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In vieler Hinsicht gehören Supergrass zu den Britpop-Superstars, die das jugendliche, positive Feeling, das Fans der Bewegung zuschreiben, am besten verkörpern. Ihr 1995er Debütalbum
I Should Coco brachte "Alright" heraus, eine Gute-Laune-Hymne, die auch von Noel Gallagher hätte stammen können. Supergrass sind noch keine 30, und doch wollen sie uns unbedingt glauben machen, daß sie erwachsen geworden sind.
Ihr zweites Album In It For The Money enthält "Tonight" -- eine Partyhymne schlechthin. Auch wenn Supergrass nicht zum seriösen Sound der späteren Manic Street Preachers übergewechselt haben, so erscheint ihr jüngstes Werk auf jeden Fall tiefgründiger und ernster. Die leise Untermalung durch Blasinstrumente und Keyboards vermittelt eine Kunstfertigkeit -- sogar bei dem Ravestück "Richard III" -- die das erste Album vermissen ließ. Das durch Akustikgitarren geprägte "Late in the Day" ist eher schwermütig angehaucht, doch bei "Sun Hits the Sky" -- einem rockigeren Stück -- kommt erst Supergrass' wahres Gesicht zum Vorschein.
Zu guter letzt haben Supergrass auch auf In It For The Money ihren Sinn für Selbsironie bewahrt: Im CD-Booklet des Albums ist als ihr viertes Mitglied eine Topfpflanze abgebildet. --Rickey Wright
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Fun, Fun, Fun. Die drei Briten wissen, wie man sich Freunde macht, schließlich hat ein jeder gern etwas Spaß im Leben. Ihre jugendliche Unbekümmertheit ausspielend, bedienen sie sich eifrig bei den Sparten Brit-Rock, Punk plus Rock und machen daraus superkrass einfach Supergrass. Sie bedenken dabei ganz clever, daß sich Abwechslung wohl lohnt und trumpfen hier mit Sixties-Flair, da mit Punk-Allüren und dort sogar mit recht verträumter Pop-Spielerei auf. Eins ist sonnenklar: Nur für Geld macht sich das Trio die Mühe sicher nicht.
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Stereoplay
Die zwei Jahre seit dem Überraschungscoup "I Should Coco" (1995) haben offenbar keine Spuren hinterlassen bei den drei Twens aus Oxford. Auch auf "In It For The Money" dreschen Supergrass gutgelaunte, lärmige 3-Minuten-Songs zwischen Sixties-Rock und Nineties-Pop. Dennoch hat ihr Sound an Facetten gewonnen: Orgel und manische Beats verbreiten mitunter fast schon krautrockiges Feeling, ("Sun Hits The Sky"), psychedelische Wah-Wah-Gitarren torkeln durch trügerish balladeske Arrangments. Unterm Strick bleibt ein Stück rotziger, sympathisch ungeschminkter Brit-Rock.
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