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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2015
"In der Haut des Wolfes" wurde ursprünglich 1989 als Geschichte in einer Sammlung Horror-Stories veröffentlicht und vom Umfang her passt das auch besser. 160 Seiten umfasst das nun erschienene Buch und davon entfallen einige auf ganzseitige Illustrationen. Da ist nicht viel Platz für Charakterentwicklung und umfangreiche Plots. Das Buch hebt sich trotzdem aus der Masse der Werwolfbücher ab, was daran liegt, dass es seinen eigenen Weg geht. George Martins Wölfe funkeln nicht und turteln nicht, sie sind ein bisschen altmodisch und wunderbar bad-ass.

Freunde des gepflegten Horrors sollten jedoch beachten, dass es sich bei diesem Buch um einen Thriller handelt und das Hauptaugenmerk auf der Recherche des Mordfalles und der Verbrechen, die darauf folgen, liegt. Randi Wade ist eine Detektivin des alten Schlages und sie könnte genauso gut in einem Crime Noir vorkommen. Martin schreckt dabei vor Klischees wie dem väterlichen Bullen und dem zwielichtigen besten Freund nicht zurück, vielmehr nutzt er sie für seine Geschichte weidlich aus und spielt mit ihnen.
Da die Handlung bereits 25 Jahre alt ist, wirkt so manche Entscheidung heutzutage etwas altbacken, kommen doch weder Handys noch Computer darin vor.
Die Figuren jedoch halten das Buch frisch und wirken lebendig. Darin liegt seit jeher die Stärke George R. R. Martins.
Hier hält er sich knackig kurz und gebraucht daher einen anderen Erzählstil als in seinen ausführlicheren Werken. Es braucht daher niemand mit exzessivem Hintergrundwissen zu rechnen, die Handlung in diesem Buch ist straff durcherzählt und auf den Punkt gebracht.
Die deutsche Ausgabe der Geschichte wurde von dem Comiczeichner Timo Würz illustriert. Seine sechzehn Illustrationen ergänzen das Buch, fangen die Stimmung der Handlung auf und runden "In der Haut des Wolfes" gekonnt ab.

Obwohl das Buch im Festa-Verlag erschienen ist und dieser seine Bücher mit dem Wort "extrem" bewirbt, ist diese Geschichte weder übermäßig blutrünstig, noch wartet sie mit Splatterelementen auf. Sie bietet vielmehr zurückhaltenden, intelligenten Horror zu einem gut konstruierten Thriller, der zeigt, dass sein Autor schreiben kann.
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„In der Haut des Wolfes“ stammt in seiner ursprünglichen Fassung aus dem Jahr 1989 und befasst sich, der Titel lässt es erahnen, mit dem Werwolf-Mythos. Außerhalb von Kurzgeschichten, Heftromanen und Romancy-Verklärungen gibt es leider nur wenige originelle Geschichten über diese faszinierenden Kreaturen, deren Symbolträchtigkeit mindestens ebenso groß ist, wie die der Vampire. Wie könnte man die unter dem Deckmantel der Zivilisation verborgenen und durch anerzogene Werte und Normen unterdrückten Triebe besser darstellen und beschreiben als durch die Form einer wilden Bestie, beispielsweise eines Wolfes?

Über dem Klappentext ist die Rede davon, dass sich Elemente des crime noir mit dem Werwolfmotiv verbinden, und das kann an dieser Stelle nur bestätigt werden. Die Hauptfiguren der Novelle sind die Privatdetektivin Randi, die immer noch unter dem mysteriösen Tod ihres Vaters leidet, sowie ihr platonischer Freund Willie, der sein Inkasso-Büro mit Herz und Mitgefühl leitet, aber trotzdem ein dunkles Geheimnis hütet. Und ja, auch die überraschenden Wendungen sind nicht aus der Luft gegriffen. Tatsächlich nötigt Martin dem Genre neue Facetten ab und erzählt seine Werwolf-Geschichte anspruchsvoll und klug. Joachim Körber ist es außerdem gelungen die Story fabelhaft zu übersetzen, und beweist damit einmal mehr, dass er ein As auf seinem Gebiet ist.

Die Novelle erscheint bei Festa als schmuckes Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen. Letzteres dient wohl eher der Optik und dem Gesamteindruck, denn die meisten Leser dürften den relativ kurzen Text in einem Rutsch durchlesen. Abzüglich des interessanten und informativen Nachwortes von Christian Endres und der größtenteils sehr gelungenen und atmosphärischen Innenillustrationen von Timo Würz bleiben als reiner Text zirka 120 bis 130 Seiten übrig. Mit knapp 15 Euro ist das Buch aber nur unwesentlich teurer als die Taschenbücher. Das Titelbild stammt ebenfalls von Timo Würz, dessen Stil sich deutlich von dem üblichen Erscheinungsbild der anderen Titel des Verlags unterscheidet. Der Stil erinnert an eine düstere Graphic Novel und passt hervorragend zu Titel und Inhalt.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Oktober 2014
Noch vor seiner Saga "Das Lied von Eis und Feuer", die als die erfolgreiche TV-Serie "Game of Thrones" adaptiert wurde, feierte George R. R. Martin Erfolge als Schriftsteller und Drehbuchautor.

Dass George R. R. Martin sich auch mit Werwölfen befasst gefällt mir ungemein und da kann man sich diese Werwolf-Novelle nicht entgehen lassen.

Die Geschichte von Randi Wade, die einst miterleben musste wie ihr Vater in Ausübung seiner Pflicht als Polizist von einem seltsamen wilden Tier ermordet wurde, und später als Privatdetektivin auf die Spur von Bestien kommt lässt sich wundervoll lesen.
Die Charaktere finde ich sehr überzeugend und die Illustrationen untermalen so schön die Rahmenhandlung.
Wer George R. R. Martin bisher als Autor von "Das Lied von Eis und Feuer" kannte, der sollte auch seine früheren Werke lesen.

Ein Werwolf-Fan sollte sich diese Werwolf-Novelle nicht entgehen lassen.
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am 19. Oktober 2014
Es fängt recht spannend an. Man ist an einem Ort beziehungsweise vor einem Haus in dem ein Mord geschieht und man erlebt danach wie Willie seine Bekannte Randi um Hilfe bittet. Als er ihr sagt, dass das Opfer verstümmelt und gehäutet wurde ist Randi gleich bereit ihm zu helfen. Doch der Grund dafür liegt darin, dass ihr Vater ebenfalls grausam ermordet wurde und Randi einfach nicht an die Theorie mit dem wilden Tier glauben will. Doch wer hat nun die Leute ermordet? Was genau ist geschehen? und welche Rolle spielen Randi und Willie dabei? Fest steht, dass sich beide in große Gefahr begeben......

Meine Motivation dieses Buch zu kaufen lag zum einen darin etwas von Martins frühen Werken zu lesen. Zum Anderen ist dieses Buch im Festa-Verlag erschienen und ich hatte wahnsinnig Lust mal wieder etwas blutiges zu lesen. Allzu blutig war die Novelle leider dann nicht und ich war ein wenig von der fehlenden Action enttäuscht. Da hätte ich mir mehr erwartet zumal George R.R. Martin ja eigentlich recht gern Protagonisten tötet in den Büchern. Doch irgendwie kam die Handlung nicht so in Schwung wie erwartet und als es dann endlich richtig losgeht ist das Büchlein auch schon ausgelesen. Ich hätte mir ein paar mehr Kapitel mit der Action vom Ende gewünscht und dafür weniger Geplänkel am Anfang.

Dennoch hat mir der Schreibstil gut gefallen und auch die Grundidee der Novelle mochte ich sehr. Unerkannt unter den Menschen lebende Werwölfe mit eigener Herrschaftsstruktur sind zwar keine neue Erfindung, aber hier wurde das ganze recht gut und vor allem düster umgesetzt.

Ein großer Pluspunkt ist auch das wirklich toll gestaltete Buch. Der Schutzumschlag hat diese ledrige Struktur und das Cover ist auch sehr gut gemacht. Hinzu kommt, dass sich auch im Buch selbst Illustrationen finden, welche die düstere Grundstimmung der Novelle immer wieder aufgreifen und vertiefen. Trotz toller Aufmachung ist es schade, dass es kein eBook dazu gibt.

Mein Fazit zum Buch: Die Handlung kommt nur langsam in Schwung und das Ende ist dann fast wieder zu schnell. Für Fans von George R.R. Martin gehört das Büchlein dennoch in die Sammlung, man sollte nur nicht allzuviel Blut und Action erwarten.

Ich vergebe hier: ★★★★☆ 3,5 Sterne
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am 6. Dezember 2015
Normalerweise lese ich nur SF, ausschließlich. Ab und zu gibt es dann doch mal Ausnahmen, so hier geschehen.
Durch die Lektüre von "Traumlieder 1" animiert, legte ich mir noch einige andere Werke von Martin zu, wobei ich sein monumentales Fantasyepos vorerst mal ausspare. Ich muss sagen, In der Haut des Wolfes hat mich angesprochen, wenn ich auch einzelne Schwächen im Erzählstrang bemerken musste, es ist nicht so ganz flüssig, hier hätte eine Überarbeitung sicherlich gut getan, aber auf jeden Fall hebt es sich wohltuend von vielen anderen Werken anderer Autoren ab. Werwölfe mal aus einer ganz anderen Perspektive. Ähnlich wie in Fiebertraum zeigt Martin uns, wie moderne Literatur mit alten Themen so umgehen kann, dass es Spaß macht, sie zu lesen.
Hut ab, das gelingt nicht jedem.
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am 25. August 2014
man soll ja einen Autor nicht nur an einem Werk messen und ich habe mich gefreut, mal etwas anderes von George R. Martin zu lesen, zugegeben hätte ich mich schon mehr über die Fortsetzung von Lied von Eis und Feuer gefreut, aber ich war doch neugierig, vor allem weil Festa auf dem Cover steht. Aber ganz ehrlich... die Geschichte war seicht und doch ziemlich langweilig. Warum dieses Buch bei Festa erschienen ist, ist mir ein Rätsel. Es kam so überhaupt keine Spannung auf und die Hauptcharaktere waren mir zu stumpf. Ich hab es fertig gelesen, damit ich es fertig lese. Zum Glück waren es nur knappe 150 Seiten. Schade, hab mir ein bisschen mehr erwartet.
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am 7. September 2014
Werwolf Bücher sind eigentlich nicht meins, da die meisten im Tageslicht glitzern und die meisten Werwölfe heute in Liebesromanen auftreten und daher war ich um so überraschter zu sehen, das the Skin Trade von 1989 noch einmal neu aufgelegt wurde. Martin hat eine Welt erschaffen, in der es die Werwölfe, und andere Geschöpfe, noch unentdeckt zwischen den Menschen bewegen. Sie gehen ihr ganz normales Leben nach, Haben Job, vielleicht Kinder und keiner würde erahnen, das sie nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Im Grunde geht es um eine junge Frau, deren Vater, ein Polizist, vor vielen Jahren auf Rätselhafte weise zu Tode kam. Der Fall wurde zu den Akten gelegt und sich nicht weiter damit beschäftigt. Einzig die Tochter des Polizisten glaubt daran, das mehr hinter dem Tod ihres Vaters steckt, als die Behörden zugeben wollen. Als dann erneut eine Mordserie geschieht und die Opfer fast genauso bestialisch getötet werden wie ihr Vater, ist ihr klar, das sie der Sache auf den Grund gehen muss.
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am 10. September 2014
ist genial, fesselnd, spannend, erotisch ein wenig, hat gute Figuren und man kann nicht alles vorhersagen.
stellt Werwölfe mal nicht klischeehaft, sondern neu und anders dar.
ist einmalig und unglaublich gut^^
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am 30. Januar 2015
da hätte ich jetzt allerdings etwas besseres erwartet,
von George R. R. Martin......., ganz schwache vor
allem langweilige Leistung. Schade!
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