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In the Mood for Love [2 DVDs]
 
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In the Mood for Love [2 DVDs]

Maggie Cheung , Tony Leung Chiu-wai , Wong Kar Wai    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Maggie Cheung, Tony Leung Chiu-wai, Rebecca Pan
  • Regisseur(e): Wong Kar Wai
  • Komponist: Michael Galasso
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Niederländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 23. August 2001
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005MFNX
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.582 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser unglaublich schöne, im Hongkong von 1962 angesiedelte Film von Wong Kar-wai, dessen Happy Together, Fallen Angels und Chungking Express schon überaus erfolgreich den internationalen Festivalzirkus durchliefen und nicht nur dort etliche Cineasten begeisterten, beschreibt eher eine Stimmung, als dass er eine Liebesgeschichte erzählt. Die Stimmung ist pure Melancholie, wenn die Nachbarn eines Wohnhauses auf dem Weg zur Nudelküche auf der engen Treppe aneinander vorbeihuschen oder er im Regen an der Straßenecke wartet, um ihr beim Nachhauseweg nach einem gemeinsam verbrachten Abend den Vortritt zu lassen.

Denn die beiden, Zeitungsredakteur Chow Mo-Wan und Sekretärin Su Li-Zhen, sind verheiratet, aber nicht miteinander, und ihre Vermieterin hat immer ein neugieriges Auge auf die Hausbewohner. Die beiden lernten sich kennen, als sie zufällig am selben Tag mit ihren Ehepartnern einzogen. Doch Chow Mo-Wans Frau arbeitet Schicht und geht, wenn er nach Hause kommt, und Su Li-Zhens Mann ist lange Zeit auf Geschäftsreise. So müssen sie ihre Abende alleine verbringen. Bis sie entdecken, dass ihre Ehepartner ein Verhältnis miteinander haben.

Wong Kar-wai, dessen berauschender visueller Stil und unkonventionelle Erzählweise bereits die genannten Vorgänger prägten, erzählt auch hier keine chronologische Liebesgeschichte, sondern er deutet sie in simplen Gesten an, lässt Bilder (in kräftigen Farben wunderbar komponiert) und Musik (getragene Scoremusik gemixt mit von Nat King Cole spanisch gesungenen Mambotiteln) die Stimmung für Liebe ausmalen. Großen Anteil am "Gesamtkunstwerk" haben auch die Schauspieler -- Maggie Cheung, grazil und elegant in ihren farbenfrohen, stilvollen Kleidern -- und Tony Leung, die Melancholie in Person. Konsequent wurde In the Mood for Love in Cannes 2000 mit dem Preis für den besten Darsteller und für die beste Technik ausgezeichnet. --Heike Angermaier

Produktbeschreibungen

Universal In the Mood for Love (2 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 23.08.01

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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ta_voda
Format:DVD
Durch Zufall treffen ein Mann (Tony Leung, "Happy Together") und eine Frau (Maggie Cheung, "Irma Vep") aufeinander. Da sie einen aehnlichen Tagesablauf haben, und da ihre jeweiligen Ehepartner wenig Zeit mit ihnen verbringen, lernen sie sich naeher kennen. Sie entdecken gemeinsame Interessen, und wir koennen aus jeder kleinsten Geste und jeder Andeutung einer Mimik das Wachsen einer tiefen Liebe mitverfolgen.

Der Regisseur Wong Kar-Wai ("Days of being wild") untermalt dieses Gefuehlsbild mit harmonisch ausgewaehlten Farben und rundet die emotionale Komposition musikalisch ab (unbedingt ein Ohr dem Soundtrack leihen), indem er die richtigen Saiten des Zuschauers zum Schwingen bringt. - Doch diese Liebe bleibt platonisch. Selbst harmlose Beruehrungen werden vermieden. Sogar als beide herausfinden, dass sie von ihren Ehepartnern betrogen werden, entscheiden sie sich, ihrer wahren Liebe nicht nachzugeben.

In den 60er Jahren gelten andere Moralvorstellungen als heute, und die ungeschriebenen gesellschaftlichen Gesetze in Hongkong koennen von uns nur erahnt werden. Wir wissen nicht, welche Schuld einer Frau unsinnigerweise wegen ihres ehebrechenden Mannes angelastet wird. Aber wenn wir Tony Leung spielen sehen, wissen wir, dass sein Charakter alles tun wird, um die Affaere zu verheimlichen und die Frau von der Schmach durch ihren Ehemann zu schuetzen. Und wenn wir Maggie Cheung spielen sehen, wissen wir, dass ihre Charakterin ein so grosses Ehrgefuehl besitzt, dass sie sich der mit der Ehe eingegangenen Verantwortung und dem Versprechen zur Solidaritaet ihrem Mann gegenueber nicht entziehen wird, trotz seines Ehebruchs.

So bleibt die grosse Liebe in einem Schwebezustand kurz vor der Vollendung. Beide moechten die unsichtbare Grenze nicht ueberschreiten, auch weil die unausweichliche Trennung fuer sie noch schmerzhafter wuerde. - Es ist gerade dieser Schwebezustand, der in uns einen intensiveren Akkord anschlaegt, als dieses jemals durch die Vollendung dieser Liebe moeglich waere.

5 Sterne ...
Die Protagonisten entscheiden sich aus Ruecksicht anderen gegenueber lieber das eigene Leiden zu ertragen, und wir leben und leiden mit ihnen. "In the mood for love" wirkt weiter, und irgendwann waechst die Verzweiflung und die Wut darueber, einigen, wichtigen Dingen im Leben hoffnungslos ausgeliefert zu sein.
Sehr ruhig, unspektakulaer und mit feinsten Nuancen vollbringen Tony Leung und Maggie Cheung das Wunder, in uns einen Funken mit der Kraft einer Sonne zu entzuenden.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Melancholie pur.... 24. Mai 2005
Von Vandella
Format:DVD
Wie kann man einen so berauschend schönen Film beschreiben? Er ist leise und ruhig... zurückhaltend wie seine Darsteller im Film... die Musik passt ganz genau dazu.

Eigentlich dreht sich der Film um zwei Menschen, die Nachbarn sind. Und Freunde. Aber eigentlich lieben sie sich doch schon irgendwie seit dem ersten Blick. Aber da gibt es Probleme, da beide mit anderen Partnern verheiratet sind.
Daher hat der Film auch eine Moral: Beide sind nicht dazu bereit, ihrem Verlangen einfach nachzugeben, wie es ihre Ehepartner tun. Das macht sie auch zu den besseren Menschen. Und zum Sinnbild für Moral und Anstand, welche sie nicht mal für ihre starke Liebe aufgeben wollen.

Natürlich weiß man in der Mitte des Films schon irgendwie, dass es nicht gut ausgehen kann. Man wünscht es sich zwar irgendwie, aber es ist klar, dass es ein bitteres Ende nimmt. Beide ziehen mit ihren Partnern weg und werden sich wohl nie wieder sehen. Obwohl sie füreinander geschaffen sind, wissen sie um Gesellschaft und Konventionen und respektieren diese.

Alles in allem vergisst man diesen Film sicher nicht mehr, mir jedenfalls bleiben die bewegenden Momente in Erinenrung.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Klang der Liebe 13. April 2009
Von Ejercito
Format:DVD
Chow Mo-Wan (Tony Leung Chiu Wai), ein freischaffener Schriftsteller und Su Li-zhen (Maggie Cheung), Sekretärin, zwei Nachbarn kommen sich, aufgrund der Abwesenheit ihrer Partner, langsam näher. Sie müssen aber diese romantische Beziehung vor ihren Partnern und verheimlichen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Kritik:
"In The Mood For Love" zeigt auf geheimnisvolle Art und Weise nicht greifbare Empfindungen der Darsteller: Chow Mo-Wan und Su Li-zhen spielen ihre Rollen feinfühlig, mit subtiler Mimik und Gestik. Das nicht zu befriedigende Verlangen nach dem Anderen - durch das eigene Gewissen, lässt soetwas wie Spannung entstehen. Der Zwiespalt und die Unentschlossenheit zwischen Anhalten an eigenen Prinzipien oder Hingabe der Gefühle. In einigen Szenen steht das Szenenbild im Kontrast zum Inhalt, und betont diesen geschickt dadurch. Der "Tratsch" und das gut gemeinte sich gegenseitige "Bewachen", der Nachbarn, belastet die Verliebten. Denn das Misstrauen der Mitmenschen ist es, das sie nicht brauchen. Hier wird deutlich, dass die Ehrlichkeit vor sich selbst nicht reicht für das Vertrauen der Anderen. Die Korrektheit sich selbst gegenüber ist nicht genug, wenn von außen die Eindrücke anders sind.

Die optische Aufmachung ist sehr ansehnlich. Die Wichtigkeit des ästhetisch-visuellen Aspekts spielt für die Wirkung dieses Films eine große Rolle. Die Kameraarbeit ist ausgezeichnet, die Bildaufteilung und Szenenbild sind
bedächtig gewählt. Bildausschnitte sind ungewöhnlich und doch überzeugend. Das Spiel mit der Schärfe und Unschärfe ist auch erwähnenswert, hier beziehe ich mich auf den Umgang mit Unschärfe im Vordergrund befindlicher Gegenstände. Man bedient sich also auch in Hong Kong des Splitscreens.

Die Drehorte, Szenarien und Requisiten sind einheitlich und klassisch. Die Kostüme und besonders die Kleider Su Li-zhens sind maßgeschneidert und unheimlich ansprechend. Alle sind in Handarbeit zu diesem Film entstanden. Aus dieser Aufmachung resultiert auch die nostalgische, etwas surrealistische Atmosphäre. Diese verträumte Stimmung versetzt den Zuschauer erfolgreich ins Jahr 1964 zurück. Hinzu kommt das, selten so ästhetisch gesehene, Rauchen von Zigaretten.

Die Musik von "Shigeru Umebayashi" untermalt die Melancholie des Films und betont die Leidenschaft der unterdrückten Liebe. Ein an den passenden Stellen immer wiederkehrendes Thema mit tragender Violinen-Melodie ist zum dahinschmelzen und mit schon fast schmerzender Intensität.

Etwas störend sind die Dialoge (zumindest im Deutschen). An einigen Stellen wird der (in jeder Hinsicht) latente Umgang dieser Liebhaber miteinander durch ungeschickt-direkte Sprache unterbrochen. Auch die Handlung lässt, wie auch deren Inszenierung zu wünschen übrig. Das künstlerische Ende und die visuelle Wirkung machen diese Schwächen fast wett.

In diesem Werk steckt noch wesentlich mehr Wong Kar-Wai drin als in dem nahtlos anschließenden zweiten Teil "2046" oder "My Blueberry Nights". "Der Klang der Liebe" als Untertitel täuscht als Zeichen für Kitsch. Darauf wartet man zum Glück vergebens.

Fazit:
Ein künstlerisch-melancholisches Liebesdrama. Visuell ausgereift, der Handlung fehlt es aber an Pepp. Subtile Erotik, latent aber dennoch ins Auge fallend. Arthaus-Kino made in Hong Kong.
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