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In Frühlingsnächten: Roman [Taschenbuch]

Jetta Carleton , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. März 2012
Der verschollen geglaubte zweite Roman Als 2009 Jetta Carletons einziger Roman wiederveröffentlicht wurde, berichteten viele Zeitungen über die Geschichte des Welt-Bestsellers, der zu einem Klassiker der amerikanischen Literatur geworden ist – mit einer überraschenden Folge: Das Manuskript von Jetta Carletons zweitem, verloren geglaubtem Roman ist wieder aufgetaucht. Missouri, Anfang der Vierzigerjahre: Allen Liles, Mitte zwanzig, träumt von New York, vom Theater, von der Musik, vom Schreiben. Stattdessen beginnt sie an einem College in der tiefsten Provinz zu unterrichten, wie ihre Mutter und ihre Großmutter. Dort öffnet sie ihren Studenten ein Tor zur Welt, sie treffen sich in Bars und Cafés, diskutieren über Literatur, Philosophie, das Leben, bis spät in die Nacht. Als Allen sich in einen der Studenten verliebt, erkennt sie Grenzen, die sie lange ignoriert hat. Sie muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt – und was ihr die Freiheit wert ist.

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In Frühlingsnächten: Roman + Wenn die Mondblumen blühen: Roman + Die Klatschmohnfrau: Roman
Preis für alle drei: EUR 26,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 2 (12. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462043943
  • ISBN-13: 978-3462043945
  • Originaltitel: Clair de Lune
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.758 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein feinfühlig, teilweise poetisches Buch über die Träume und Sehnsüchte einer jungen Frau in der Enge der Provinz.«, FOCUS online, 02.05.2012

»Jetta Carleton wurde mit Wenn die Mondblumen blühen 1964 weltberühmt, ihr zweiter Roman In Frühlingsnächten galt bis 2009 als verschwunden. Er steht ihrem ersten Werk in nichts nach.«, Season, 01.05.2012

Über den Autor

Jetta Carleton, 1913–1999, veröffentlichte 1962 den Roman »Wenn die Mondblumen blühen«, der in den USA, in Deutschland und vielen anderen Ländern ein Nummer-Eins-Bestseller wurde. Im Jahr 2009 wurde er mit großem Erfolg wiederveröffentlicht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchkolumne.de VINE™-PRODUKTTESTER
Wir lernen bei ihrem Vorstellungsgespräch als Lehrerin die 25-jährige Allen Liles kennen. Sie lebt im Missouri der 40er Jahre und steht am Anfang ihres beruflichen Lebens, ist intelligent, strebsam und will eigentlich soviel mehr als unterrichten: 'Allen sah sich selbst als Abweichlerin, als den Bruch in der Reihe. Obgleich sie derselben Notwendigkeit unterlag, denselben eingeschränkten Wahlmöglichkeiten, hatte sie, wie so viele ihrer Zeit, andere Vorstellungen. Sie wollte in New York leben und Bücher schreiben. Keine sehr praktische Sehnsucht.'
Doch bis dahin ist es ein weiter Weg und zuerst müssen Studienkredite abgezahlt und die Literatursehnsüchte in Seminaren gestillt werden. Also nimmt sie die Stelle als Collegelehrerin an und gibt ihr Bestes um ihren Schülern die Liebe zur Literatur zu vermitteln und bei manchen klappt dies fast ein bisschen zu gut. Der Frühling nimmt seinen Anfang mit allen Hoffnungen, Wünschen, Gerüchen und Träumen, die ihn am Anfang eines Jahres begleiten und lässt Allen Grenzen überschreiten, die sie erst zu spät erkennt. Sie muss sich entscheiden, wieviel ihr ihre Träume wirklich wert sind'.

Dies ist solch ein zartes und nostalgisches Buch voller Romantik, dem Aufbruch in eine neue Generation und vor allen Dingen voller Liebe zur Literatur an sich. Carleton beschreibt das Buch aus Sicht von Allen Liles ' gibt aber gleich am Anfang zu, dass ein Teil dieser Liebe ihre eigene Geschichte sei. Und wer dies liest, der meint auch, dass nur jemand, der tatsächlich so gefühlt und geliebt hat, auch solche Worte finden kann. Hier müssen Entscheidungen getroffen werden, die für heutige Frauen selbstverständlich sind und gar keine Rolle mehr spielen, die aber in diesen Jahren lebensentscheidend waren. Und es gab Träume von der Liebe und einem anderen Leben, die bis heute in den Herzen junger Menschen getragen werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sarah O. TOP 100 REZENSENT
"In Frühlingsnächten" ist der zweite Roman der bereits 1999 verstorbenen amerikanischen Bestsellerautorin Jetta Carleton, dessen Manuskript lange als verschollen galt. Es hat mein Interesse geweckt, da der Inhalt mich auf einen wirklich starken Frauenroman hoffen ließ. Nach dem Lesen hat sich diese Hoffnung zerschlagen. Vielleicht hätte das Verschollene lieber verschollen bleiben sollen...

Nun zum Inhalt, der in mir solch große Hoffnungen weckte: Allen Liles ist Mitte Zwanzig und lebt Anfang der vierziger Jahre in den USA. Ihr großer Traum ist es nach New York City zu ziehen und eine große Autorin zu werden. Stattdessen tritt sie aber in die Fußstapfen ihre Mutter und wird Lehrerin für englische Literatur an einem kleinen Provinz-College. Als junge Lehrerin freundet sie sich auch privat mit zwei männlichen Studenten, George und Toby, an, mit denen sie die Abende im Kino oder bei angeregten Diskussionen über Musik und Literatur verbringt. Doch in der Beziehung zu einem ihrer Studenten überschreitet Allen Grenzen, die sie nicht nur zum Thema der Gerüchteküche im Kollegium machen, sondern auch ihren Job und ihre Zukunftsträume gefährden könnten.

Was habe ich bei einem solchen Inhalt erwartet? Sicher keinen besonders actionreichen Roman, in dem sich die Ereignisse voller Spannung überschlagen. Eher eine ruhige Geschichte über das Erwachsen werden einer jungen Frau, die sich ihren eigenen Weg zur Verwirklichung ihres großen Traumes von Selbstständigkeit in einer Zeit erkämpfen muss, die vom Krieg überschattet wird und in der gerade für eine Frau starre Verhaltensregeln gelten. Eine Frau, die dabei auch lernen muss, die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen und die kindliche Unschuld abzulegen.

Leider ist es weder das Bild einer starken Frau, das mir durch diesen Roman vermittelt wurde, noch ist es der Prozess des Erwachsenwerdens, den ich hier gut umgesetzt finde. Das lag zum einen sicher daran, dass ich den Roman wirklich sehr oberflächlich fand. Über weite Teile las er sich wie eine banale, oft langweilige Alltagsschilderung, darüber, was Allen unterrichtet, wie sie zu ihren Kollegen steht, wie sie ihre Studenten kennenlernt, was sie zusammen unternehmen und so weiter. Nur von wenigen interessanten Stellen unterbrochen, fehlte bei diesen Erzählungen auch oft die charakterliche Tiefe und vor allem die Entwicklung.

Allen verursacht mit der Beziehung zu ihrem Studenten zwar einen Konflikt, an seiner Auflösung ist sie dann aber nicht beteiligt, sondern verfällt in eine starre, abwartende Haltung und ist für mich am Ende kein weniger kindlicher oder naiver Charakter, als sie es am Anfang war. Überhaupt werden viele Konflikte heraufbeschworen, von Allens Geldsorgen, über die Liebe zu einem Studenten bis hin zu Problemen mit Kollegen, doch keiner - wirklich kein einziger - dieser Konflikte wird zu Ende geführt und Allen ist beim Auftauchen und Abflauen aller Konfikte auch eher Zuschauerin, als wirklich Handelnde.
Jedes Problem scheint sich fast von selbst zu lösen, falls nötig mit einer unerklärbaren 180°-Drehung der Charaktere oder einem Geldsegen aus heiterem Himmel. Das Ende wird dann gänzlich überzogen, theatralisch bis zum Geht-nicht-mehr und etwas kitschig als Allens großer Befreiungsschlag aus den unbeweglichen Normen ihrer Zeit dargestellt - für mich war es das aber nicht. Eine Allen, die sich erst dann wirklich befreit, wenn alle Steine aus ihrem Weg geräumt wurden, und die auch noch dazu völlig unverdient in vielerlei Hinsicht als moralischen Siegerin aus den Situationen hervorgeht, ist für mich kein starker Charakter. Es war mir alles zu einfach, zu plump und zu sehr auf Happy-End geschustert.

Sprachlich passt der Roman mit einer etwas altertümlichen Ausdrucksweise ganz gut in die Zeit, in der er spielen soll. Schön sind einige fast poetische Passagen und die wichtigen Themen Literatur und Musik, die immer wieder behandelt werden. Allerdings ist der Stil auch recht einfach und für meinen Geschmack manchmal auch zu einfach. Ein kleines Beispiel für die Ausschläge nach unten:

"Er hatte noch einiges zu sagen, doch dann sagte Pickering wiederrum etwas, weil Ansel etwas gesagt hatte."

Mein Fazit: Zusammen mit der Oberflächlichkeit der Erzählung, dem sehr einfachen, eher distanzierten Schreibstil, und der zwischenzeitlich sehr vor sich hindümpelten Handlung ohne eine starke Protagonistin, konnte mich das Buch insgesamt einfach zu wenig berühren. Es war ruhig, wie erwartet, weder besonders actionreich noch besonders spannend, doch was soll mich an einer solchen Geschichte fesseln, wenn nicht die überzeugenden Charaktere mit ihrem Tiefgang, ihren Gefühlen und ihrer Entwicklung? Die fehlten leider und so bleibt von dem Buch einfach wenig übrig. Leider fast belanglos. 2 von 5 Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Allen Liles hat einen großen Traum. Nach dem Studium möchte sie dem ländlich, idyllischen Leben Missouris den Rücken kehren um in New York als Schriftstellerin Fuß zu fassen. Doch die plötzliche Geldknappheit ihrer Mutter, zwingt Allen dazu ihr Studium zu unterbrechen und selbst Geld zu verdienen. So nimmt Allen's Lehrerkarriere ihren Lauf als ihre Mutter, selbst renommierte Lehrerin, ihr zum ersten Job in einer Schule verhilft, wo sie eine Zeit lang unterrichtet. Trotz fehlendem Abschluss, bekommt sie eine Anstellung an einem College und es scheint so als erwartet sie ein schönes, sicheres und vollkommenes Leben. Sie ist noch jung, erst 24, was sie bei den nur ein paar Jahre jüngeren Schülern sehr beliebt macht. In einem freiwilligen Seminar möchte sie ihre große Leidenschaft zur Literatur an die Schüler weitergeben. Es wird über Shakespear und andere großartige Lyriker diskutiert - auch außerhalb der Schule. So kommt es, dass sie zu einigen Schülern eine Art freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Was völlig harmlos und ohne Hintergedanken beginnt, könnte plötzlich eine Gefahr für ihre Karriere darstellen.

"In Frühlingsnächten" heißt dieser wunderschöne Roman von Jetta Carleton. Ein Titel der die Stimmung und Handlung des Buches perfekt zum Ausdruck bringt! Die Leichtigkeit und Unbefänglichkeit des Frühlings findet sich auch im Schreibstil der Autorin wieder. Durch die realitätsnahe Beschreibung der Protagonisten fällt es einem sehr leicht in die Geschichte zu finden und dem Leben von Allen Liles zu lauschen, welches so zart und dezent zwischen den Zeilen hervorströmt. Es geht um den Wunsch nach Freiheit, darum seine Träume zu verwirklichen und nicht vom eigentlichen Weg abzukommen.

Eine unglaublich bezaubernde Hommage, nicht nur an die Literatur, sondern hauptsächlich an das Leben selbst. Und wenn man aufmerksam genug hinhört, kann man die tiefgründigen Gedanken fassen, die noch lange danach in einem hallen.
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1.0 von 5 Sternen Nichts für mich
Ich habe es einfach nicht bis über die 20. Seite geschafft. Alles zieht sich so lange hin, alles liest sich so furchtbar langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von ghost1408 veröffentlicht
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Mit der Inhaltsangabe will ich hier niemand aufhalten, sie steht hinlänglich oft hier.
Dieses Buch gehört mit zu den schönsten, die ich kenne (und ich lese 50... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Luiserl veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Der verloren geglaubte zweite Roman von Jetta Carleton
Missouri, Anfang der Vierzigerjahre: Allen Liles, Mitte zwanzig, träumt von New York, vom Theater, von der Musik, vom Schreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sarah S. veröffentlicht
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Vor 12 Monaten von Lesende veröffentlicht
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Vor 13 Monaten von claudia-aus-grone veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen In Frühlingsnächten ereignen sich so einige zauberhafte...
Missouri, Anfang der Vierzigerjahre: Allen Liles, Mitte zwanzig, träumt von New York und einer Karriere als Schriftstellerin. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von FiniWini veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen In Frühlingsnächten. :)
Es geht um die 24-jährige Allen Liles, die, wie jeder von uns wahrscheinlich, einen großen Lebenstraum hat: sie möchte nach New York und Bücher oder Gedichte... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Liss - goood-reading.blogspot veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Mond leuchtet immer wieder
Wer das Buch ' Wenn die Mondblumen blühen '
gelesen hat, wird wie ich sehnsüchtig auf ein weiteres Buch der Autorin gehofft haben. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Regina veröffentlicht
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