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In Plüschgewittern [Taschenbuch]

Wolfgang Herrndorf
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2012
«Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: Genau das meine ich.» Dies ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szenequartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie mitleidlos kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab und zu Altbau-Partys, bei denen auch schon mal jemand vom Dach fällt. Doch dann widerfährt unserem Helden ein Miss­geschick: Er verliebt sich. «Überaus unterhaltsam (…) ein lesenswertes Kunstwerk. » Gustav Seibt, «Süddeutsche Zeitung»

Wird oft zusammen gekauft

In Plüschgewittern + Diesseits des Van-Allen-Gürtels + Sand
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 7 (1. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499258838
  • ISBN-13: 978-3499258831
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern». Im Jahr 2008 wurde er für «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» mit dem Deutschen Erzählerpreis ausgezeichnet. «Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben», schrieb dazu Ijoma Mangold in der Süddeutschen Zeitung.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Überaus unterhaltsam. Ein lesenswertes Kunstwerk. (Gustav Seibt, «Süddeutsche Zeitung»)

Die lakonisch erzählte Geschichte eines Dreißigjährigen, der statt Arbeit ein feines Gespür hat für die Peinlichkeiten, die das Leben in Form von Kindheitserinnerungen, Diskobekanntschaften und Familienbesuchen für jeden halbwegs sensiblen Menschen bereithält. (Edo Reents in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung»)

Ein Roman aus der Mitte Berlins und dem Zentrum einer verlorenen Generation. (Martin Lüdke in der «Zeit»)

Mir persönlich jedenfalls ist in deutscher Sprache kein Buch bekannt, das dem ?Fänger im Roggen? näherkäme. (Jochen Förster in der «Welt»)

Und einer wie, sagen wir, Nick Hornby kann sich schon jetzt mal eine saftige Scheibe von ihm abschneiden. (Frank Schulz in «konkret»)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis (2008), dem Brentano-Preis (2011), dem Deutschen Jugendliteraturpreis (2011), dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis (2012) ausgezeichnet. Wolfgang Herrndorf starb am 26. August 2013.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar 8. Januar 2014
Von Zweifler
Format:Taschenbuch
Spitze! Das erste Buch Herrndorfs ist für mich zugleich auch sein bestes Werk.
Jeder Satz passt wie die Faust aufs Auge. So düster und trostlos habe ich das Berliner Leben als Zeitgenosse Herrndorfs ebenfalls erlebt. Vieles von dem, was der Autor seinen Protagonisten im Roman empfinden oder anklingen lässt, konnte ich gut nachfühlen.
Die bis ins letzte ausgefeilte und auf Effekt bedachte Sprache, der sarkastische Ton, der hintergründige Humor - für mich ein Vergnügen, dieses Werk zu lesen. Musste bei der Lektüre dieses Buches unwillkürlich mehrmals laut lachen, was bei mir außerhalb des Kellers nicht oft vorkommt.
Die Änderung der Erzählperspektive auf den letzten Seiten - einfach meisterhaft! Stilistisch trifft er jedenfalls genau meinen Geschmack.
Der Klappentext führt übrigens wie so oft völlig in die Irre. Zum Glück habe ich das Buch trotzdem gekauft.
Mir schien auch, dass viele autobiografische Elemente enthalten sind. Einige Gedanken und Erlebnisse tauchen später in "Arbeit & Struktur" wieder auf.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Roman der 80er und 90 er Jahre mit Antihelden 17. Februar 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wolfgang Herrndorf, der 2012 für "Sand" den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt, debütierte 2002 mit "In Plüschgewittern", einem Mix aus Nostalgie und Gesellschaftskritik.
Der Roman beginnt mit den Erinnerungen des 30 jährigen Protagonisten an eine uns allen aus eigenen Erfahrungen oder zumindest aus den Erzählungen "Generation Golf" sehr bekannten geborgenen, unaufgeregten und langsamen Jugend der 80er Jahre, als das Internet mit Wikipedia, Twitter und Whatsapp noch völlig phantastische Orwell-Fantasie war und man selber mit Bollerwagen und Diercke-Weltatlas auf Abenteuer-Reise im Schleswig-holstenischen Deekelsen ging. Wunderbar nostalgisches Gedankengut beschwört Herrendorf mit diesem ersten Teil, der Beschreibung des unattraktiven, unauffälligen Jungen und seinen Teenagerproblemen, herauf.
Dann springen wir 15 Jahre weiter. Die Mauer zwischen Ost und West ist gefallen. Berlin wird auch für den letzten Westdeutschen erreichbar und kultureller wie auch antikultureller Mittelpunkt. Der Protagonist wird zum 30 jährigen Antihelden ohne Arbeit, ohne Einstellung ohne ein Ziel im Leben und das alles im noch recht baufälligen Friedrichshain. Der Alkohol fließt reichlich, kleine Tabletten wechseln den Besitzer, Tag und Nacht verschwimmen. Es wirkt wie die größte, nicht-endende Studentenparty, nur dass die Teilnehmer nicht mehr im studentischen Alter sind. Als Kontrast zu diesem Haufen perspektivloser, schillernder Paradiesvögel steht der Bruder des Protagonisten, der das weiße Schaf der Familie, der Gesellschaft verkörpert, zur Ruhe gekommen, mit seiner schwangeren Frau im Haus seiner Kindheit wohnend, sich um Familie, Garten und Karriere kümmernd.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Chaotisch schön... 30. März 2014
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
... erzählt Wolfgang Herrndorf die Geschichte eines jungen Mannes, den es nach Berlin verschlägt. Da ist zunächst die Freundschaft mit Erika, die in die Brüche geht. Danach der Unterschlupf beim Bruder und dessen Frau, die er beide genau so wenig versteht, wie sie ihn. Dann geht es in die Hauptstadt. Dort trifft er Desmond und der verpasst ihm eine vorübergehend freistehende Wohnung. Unser "Held" treibt durch Berlin und lernt auf einer Party Ines kennen. Eigentlich nicht sein Typ, aber dann irgendwie doch...

-In Plüschgewittern- ist eine Ich-Erzählung in Chaosform. Unser Protagonist weiß nicht so recht, wo er hingehört. Und wie schon gar nicht. Seine Abstürze, Einsichten, Ausfälle und Erlebnisse sind allerdings hochgradig unterhaltsam, wenn auch manchmal nur schwer zu verstehen. Wer sich in den entsprechenden Ecken Berlins auskennt, in denen die Geschichte spielt, ist klar im Vorteil. Wolfgang Herrndorf hat erfolgreichere Texte geschrieben als diesen. Lesenswert ist er jedoch allemal.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fänger im Plüschgewitter 17. Juli 2011
Von E. Lueck
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mich hat das Buch sehr an "Fänger im Roggen" erinnert. Allerdings gefällt mir deutlich besser, dass der Protagonist nicht so sehr seinen Ekel über die Mitmenschen äußert als vielmehr sein Unverständnis für andere (und für sich selber). Mich spricht die Distanz an, die der Protagonist zu seiner coolen und hippen Berliner Umgebung und zu seinem sozialen Umfeld hat und mit der er sie erlebt. So wird der Roman nicht zu dem typischen Roman im Berliner Milieu.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörbuch 8. März 2014
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die Hörbuchfassung von "In Plüschgewittern" wird auf 3 CDs von August Diehl gelesen. Das macht er gut. Seiner Stimme habe ich gern zugehört. Für die Figur, aus dessen Perspektive er erzählt, findet er genau den richtigen Ton. Das Hörbuch als Hörbuch hat mir also gut gefallen. Was mir nicht gut gefallen hat, ist die Geschichte. Und an der hängt's dann doch am Ende. Zwar ist sie sprachlich und stilistisch einwandfrei, aber sie hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Der Erzähler ist irgendwie im Nichts gefangen, hat keine Interessen, keine Zukunftspläne, keine Arbeit, keine wirklichen Freunde, und zieht nun einige Zeit durch Berlin. Er betrinkt sich ständig, geht von einer Kneipe auf die nächste Party, redet mal mit diesem, mal mit jenem, denkt über jeden ziemlich abfällig und ist immer zynisch. Es passiert also nicht viel in dieser Geschichte. Meist geht es einfach nur um die Wahrnehmungen des Erzählers und um seine Gedanken über die alltägliche Welt. Daher empfehle ich das Buch nicht weiter. Lieber "Tschick" oder "Sand" lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich guter Erstlingsroman…
Wolfgang Herrndorf, Jahrgang 1965, war gebürtiger Hamburger und lebte in Berlin, neben seiner Prosa mit dem Kultroman Tschick von 2010 widmete er sich zunächst der... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Shaun veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen in Plüschgewittern
Sehr schöne Geschichte und wundervoll geschrieben.
Der Autor kann die Leser sehr mitziehen.
Spannende Story über junge Menschen in der heutigen Welt.
Vor 1 Monat von bienemaja805 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ziemlich sinnlos
Klar, ich war von Tschick begeistert. Umso erstaunter als ich mich durch dieses Werk gequält hatte und es ziemlich sinnlos fand. Chaotische Story, die mir wirklich nichts gab. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Neuwirth Herbert veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Ich fand die ersten vier Seiten schon nicht gut. Nun bin ich gespannt auf die letzten zwei, falls ich da jemals ankommen sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Anja Zieger veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen furchtbar
Ich habe Tschick und auch Arbeit und Struktur von W. Herrndorf gelesen. Diese Bücher fand ich wirklich sehr gut. In Plüschgewittern hat mich jedoch sehr enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Katrin.Eckhardt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wie eine Fortsetzung von Tschick!
Mir hat Plüschgewitter noch besser gefallen als Tschick. Lesenswert. Ein Heimatloser, der sich viele Gedanken über diese verrückte Welt macht.
Vor 5 Monaten von katharina schumann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwischen Düsterkeit und Desorienterung auf nach Berlin ...
Der Roman »Tschick« war im letzten Jahr mein absoluter Sommerroman, führte die Sommerliste wirklich weit an. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von FolkZeQuè veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Lustlosigkeit
Starker Titel, aber das Debüt von Herrndorf liest sich schwerfällig. Der Ich-Erzähler, ein 30-jähriger Mann spricht über sein Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bernd Hußnätter veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Unterhaltsam? Eher eine Qual....
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dieses Buch als unterhaltsam oder gar als Kunstwerk bezeichnen kann.
Ich habe mich durch die ganze Geschichte gequält. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Steffen veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen schöne, kurzweilige Lektüre
... reicht aber an Tschick nicht heran. Ich hatte mir mehr erhofft und war wegen des schnellen Endes irgendwie enttäuscht
Vor 8 Monaten von U. Eickholt veröffentlicht
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