Selten so gelacht! Und nicht nur das. Denn wenn ich jetzt nach der Lektüre so drüber nachdenke, bleibt mir fast der Atem weg, das Werk wird immer runder, je mehr Lichter mir dabei aufgehen. Angefangen beim Titel: Gab es je einen Namen für ein Buch, der für den künftigen Leser entlarvender war? Denn nur wer es will, denkt dabei an Schweinkram, man könnte bei etwas anderer Betonung auch etwas esoterisches vermuten. Und schon hat man auch noch den zugleich passendsten Titel für das Werk. Denn beides ist enthalten und „lebt" in Gestalt von Roman (!) und Karin. Doch das erste Kapitel stellt gleich klar, dass das was mit „In" Karin gemeint ist, ein frisch geborenes Kind ist. So frisch wie der Leser, der sich auf diesen amüsanten Geschlechterkampf voll derber Poesie (ja, das gibt es - auch wenn es Konecny wohl erst erfunden hat) zwischen den Ereignissen eingelassen hat. Und wenn denn somit schon zu Beginn verraten wird, dass es Roman schaffen wird, seine Karin zu bekommen, so bleibt dennoch jede Seite voller Spannung. Erkennt man sich hin und wieder lachend selbst darin und möchte dem Ich-Erzähler geradezu zurufen. „Erzähl weiter Deine Geschichten und zögere die Befruchtung hinaus, trete zuvor noch in ein paar Fettnäpfe, ich will Dir weiter zuhören".