihre enorme Anfangs-Kreativität und Innovativität regelrecht von der Seele spielen.

Das Platten-Cover von - In Rock - ist legendär, und genießt überhaupt einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, denn es zeigt den berühmten amerikanischen Heldenberg Mount Rushmore, mit den fünf in Stein gemeißelten Köpfen der Deep-Purple-Musiker, was aus heutiger Sicht vielleicht auch eine kleine Anspielung dafür sein soll, dass man mit diesem sensationellen Album der neuen Musikrichtung "Hardrock" für alle nachfolgenden Generationen ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt hat. Die remasterte 25th-Anniversary-Edition glänzt nicht nur mit einem sehr guten Sound, sondern zusätzlich noch mit zwölf Out-Takes, darunter Alternativ-Versionen von - Speed King, Black Night - und - Flight Of The Rat - aber auch zwei bisher unveröffentlichten Versionen von - Cry Free - und dem Instrumental - Jam Stew.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2014
"In Rock", das fünfte Album Deep Purples, stellt wahrscheinlich das beste Album der britischen Band dar und klingt selbst weit über 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch absolut frisch und zeitlos.

Ritchie Blackmore und Jon Lord gehen herrlich aus sich raus, liefern sich packende, atemberaubende Duelle und virtuose Sololäufe en masse, derweil Ian Paice und Roger Glover einen perfekt harmonierenden Rhythmusteppich ausrollen, der den ausnahmslos grandiosen Kompositionen noch zusätzliche Würze gibt - bei dem tollen, oft jazzigen Schlagzeugspiel kann wohl kaum jemand still sitzen bleiben. Ian Gillan war auf "In Rock" wohl in der Form seines Lebens, sowohl in gesanglicher (das unkopierbare Falsetto im neoklassischen "Child In Time"!) als auch in textlicher ("Living Wreck", eine nette Grußkarte an Groupies) Hinsicht.

Macht im Ganzen ein Album, das in keiner Sammlung von Fans anspruchsvoller Rockmusik fehlen darf!
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2006
Deep Purple In Rock gehört zu den besten Hard Rock-Scheiben aller Zeiten. Ich denke mal, das wird keiner bestreiten. Ausserdem ist diese Platte die erfolgreichste Platte harter Musik in Deutschland überhaupt! Sie war 1970/71 1 Jahr lang in den Charts und somit erfolgreicher als alle anderen Rock bzw. Metal-Scheiben aller Zeiten. Nur James Last (kein Witz) und ganz wenige waren erfolgreicher. Was aber den besonderen Reiz dieser Platte ausmacht ist, sie hat die Musikwelt verändert! Sicher gab es vorher bereits die erste Black Sabbath, die ersten beiden Led Zeppelin, aber die ...in Rock war deutlich extremer. Bis dahin hatte noch keiner seine Gitarre so gequält wie Ritchie, keiner seine Orgel wie Jon und keiner so gesungen (Sirenenalarmstimme) wie Ian Gillan. Einzelne songs will ich gar nicht herausheben, da jeder song allererste Sahne ist, auch die unbekannteren. `Child in time` und `Speed king` kennt eh` jeder über 30. Ausserdem ist hier auf der 25-jährigen Jubi-CD auch der Riesenhit `Black night` enthalten, der auf der Orginal-LP fehlte.

Deep Purple in Rock in Stein gemeisselt. D e r Klassiker des Hard Rock!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2013
"Deep Purple In Rock" erschien erstmals 1970 in der klassischen MK-II Besetzung: Ian Gillan (Vocals), Ritchie Blackmore (Guitar), Jon Lord (Hammondorgel), Roger Glover (Bass) und Ian Paice (Drums).

Das selbstbetitelte Debüt war meines Erachtens recht durchwachsen, dafür war "In Rock" die erste Scheibe, bei der alles stimmte. Aufgenommen wurden sieben unumstritten ungeschliffene Rohdiamanten, die ich in meiner Sammlung nicht missen möchte. "Hard Rock" trifft es dabei ziemlich genau und man zimmerte eine stahlharte Brodelmischung aus kantigen Nummern und organlastigen Arangements zusammen und zählte damit zu den Speerspitzen, was harte Rockmusik anbelangte (Black Sabbath debütierten 1970 mit ihrem selbstebtitelten Erstling, mussten ihren Stil aber erst langsam finden).

Schon beim Opener "Speed King" nimmt die Gruppe Speed Metal vorweg und die nachfolgenden drei Kracher "Bloodsucker", "Child in Time" und "Flight of The Rat" funkeln in der dunklen Einöde des Hard Rock. Vor allem "Child in Time" ist wegen seiner Länge und seiner schier unerschöpflichen Wendungen bekannt. Ritchie Blackmore spielt im Mittelteil ein unberechenbares Solo, das dann wieder ruhiger und orgellastig ausdudelt.

"Into the Fire" könnte auch gut "21st Century Schizoid Man II" heißen, zumindest wurde der Band bei diesem Track Plagiat an King Crimson vorgeworfen. Meiner Meinung nach hat die Band aber trotzdem dieses Riff in den Hard Rock sehr eingängig und "freihändig" konvertiert.

Das midtempohaltige "Living Wreck" und das flotte, brettharte "Hard Lovin' Man" bildeten dann den gelungenen Abschluss der LP.

1995 erschien die Scheibe neu und wurde als "25th Anniversary Edition" präsentiert. Einige nette Studiochats und Remixes der Songs waren auf dieser Neuauflegung enthalten. Nicht unbedingt notwendig, aber trotzdem *nett*.

Fazit: Vor über vierzig Jahren erschienen und noch keinen Rost angesetzt. 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2012
1970 war jenes Jahr in welchem etwas neues erschien, etwas besonderes, etwas einzigartiges. Gefeiert wurden Deep Purple nur in Amerika. In Europa waren sie nur wenigen bekannt. In den Plattenläden standen die drei ersten Alben mit deutlicher Verspätung unverkauft in der hintersten Ecke.

Die Band selbst war neu organisiert und hatte einige Live-Auftritte in Skandinavien hinter sich. Ian Gillan und Rodger Glover ersetzten Nick Simper und Rod Evans. Gerade wurde durch Deep Purple und Orchester das Concerto for Group and Orchester eingespielt und veröffentlicht. Das nächste Klassik Ereignis wurde schon bestellt. Jon Lord war am komponieren.

Genau in dieser Phase wurde etwas geboren, dessen Bestand unangefochten an vordersten Reihe der Rockmusik steht und immer noch weiter Bestand haben wird. Ein Album wie in Stein gehauen (Cover) um für alle Zeiten erhalten zu werden. Ein Geniestreich der Herren Backmore, Lord, Gillan, Glover und Paice.

Der neue Toningenieur ließ der Band freien Raum. Dieser Martin Brich ist für mich einer der selten gewürdigten Helden dieses Albums. Neben dieser Arbeit mischte er neben anderen Deep Purple Scheiben auch welche von Iron Maiden, Whitesnake, Rainbow, Black Sabbath, Jeff Beck, Gary Moore, PAL, und und und.... Viele dieser Alben wurden Welthits der Extraklasse. Wenn es ginge würde ich ihm ein extra Forum schaffen.

Doch ich schweife ab. Die Musik an sich ist das was man bis heute unter Hardrock versteht. Die Stücke von der Musikplatte gehören heute immer noch unverzichtbar zum Live-Programm der Band und sind unzertrennbar mit dem Bandnamen verbunden. Jeder kennt die Stücke und hat sie schon mal gehört.

Das bekannteste Stück ist Child in Time. Ein Stück über das Ritchie Blackmore viele Jahre später im TV sagte, das markante Intro wurde von einer damaligen Band (It's a Beautiful Day) inspiriert. Aber was soll's, damals sah man es nicht so eng. Einer der schönsten Rocksongs vorever war geboren. Speed King wurde da schon etwas länger entwickelt. Als Kneel and Pray live verfeinert fand es schließlich seinen Weg in die schwarzen Rillen und damit in die Ewigkeit.

Die anderen Rezessionen beschäftigen sich schon hinreichend mit den Stücken, sodass sich eine Erörterung derer nicht mehr zwingend erforderlich macht. Beachtenswert sind hier in der 25th Anniversary Edition vor allem die Zugaben. Angefangen mit dem Single-Hit Black Night bis zu den schön aufbereiteten Studioversionen und den unveröffentlichten Aufnahmen. Wenn man gerade hier aufmerksam zuhört kann man förmlich spüren, wie die Mitglieder der Band zusammen spielen und auch noch Freude dabei haben. Ein Umstand welcher bei vielen anderen Alben der Band nicht selbstverständlich war.

So nun ist es genug des Getöses um eine Plattenrezession, welche sicher unter den anderen schon existierenden untergeht. Mir als bekennender Deep Purple Fan ist es ein Bedürfnis meine Meinung hierzu abzugeben. Wer dieses Album noch nicht kennt, der sollte sich die Mühe machen es zu hören.
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am 11. September 2013
"Deep Purple In Rock" gehört zweifellos zu den bekanntesten und einflussreichsten Scheiben dieses Genres, was der Erfolg dieses Albums eindrucksvoll beweist(Gold in USA, Niederlande, Frankreich; 12 Wochen Platz 1 in Deutschland).
Stücke wie "Speed King" mit einem spektakulären Intro und einem Jam-ähnlichen Solo, "Bloodsucker", bestimmt durch ein temporeiches Wechselspiel zwischen Gitarre und Orgel sowie das progressive "Child in time"(dem Purple-Pendant zu Stairway to Heaven"), in welchem, Sänger Ian Gillan seine Glanzleistung abliefert, sind für mich die Höhepunkte. Aber der Rest lässt sich ebenfalls sehen, die Sahne-Riffs aus dem Hause Blackmore ziehen sich wie ein roter Faden durch die Tracklist. Song auf Song, Riff auf Riff, Solo auf Solo folgen aufeinander ohne langweilig zu werden, getreu dem Motto Ritchies: "Wenn es nicht dramatisch und aufregend ist, hat es auf unserer Platte nichts zu suchen".
Fazit: Mark II bieten mit dieser Scheibe kreativen, kompromisslosen und einzigartigen Hard Rock, der sicherlich in Zukunft unzählige Leute weiterhin begeistern, junge Bands inspirieren und prägen wird. Denn auch heute noch wirkt das Debüt dieser klassischen Besetzung frisch und unverbraucht-das können mit der Zeit nur ganz wenige Künstler von sich behaupten.
Wertung: 5 goldene Amazon-Sterne-gefühlt sind es natürlich mehr ;)

Zur 25th Anniversary Edition": Ist aufgrund von drei zusätzlichen Tracks, allen voran dem später veröffentlichten Hit Black Night", und einigen alternativen Versionen(z.B. Speed King mit Piano) unbedingt zu empfehlen, da obendrauf interessante Hintergrundinfos zur Entstehung der Platte enthalten sind.
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am 12. April 2012
In Rock ist das vierte Album von Deep Purple und das erste der MkII-Besetzung. Statt Nick Simper am Bass kommt Roger Glover und statt Rod Evans als Sänger kommt Ian Gillan. Das Album ist der erste große Wurf von Deep Purple und Cover und Musik sind einfach legendär. Das härteste, was es damals gab.

"Speed King" mit einem langen Intro wurde sehr bekannt und wird noch oft auf Konzerten der Band gespielt. "Bloodsucker" gefällt mir gut. Das Lied hat ein interesantes Riff. Nun kommt "Child in time", das bekannteste Lied auf diesem Album und das zweitbekannteste von Deep Purple (und wohl das Betse). Der Song beginnt ganz leise bis er immer Lauter wird und Ian Gillan richtig gut schreit. "Flight on the rat" ist ebenfalls gut und für mich eines der besseren Deep Purple-Liedern. "Into the Fire" ist ebenfalls superund die Band kann überzeugen. "Living Wreck" ist ein langsamer, tragender und guter Rocker, der alle Fans dieser Band überzeugen sollte. "Hard Lovin'Man" ist gut und der Abschluss der Original-LP. Als Zusatz ist "Black Night" enthalten, ein Song,der zuvor nur als Single zu haben war. Weitere tolle Songs sind zum Beispiel "Cry Free".

In Rock ist ein Klasiker des Hard Rocks und verdient natürlich 5 Sterne. Soetwas gutes gibt es im Hard Rock fast nicht mehr. In dieser Besetzung wurden bis zur MkIII-Besetzung noch 3 weitere Alben aufgenommen.
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am 21. Mai 2003
Wow, 1970 war es noch zwölf Jahre bis zu meiner Geburt hin, aber ich kann mir vorstellen, dass es einige Aufregung um Deep Purples viertes Studioalbum gab, besonders nachdem die ersten drei noch sehr melodisch und klassisch angehaucht waren und dann ja sogar noch das Konzert von Jon Lord für Band und Orchester herauskam.
Und die gleiche Band (wenn auch mit Wechseln im Line-up) brachte nun plötzlich ein Album heraus, das so hart und Riff-orientiert war wie nichts zuvor. Ich habe gelesen, dass einige Zeitungen damals auch meinten, dass "In Rock" vielleicht doch eine Spur ZU hart wäre. Die hatten ja keine Ahnung, was noch alles folgen sollte...
Wie auch sei, Deep Purple "schocken" die Ohren des Zuhörers gleich am Anfang des Albums, indem sie bei "Speed King" erstmal ihre Instrumente richtig krachen lassen. Wer allerdings dachte, dass danach vielleicht langsam Ruhe einkehrt: Weit gefehlt, "Bloodsucker" beinhaltet ein Riff, das einfach nur geil ist und seinesgleichen sucht.
Der Hammer des Albums ist und bleibt aber "Child In Time" mit Ian Gillans unmöglichen Schreien und Ritchie Blackmores wahnwitzigem, endlosen Gitarrensolo. Als ich diesen Song (und vor allem das Gitarrensolo) zum ersten Mal gehört habe, war ich einfach nur sprachlos - was für ein Track!
Und auch bei Klasse-Nummern wie "Into The Fire", "Living Wreck", "Flight Of The Rat" oder vor allem dem famosen "Hard Lovin' Man" bleiben Deep Purple konstant hart - Balladen? Fehlanzeige!
"In Rock" ist zwar nicht gerade das melodischste Album von Deep Purple, aber es ist in jedem Fall ein Meilenstein in der Rockgeschichte und war unheimlich wichtig für die Weiterentwicklung dieser Musikrichtung und sicherlich auch nicht ganz unwichtig für die Entwicklung des Heavy Metal, der später aufkam. Und für die Band leitete dieses Album eine grandiose Erfolgsstory ein, mit "In Rock" erlangten Deep Purple Weltruhm.
Viel mehr Worte braucht man eigentlich nicht zu verlieren, da die Meisten die Scheibe sowieso kennen. Nur noch ein Satz zu Jon Lords Orgel: Ich glaube, dass auch später eine Orgel nie so geil in diesem harten Kontext geklungen hat wie die von Lord - trotz der Härte mit dominanten, bratenden Gitarren hat sie ihre tragende Rolle in der Band nicht verloren und ist weiterhin eine der Hauptursachen für den einzigartigen Sound von Deep Purple.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Über die Songs der Platte und deren Einfluss und Status in der musikgeschichte brauche ich glaube ich nichts mehr sagen. Diese sind schlichtweg grandios.
Ebenfalls ist die "25 Anniversary Edition" ist exzellent gemacht. Neben dem komplett remastereten Album gibt es viele unveröffentlichte Bonustracks, Studio-Improvisationen (gekennzeichnet als "Studio-Chats") und ein 24-seitiges Booklet mit Text zum Album und vielen Fotos.
Bei den Bonustracks sind vor allem die Versionen von "Speed King" und "Black Night" hervorzuheben. Ersteres ist in der normalen 1970er Studioversion vorhanden, dann noch in einer ruhigeren, aber nicht minder rockenden "Piano-Version" mit mehr Klavier, und zuletzt im Remix von Roger Glover, welche m.E. die beste Fasung ist, da sie, laut Glover, "das verkörpert und so klingt, wie sie damals hätte klingen sollen". Recht hat er. "Black Night" hat in der originalen Single Version schon immer an der miesen Soundqualität gelitten. Durch das Remastering und das Remixing von Roger Glover gibt es diesen eigentlich superben Song jetzt in ungeschnittener Fassung mit deutlich besserem Klang. Jetzt kann man ihn endlich genießen und voll aufdrehen!
Zur Klangqualität:
Wie bereits erwähnt hat das gesamte Album ein großes Problem. Es ist maßlos übersteuert! Besonders beim Intro vom originalen "Speed King" hört man das Clipping deutlich heraus. Selbst das Remastering konnte das nicht mehr ausbessern, denn "die Regler und Anzeigen waren bei den Aufnahmen fast permanent auf Rot" (Glover im Booklet). Glücklicherweise geht das Clipping in der generellen Lautsärke und Dynamik des Album unter und es stört nicht allzu schlimm. Für Leute mit guten Ohren aber ist es schon etwas nervig.
Insgesamt also ein Meilenstein mit sehr guten Bonustracks und schöner Aufmachung, aber in mittelmäßiger Soundquali. Da empfehle ich lieber "Machine Head", welches wirklich rundum perfekt ist!
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