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In der Misosuppe Taschenbuch – 13. November 2006

3.8 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein beängstigend guter Roman.«, Sonntagszeitung

»Straff komponiert und elegant geschrieben.«, San Francisco Chronicle

»Wer Ryu Murakami noch nicht kennt, sollte sich diesen Namen merken. Seine Romane porträtieren präzise das heutige Japan und das dortige Großstadtleben.«, Intro

»Godfather of the dark heart of modern Japanese fiction.«, The Guardian

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ryu Murakami, geboren 1952 in Sasebo, war Schlagzeuger, Radiomoderator, Filmregisseur, Gastgeber einer Talkshow und Unternehmensberater. Noch als Student gelang ihm sein literarischer Durchbruch mit Blaue Linien auf transparenter Haut. Das Time Magazine zählt ihn zu den elf Menschen, die Japan revolutionieren könnten. In Europa wurde er durch seinen Film Tokio Dekadenz und die Verfilmung seines Romans Audition bekannt. Derzeit wird sein Roman Coin Locker Babies mit Val Kilmer und Liv Tyler verfilmt. Im Jahr 2000 erschien sein Roman 69.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
"In der Misosuppe" von Ryu Murakami, der unter anderem auch "Audition" geschrieben hat, welches von Takashi Miike verfilmt wurde, ist ein zwar knapper, aber mit starken Bildern und extremen Momenten bestücktes Stück Kulturverarbeitung.

Viele kritisieren den faden Beigeschmack des kurzen, oder auch die scheinbare Oberflächlichkeit, doch empfinde ich gerade die scharfe Kürze als stärkstes Argument für dieses Buch. Denn obgleich ständig Personen existieren, beschrieben werden, um die Protagonisten ihr Leben leben, so gibt es stetig nur zwei Hauptpersonen. Unterschiedlich wie Tag und Nacht, und doch aufgrund von Kultur und Psyche gleich.

"In der Misosuppe" ist ein sehr bildliches Buch, das vor allem durch seine Bilder vom vermeintlich verwerflichem Alltag im Bereich des sexuellen "Vergnügen" dargestellt wird. Es geht um das nihilistischer Leben, dass vor sich hin leben, ignorant anderen gegenüber und doch so abhängig. Typisch Murakami (nicht zu verwechseln mit Haruki Murakami, der eher durch kafkaestische Psychosen überzeugt) extrem und brutal wiedergegeben, entsteht nichts halbes und nichts ganzes, sondern einfach drei Tage, die andere Menschen komplett aus der Bahn werfen würden. Und es endet wie die Tage verlaufen sind.

Kritisch sehe ich hingegen die Übersetzung. Ursula Graefe, die schon bei Haruki Murakami durch manch nicht ganz gelungene Übersetzung aufgefallen ist, hat hier zwar solide aber keine bestechende Arbeit geleistet. Auch wenn ich das Original nicht kenne oder lesen könnte, so, mal abgesehen von den Rechtschreibfehlern, gibt es gewisse Unzulänglichkeiten, die aufgrund der Geschichte bewusst werden. Dazu kommt eine zu starke Übersetzung.
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Von Eve am 27. April 2010
Format: Taschenbuch
Das Buch ist die ersten zwei Drittel sehr interessant - gerade auch für Japan-Fans, weil man über diese Seite Japans doch eher weniger zu lesen bekommt. Jedoch wird das Buch von einer Seite auf die andere grotesk und konfus, weil es plötzlich zu einem unglaublichen Blutgemetzel kommt, mit dem man als Leser nicht rechnet. Wer "American Psycho" gelesen hat, der darf auf einigen Seiten etwas ähnlich Verstörendes erwarten. Mir jedenfalls wurde ziemlich schlecht. Und irgendwie war es dann doch sehr viel mehr Fantasie als Beschreibung des Tokioter Nachtlebens. Allerdings muss es auch wieder gekonnt sein, den Leser so zu überrumpeln.
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Format: Taschenbuch
Kenji ist Fremdenführer, kein typischer Fremdenführer, sondern einer, der sich auf die Rotlichtviertel in Tokyo spezialisiert hat. In den letzten Dezembertagen meldet sich der Amerikaner Frank bei ihm, der ihn für drei Abende engagieren möchte. Schnell merkt Kenji, dass mit Frank irgendetwas nicht stimmt, kann es aber natürlich nicht erklären. Zusätzlich passieren einige brutale Morde, bei denen Kenji glaubt, eine Verbindung zu Frank zu sehen. Am zweiten Abend passiert dann das Unausweichliche, das mit einer äusserst brutalen Szene in einem Lokal beginnt, eine Situation, die Kenji in die Gewalt von Frank bringt. Diese Szene ist besonders schockierend, auch weil sie so kaltblütig und distanziert geschildert wird.
"In der Misosuppe" ist ein dunkles, schwarzes, nihilistisches Psychogramm eines absolut psychopathischen Mörders, einer in gewisser Hinsicht gespaltenen Persönlichkeit. Spannend und gut geschrieben, ist "In der Misosuppe" überzeugend und stimmt nachdenklich. Appetit auf mehr Ryu Murakami hat "In der Misosuppe" bei mir sicherlich geweckt...
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Format: Taschenbuch
Ich habe nicht das Gefühl, dass die meisten Kritiker hier die Fähigkeit hatten das Buch in seiner Essenz zu verstehen.

Das Buch ist Oberflächlich - absolut korrekt. Aber das muss es sein, wenn der Autor das Innere von vornherein nach Aussen kehrt.

Die zwei Protagonisten bieten ein interessantes Bild zweier Welten.

Zum einen ein Leben unter der Haut Japans, dass einen Einblick bietet in den Wahnsinn des Tokyoter Alltags. Die Venen durchscheinen lässt und den wahren Antrieb hinter einem System vermittelt, dass für seine Ameisenart und den Extremen Selbstgeisselungstrieb berühmt geworden ist.

Zum anderen die Welt eines Amerikaners - keine Amerikanische Welt.

Man sollte sich immer vor Augen halten: es wird nicht der Amerikaner beschrieben - es wird das Japanische Farbige Glas beschrieben durch dass der Amerikaner angesehen wird.

Vieles in dem Buch ist absolut Metaphorisch zu sehen.

Währrend die meisten Autoren darauf zurückgreifen über sanfte Symbolik die Innenwelt der Protagonisten nach Aussen zu tragen, scheint es mir als würde Murakami das gegenteilige tun - indem er das äussere nur selten hervorblinken lässt.

Und nur diese kurzen Blitze von absolut banaler oberflächlichkeit, welche (meiner Meinung nach) oft ohne jegliche Symbolik und mit reiner Informationskraft hervorkommen - diese sind es, die es dem Leser möglich machen die Sicht von Ryu Murakami zu übernehmen und auf den eigenen Körper, das eigene Maß anzugleichen.

Dennoch würde ich sagen ist "In der Misosuppe" ein Buch, dessen wahre reichhaltigkeit sich erst offenbart, wenn man selber Japanerfahren ist.

Und wenn einem bei Szenen wie denen in der Bar, nach all den Grausamkeiten die der Alltag für uns bereit hält - immernoch Übel wird.

Nun, mir wurde Übel.
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