Wer geglaubt hat, daß sich Austin Powers seine Ideen und sein Lebensgefühl nur von James Bond abgeschaut hat irrt - Beim Film "Our man Flint" könnte man sogar auf den Gedanken kommen, daß sich James Bond mit "Man lebt nur zweimal" bei Flint Ideen ausgeborgt hat (ausgehöhlter Vulkan etc). Und auch die manipulierten Frauen, die es auch wieder in "In like Flint" gibt (den Anfang dieses Filmes sieht sich Austin Powers im zweiten Film an, bevor er draufkommt, daß seine Vanessa ein "Frauboter" ist) findet man 1969 wieder (Im Geheimdienst Ihrer Majestät).
Schade daß es die Filme nicht in deutscher Sprache gibt - sie wären damit einem breiteren Publikum zugänglich und das verdienen sie. Das Schema ist immer das gleiche: ein Bösewicht versucht die Welt zu beherrschen, in "Our Man Flint", mit Hilfe eines riesen Bohrers (das erinnert an Austin Powers I), der Vulkane ausbrechen läßt und eine Klimaveränderung hervorruft, dann in "In Like Flint" mit Hilfe von machtgierigen Frauen, einem Präsidenten-Double (schön die Austausch-Szene beim Golfen...) und natürlich auch Atomraketen.
Flint hat seinen eigenen individuellen Lebensstil - im ersten Film sieht man das schon an seiner einzigartigen Weise, Ruhe zu finden, seiner kultigen Weck-Armbanduhr und seiner exzentrischen Wohnungseinrichtung. Wenn man sich den frühren Film (Our Man Flint) angesehen hat, bekommt man Lust auf den späteren (In Like Flint), wird von diesem in seiner Lust befriedigt und findet es schade, daß es keine Fortsetzungen gegeben hat, die Sechziger schon lange zu Ende sind und James Coburn nicht mehr lebt.
Schöne DVDs im Doppelpack mit einer guten Ton- und Bildqualität - der schöne Soundtrack (erhältlich auf amazon.com)darf auch nicht unerwähnt bleiben. Kaufen!!