Kurzbeschreibung
Alarmierende Botschaften aus der Zukunft
Normalerweise ist der Mensch darauf programmiert, die Zukunft im Dunkeln zu lassen. So war es auch bei Tomas Johannsen. Nichts schien auf seine "seherische Gabe" hinzudeuten, bis er Anfang 1989 spontan mit einer Zukunftschronik konfrontiert wurde. Da darin von einem Gesamtdeutschland und einem Vereinten Europa die Rede war, maß die Autorin seinen Vorhersagen kaum Bedeutung bei, denn damals war ein geeintes Deutschland unvorstellbar. Als jedoch kurz darauf die Berliner Mauer fiel, kam sie nicht umhin, sich eingehend mit dieser Zukunftschronik zu befassen, die sich vorwiegend auf Europa bezieht. So soll es hier in naher Zukunft zu Naturkatastrophen ungeahnten Ausmaßes kommen, bedingt durch gewaltige Erdverschiebungen und Seebeben, die wiederum zu großflächigen atomaren Verseuchungen führen. Auch Deutschland, Frankreich und England blieben davon nicht verschont, so die alarmierenden Botschaften.
Das Buch integriert die Fakten aus der Zukunftschronik in eine leicht verständliche romanhafte Erzählung. Keinesfalls will es Angst machen, sondern zum energiepolitischen Umdenken anregen, damit das vorausgesagte atomare Chaos nicht eintreten muss.manhafte Erzählung. Keinesfalls will es Angst machen, sondern zum energiepolitischen Umdenken anregen, damit das vorausgesagte atomare Chaos nicht eintreten muss. (http://www.brit-kohun.de)
Der Autor über sein Buch
Prophezeiungen? Reinkarnationserlebnisse? Botschaften aus der Zukunft? Echte Zeitreisen?
- Die Quantenphysik wird eines Tages eine Antwort darauf finden, davon ist die Autorin überzeugt.
Klappentext
Über den Autor
Auszug aus In Nostradamus' Fußstapfen. Johannsens Reisen bis ans Ende der Zeit von Brit Kohun. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Von da ab fehlte mir jedes Zeitgefühl. Vielleicht war ich dann ja wirklich eingeschlafen? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall nahm ich nichts mehr wahr. - Plötzlich tauchte vor meinem inneren Auge ein farbenprächtiges Gemälde von einer scheinbar noch unberührten Waldidylle auf: Zwischen Baumwipfeln schaut die strahlende Morgensonne hervor. Ihr schräg einfallendes gleißendes Licht verleiht dem Geschauten eine eigenartige, mystische Stimmung ... - Ich bin ganz verzaubert. Auf einmal entdecke ich hinter einem dicken Baumstamm einen dunklen Lockenkopf hervorlugen. Er gehört zu einem nur mit einem kurzen Schurz bekleideten Urwaldjüngling. Seine etwas geduckte und angespannte Haltung verrät, dass er auf jedes Geräusch im Wald zu achten scheint ... - Nun kommt Bewegung in das Bild. Denn wie aus dem Nichts taucht eine Horde von Wilden auf. Alle sind sie mit Speeren bewaffnet. Sie scheinen einer anderen Rasse anzugehören, denn im Gegensatz zu dem feingliedrigen Halbwüchsigen haben sie einen gedrungenen Körperbau; ihre Haare sind total struppig und die Gesichtszüge sind primitiv und Angst einflößend. - Sie überwältigen den verschreckten Jüngling und fesseln ihn an den Armen. Jetzt treiben sie den Gefesselten auf einem ausgetretenen Trampelpfad immer weiter vor sich her. Dabei lässt ihn sein etwa gleichaltriger Hintermann nicht aus den Augen. Immerfort attackiert er ihn mit seinem Speer. Ich spüre die Hiebe und Stiche im Rücken, wie jeder der getroffenen Rückenmuskeln schmerzhaft aufbegehrt ...
Mit einem Male wird mir bewusst, dass ich ja selbst der wehrlose Jüngling bin, den die halbwilde Horde mit sich schleppt ... immer weiter durch den tiefen Wald hindurch ... taumelnd ... über Stock und Stein stolpernd ...
Jetzt kommen wir an eine Lichtung, auf der ein Rundbau aus roh gehauenen Steinquadern steht. Kurzerhand stoßen sie mich durch den offenen Eingang. Ich bin gelähmt vor Schreck. Denn drinnen sehe ich eine Art Kultstätte, um die sich eine große Anzahl ihrer Stammesgenossen versammelt hat. Angst steigt in mir hoch, aber die hier Versammelten scheinen kaum Notiz von mir zu nehmen. Nur mein Peiniger, der es schon die ganze Zeit auf mich abgesehen hatte, lässt mich weiterhin nicht in Frieden. Ununterbrochen sticht er mit seinem Speer auf mich ein. Ich versuche, seinen Angriffen zu entkommen. Aber vergebens, denn jetzt hat er mich in eine Ecke gedrängt, aus der es kein Entrinnen mehr gibt. Jetzt bin ich schutzlos seinen blitzschnellen Attacken ausgeliefert ... seinem höllischen Grinsen ... seinen Demütigungen. - Und urplötzlich sticht er zu! Ein Schmerzensschrei! Mein Herz ist getroffen! In heftigen Schüben schießt das warme Blut heraus ... Alles verschwimmt um mich herum ... Meine Kräfte schwinden mehr und mehr ... Ich schwanke ... sinke zu Boden ... spüre mich auf dem kalten Steinboden liegen ...
"Bin ich vielleicht schon tot?", geht es mir durch den Kopf. Aber nein, das kann nicht sein, denn ich höre ja noch aus weiter Ferne eine sanfte Männerstimme. Aber was will sie mir sagen?
"... Lösen Sie sich behutsam von dem eben Erlebten", höre ich jetzt. "Und nun nehmen Sie den Stuhlsitz wahr, auf dem Sie sitzen ... - Spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen ..." - Immer deutlicher dringen die Worte an mein Ohr. "Fühlen Sie das Gewicht Ihres Körpers ... - Spannen Sie alle Ihre Muskeln an! Ballen Sie Ihre Hände zu Fäusten! Ganz fest! Und jetzt öffnen Sie ihre Augen!"
Vorsichtig schlage ich die Augen auf. Ich kann es nicht fassen. Denn ich (der Urwaldjüngling) sitze inmitten kultivierter Menschen, die gerade dabei sind, sich zu recken und zu strecken. Entsetzt stelle ich fest, dass ich eine Frau bin und zu ihnen gehöre.
Aber eben lag ich doch auf dem kalten, harten Steinboden? Blutüberströmt und im Sterben? - Sollte ich alles nur geträumt haben?