In Ihrem Haus 2012

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(18)
In HD erhältlich

Ein frustrierter Lehrer ist fasziniert von dem Aufsatz eines 16-Jährigen, der detailliert beschreibt, wie er sich das Vertrauen eines Mitschülers und seiner Eltern in ihrem Haus erschleicht und in deren Leben eindringt. Mit seiner Frau verschlingt er in einem Gemisch aus Neugier, Voyeurismus und Abscheu jedes neue Kapitel, an dessen Ende es stets heißt "Fortsetzung folgt".

Darsteller:
Denis MéNochet, Fabrice Luchini
Laufzeit:
1 Stunde 45 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

In Ihrem Haus

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller, International
Regisseur François Ozon
Darsteller Denis MéNochet, Fabrice Luchini
Nebendarsteller Ernst Umhauer, Kristin Scott Thomas, Emmanuelle Seigner, Denis Menochet
Studio TMG
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Berlinoise TOP 100 REZENSENT auf 5. Dezember 2012
Format: DVD
... so der Titel von Juan Mayorgas Roman, den François Ozon unter dem Titel "In ihrem Haus" verfilmt hat.
Ozon ist zweifellos einer der vielseitigsten französischen Regisseure der letzten Jahre, der sich nicht auf wenige bestimmte Genres festlegen lässt, sondern immer wieder mit neuen Ideen überrascht, sei es mit Psychodramen ("Unter dem Sand"), Musicals ("8 Frauen"), Kostümschinken ("Angel"), Fantasy ("Ricky") oder Komödien ("Das Schmuckstück").
Bei "In ihrem Haus" erwartet den Zuschauer ein kammerspielartiges Verwirrspiel um Wirklichkeit, Imagination und die Macht des geschriebenen Wortes.

"Der Junge von der letzten Bank" ist Claude (Ernst Umhauer), der seinen Lehrer Germain (Fabrice Luchini) mit einem Aufsatz verblüfft.
Über ihr letztes Wochenende sollten die Schüler berichten, und aus uninspirierten Aufzählungen banalster Alltagstätigkeiten wie Pizzaessen, Fernsehen und Telefonieren ragt Claudes Schilderung eines Nachmittags bei seinem Klassenkameraden Rapha Artole heraus wie der sprichwörtliche Leuchtturm aus der Brandung.
Germain, der in jungen Jahren selber Schriftsteller werden wollte, ist fasziniert vom Talent des zurückhaltenden Jungen, aber auch voyeuristische Regungen werden in ihm wach ob der seltsamen Art, in der Claude das Familienleben der Artoles unter die Lupe nimmt.
Er beschließt, das junge Talent zu fördern, verfolgt mit zunehmender Obsession die weiteren Berichte Claudes aus dem Hause Artole und setzt alles in seiner Macht stehende daran, daß Claude tiefer und tiefer in die Familienbande eindringen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Demmer auf 1. Juni 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein Film der das Schreiben von Geschichten in den Mittelpunkt rückt ohne dabei an Spannung verlieren. Für alle die einen etwas anderen Film sehen wollen, der aber von Anfang bis ende Spannend ist und bleibt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von OldboY TOP 1000 REZENSENT auf 25. Juli 2013
Format: DVD
Französischlehrer Germain (Fabrice Luchini) hat sich im elitären französischen Bildungsbürgertum bequem eingerichtet. Er ist überaus belesen, kennt die großen Romanciers in- und auswendig. Seine Frau betreibt eine schicke Galerie. Alles im Leben von Germain dreht sich um die Kunst. Gegenüber seinen Schülern sitzt er auf dem hohen Ross, haut eine Fünf nach der anderen raus und macht sich über die fehlende Sprachversiertheit der heutigen Jugend lustig. Dann liest er plötzlich einen als Hausaufgabe gestellten Text eines neuen Schülers, der gerade erst an die Schule gewechselt ist. Es handelt sich um Claude (Ernst Umhauer), einen Jungen aus überaus präkeren Verhältnissen, der stets in der letzten Reihe sitzt und eigentlich ein Mathe-Genie ist. Der Text sticht hervor. Er ist gut geschrieben und macht Lust auf mehr. Claude, in dem sich Germain ein wenig wiedererkennt, beschreibt, wie er sich langsam Zugang zum Haus und der Familie seines der Mittelschicht zugehörigen Freundes Rapha erschleicht, dessen attraktive aber gelangweilte Mutter Esther (Emmanuelle Seigner) er schon seit langem begehrt. Germain hat Blut geleckt und animiert Claude folglich dazu, mit dem Schreiben weiter zu machen. Er nimmt dabei in Kauf, dass langsam aber sicher die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Am Ende kann selbst Germain nicht mehr sicher sein, ob das was auf dem Papier steht, der Realität oder nur der Vorstellungskraft von Claude entsprungen ist. Claude spielt ein manipulatives Spiel, nicht nur mit der Familie von Rapha, sondern auch mit Germain und dessen Frau Jeanne (Kristin Scott Thomas).Lesen Sie weiter... ›
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von algi auf 28. Januar 2014
Format: Blu-ray
in meinen Augen und als Fabrice Luchini und Kristin Scott Thomas Fan absolut überzeugt. Natürlich sollte man den etwas eigenen Stil von Ozon schon kennen und mögen, für mich ein wunderbarer Film zum Zurücklehnen, mitfiebern, mitdenken und staunen, dazu die überragenden schauspielerischen Leistungen von Luchini und Scott Thomas, ein Fest. Die Blu-Ray Qualität ist dem heutigem Standart entsprechend gut, sehr interessant das ausführliche Making-of und die 'erklärenden' Entfernten Szenen.
Absolute Empfehlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt auf 28. Juni 2013
Format: DVD
Das ist die erste Frage, die sich ein Schriftsteller stellen sollte. So sieht das jedenfalls Germain(Fabrice Luchini). Er ist Lehrer am Gustave Flaubert Lyceum und verzweifelt an der Dummheit seiner Schüler. Niemand von denen kann ordentlich schreiben. Jetzt wird die Schule auch noch mit einem Pilotprojekt belegt und die Schüler ziehen Uniformen an. Für Germain ist das fast schon zuviel. Seine Ehefrau Jeanne(Kristin Scott Thomas) versucht derweil ihre kleine Galerie am Leben zu erhalten. Doch das ist schwer. Zusammen sind Jeanne und Germain das, was man als pseudo-intellektuelles Paar bezeichnen könnte.

Dann horcht Germain jedoch auf. Er bekommt einen Schriftsatz seines Schülers Claude Garcia(Ernst Umhauer)in die Finger, der ihn aufhorchen lässt. Claude kann schreiben! Er berichtet darüber, wie er sich in das Haus seines Mitschülers Raphael(Bastien Ughetto) "einschleicht". Er gibt Raphael vordergründig Nachhilfe in Mathematik, will aber in Wirklichkeit dessen Familie kennenlernen. Dabei geht es dem jungen Claude vor allem um Raphaels Mutter Esther(Emmanuelle Seigner). Claude gibt Germain seinen Aufsatz in Fortsetzungen und bei Germain und seiner Frau Jeanne, die Germain auch mitlesen lässt, steigt die Spannung. Vor allem wegen der Geheimnistuerei und den erotischen Momenten zwischen den Zeilen.
So wird Claude zu Germains Lieblingsschüler und er beginnt, sich mehr für den Jungen zu interessieren, als gut wäre. Nach und nach entgleitet das literarische Spiel Germains Fingern und schon bald müssen die ersten Scherben weggeräumt werden...

Ja, Francois Ozon ist der Mann für etwas andere Filme. -In ihrem Haus- besticht durch einen wunderbaren Plot.
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